Luther ist tot - die Botschaft lebt

Erstellt von Stiftung Missionswerk Werner Heukelbach | |   Aktuelles Thema

„Friede wenn möglich, aber die Wahrheit um jeden Preis“ (Martin Luther)

Martin Luther und die mächtigste Botschaft der Welt - Online Lesen

Stiftung Missionswerk Werner Heukelbach

Keine Frage, Frieden ist ein hohes Gut. Doch Luther war nicht bereit, die Wahrheit, die er in der Bibel gefunden hatte, um des lieben Friedens willen zu verschweigen.
Was war passiert? Es war eine Zeit gnadenloser Gesetzlichkeit, in der die Kirche ihre Schäfchen knechtete und die Wahrheit verdeckte. Martin Luther zettelte einen Skandal in der Kirche an, als er seine Thesen an die Kirchentür nagelte. Das war gar nicht seine Absicht, doch er hatte etwas begriffen.

Wie bekomme ich einen gnädigen Gott?
Jahrelang hatte Luther sich mit dieser Frage gequält. Kann ich etwas tun, damit Gott mich annimmt? Was für uns heute fremd klingt, war für ihn keine Frage: Er erkannte sich als Sünder, schuldig vor Gott. Er begriff, alle Bußübungen, Gebete oder Fasten können den Ansprüchen eines heiligen Gottes nicht genügen. Dabei fragte er Tag und Nacht nach Gott. Das ist uns ebenfalls fremd. Denn Gott spielt in unserer Gesellschaft kaum noch eine Rolle. Obwohl wir so viele Gesetze, Gerichte und Anwälte haben wie wohl keine Generation vor uns, scheint alles erlaubt. Man darf sich halt nur nicht erwischen lassen.

Das Urteil Gottes über uns ist eindeutig.
„Gott lässt nämlich auch seinen Zorn sichtbar werden. Vom Himmel her lässt er ihn über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen hereinbrechen. Denn mit dem Unrecht, das sie tun, treten sie die Wahrheit mit Füßen“ (Römer 1,18). Doch die Bibel beschreibt nicht nur Gottes Zorn, sondern auch, dass Gott gnädig ist: „So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben“ (Römer 3,28). Der einzige Weg, seine Lebensschuld loszuwerden ist, sein Vertrauen auf Jesus Christus zu setzen, den Sohn Gottes. Luther hörte in diesen Worten Gottes Freispruch: Jesus Christus, der nie eine Sünde begangen hatte, vollkommen gut war, starb am Kreuz. Völlig unschuldig. Er trug stellvertretend unsere Strafe und besiegte mit seiner Auferstehung den Tod.

Jetzt sind wir dran.
„Auch uns wird der Glaube angerechnet werden. Denn der Gott, auf den wir unser Vertrauen setzen, hat Jesus, unseren Herrn, von den Toten auferweckt – ihn, der wegen unserer Verfehlungen dem Tod preisgegeben wurde und dessen Auferstehung uns den Freispruch bringt“ (Römer 4,24b-25). Gott fordert uns auf, zu ihm umzukehren. Bitte Gott um Vergebung für deine Sünden. Erkenne Jesus als deinen Gott und Herrn an. Dann wird Gott dich annehmen. Er wird dich von der Last deiner Schuld befreien. Nur so kannst du vor dem heiligen Gott bestehen und in Ewigkeit in der liebevollen Gegenwart Gottes leben.

Zu glauben, dass Christus für die Menschen gestorben sei, nützt gar nichts, wenn man nicht glaubt, einer von diesen zu sein

  (Martin Luther)

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