Gibt es nur eine wahre Religion?

Hinter welcher Religion verbirgt sich der wahre Gott? Kann es überhaupt Gott geben, wenn es so viele verschiedene Religionen gibt?

Johannes Evangelium 3,16: "Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben."

Mose konnte das Gesetz meditieren, Mohammed konnte drohend ein Schwert schwingen, Buddha konnte persönlichen Rat geben, Konfuzius hatte weise Sprüche zu bieten, aber keiner dieser Männer hatte Sühne für die Sünden dieser Welt zu bieten. Christus allein ist unbegrenzter Verehrung und Dienstes würdig. Ich glaube, dass alle Wahrheit per definitionem exklusive ist. Wenn die Wahrheit nicht ausschließt, dann kann nicht behauptet werden, es handele sich um einen Wahrheitsanspruch, sondern dann handelt es sich lediglich um eine Meinung. Immer wenn man eine Wahrheitsbehauptung aufstellt, sagt man damit gleichzeitig auch, dass das Gegenteil unwahr bzw. falsch ist. Die Wahrheit schließt ihr Gegenteil aus. Wenn man leugnet das Wahrheit exklusiv ist, bedeutet das gleichzeitig, das man ebenfalls Alleingültigkeitsanspruch für die eigene Aussage stellt. Das ist der Bumerang - Effekt über den jemand, der ein solches Urteil fällt, oft nicht rechtzeitig nachdenkt. Wenn Jesus von sich behauptet, dass er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, bedeutet dies erstens, dass Wahrheit etwas Absolutes ist, und zweitens, dass Wahrheit erkennbar ist. Sein Anspruch auf Alleingültigkeit bedeutet kategorisch, dass alles, was seinen Aussagen widerspricht, per definitionem falsch ist. Jeder kann von sich behaupten, er wäre der einzige Weg zu Gott. Tatsache ist, dass es im Laufe der Geschichte sogar einige Spinner gegeben hat, die das von sich selbst behauptet haben. Im Grunde geht es jedoch darum, warum jemand glauben sollte, dass Jesus die Wahrheit sagte, als er diese Behauptung über sich aufstellte. Einerseits kann man sagen, dass seine Auferstehung beweist, dass er der Sohn Gottes ist. Wenn das stimmt, können alle anderen Glaubenssysteme nicht wahr sein, weil sie etwas behaupten, das der Göttlichkeit Jesus widerspricht. Und in meinen Augen ist der historische Bericht über die Auferstehung ausgesprochen zwingend. Man kann das Thema jedoch auch angehen, indem man sich die vier Grundfragen anschaut, die jede Religion beantworten will: Ursprung, Sinn, Moral und Bestimmung. Ich glaube, dass nur die Antworten Jesu Christi auf diese Fragen der Realität entsprechen. Seine Antworten sind im Unterschied zu denen aller anderen Religionen nämlich völlig stimmig. Denken wir beispielsweise an den Buddhismus. Buddhas Antwort auf die Frage nach der Moralität stimmt nicht mit der Antwort auf die Frage nach dem Ursprung überein. Rein technisch gesehen ist der Buddhismus nämlich nicht theistisch, wenn nicht sogar atheistisch. Wenn es aber keinen Schöpfer gibt, woher stammen dann unsere moralischen Grundlagen? Oder denken wir an die hinduistische Version der Reinkarnation. Wenn jede Geburt eine Wiedergeburt ist und wenn jedes Leben für das vorherige Leben entschädigt, wofür wird man dann bei der ersten Geburt entschädigt? Sogar Gandhi hat gesagt, dass er, wenn es nach ihm ginge, einige der Schriften des Hinduismus streichen würde, weil sie sich gegenseitig stark widersprächen. Im Gegensatz dazu bietet Jesus Antworten auf die vier Grundfragen des Lebens, und zwar auf eine Weise, die so sehr den Tatsachen entspricht und innerlich so stimmig ist, wie es in keinem anderen Glaubenssystem der Fall ist. Über unseren Ursprung sagt die Bibel, dass wir nicht identisch sind mit Gott im Unterschied zum Anspruch des Hinduismus, sondern dass wir anders sind. Mit anderen Worten wir haben uns nicht selbst ins Sein gebracht, sondern wir sind eine Schöpfung Gottes. Menschen haben einen moralischen Bezugspunkt, was darauf zurückzuführen ist, dass wir nach seinem Bild geschaffen sind. Ein solcher moralischer Bezugspunkt ist nur durch monotheistische Glaubenssysteme erklärbar. Selbst Naturalisten haben keine Erklärung für das moralische Grundgerüst der Menschheit, das jedoch der Realität menschlicher Erfahrungen entspricht. Die christliche Lehre besagt nun, dass wir den Willen Gottes für uns abgelehnt haben, indem wir uns geweigert haben, ihn zu tun. Der Versucher im Garten Eden hat gesagt: Ihr werdet wie Götter, wenn ihr von diesen Früchten esst, und ihr wisst dann was gut und böse ist. Das bedeutet, man wurde selbst zu der Instanz, die Gut und Böse definiert. Und genau hier wurde der Humanismus geboren: Der Mensch wird zum Maßstab aller Dinge. Diese vorsätzliche und hartnäckige Rebellion gegen Gott oder die Ablehnung Gottes entspricht der Realität. Als nächstes hätten wir den Sinn. Auch hier gibt es in anderen Religionen keine Parallele zum christlichen Glauben. Der Sinn ergibt sich für Christen nicht daraus, dass Gott uns zu einem Sinn beruft, indem er uns auffordert, gute Menschen zu sein. Er beruft uns auch nicht zu einem Sinn, indem er uns auffordert, einander zu lieben. Allein durch Erfahrung der Anbetung ergibt sich Sinn. Nur etwas Höheres und Größeres als unser eigenes Wohlbefinden kann uns und unserem Leben Sinn ergeben, und das ist das ewig Neue an Gott selbst, das in der Anbetung erfahrbar wird. In der Bibel steht, wir sollen den Herrn, unseren Gott, von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und all unserem Verstand lieben, und erst wenn wir das tun, können wir anfangen, unseren Nächsten wie auch uns selbst zu lieben. Auch das entspricht der Alltagsrealität. Dann besagt die christliche Lehre weiter, dass Moral nicht kulturell begründet ist, sondern sich aus dem Wesen Gottes und seinen Eigenschaften entwickelt. Sonst steht man am Ende vor dem Dilemma, mit dem die Philosophie seit jeher konfrontiert ist: Ist das moralische Gesetz dem Menschen über - oder untergeordnet? Wenn es dem Menschen übergeordnet ist, wo findet man dann seine Wurzeln? Die einzige Erklärungsmöglichkeit wäre in dem Fall, dass es bei einem ewigen, moralischen, allmächtigen, unendlichen und unveränderlichen Gott zu finden ist. Auf diese Weise erklärt die christliche Lehre auch Moral ausgesprochen einleuchtend. Und schließlich beruht die Bestimmung des Menschen auf der Auferstehung Jesus Christi, dem historischen Ereignis, durch das seine Göttlichkeit bewiesen und die Tür zum Himmel für jeden geöffnet wurde, der ihm nachfolgen will. Welche Lehre oder Weltanschauung gibt es, die auch nur annähernd eine solche Behauptung aufstellen würde? Billy Graham schrieb mal von einem Treffen mit alt Bundeskanzler Adenauer. Adenauer sah Graham in die Augen und fragte; Glauben sie an die Auferstehung Jesus von den Toten? Graham antwortete: Natürlich glaube ich daran. Worauf Adenauer sagte: Mr. Graham, außer der Auferstehung Jesu kenne ich keine andere Hoffnung für diese Welt. Er hatte recht. Weil die Auferstehung ein reales historisches Ereignis ist - wovon ich fest überzeugt bin -, kann uns vergeben werden, können wir Versöhnung mit Gott erleben, können wir die Ewigkeit bei ihm verbringen und uns darauf verlassen, dass die Lehren Jesu wirklich von Gott stammen. Ein Bekannter von mir hatte einen Freund, der ursprünglich Moslem war, dann aber zum christlichen Glauben konvertiert und später den Märtyrertod starb. Er erinnerte sich noch daran, wie er ihn im Krankenhaus besuchte, nachdem ihm bei einer Explosion beide Beine abgerissen worden waren. Er sagte: Je mehr ich von dem verstehe, was andere Religionen für sich in Anspruch nehmen und lehren, desto anziehender wird Jesus für mich. Diese Aussage seines Freundes habe ich nie vergessen und ich glaube, dass sie absolut zutrifft. Kein Mensch hat so geredet wie Jesus. Niemand hat die Fragen der Menschen so beantwortet, wie er sie beantwortete, und zwar nicht nur in Worten, sondern auch in seiner Person. Wir können es am Leben überprüfen. Wir können es empirisch überprüfen. Die Bibel ist nicht nur ein mystisches oder spirituelles Buch, sondern sie ist auch ein Buch, das geografisch und historische Fakten enthält. Wenn man ein ehrlicher Skeptiker und bereit ist, sich korrigieren zu lassen, dann ruft sie einen nicht nur zu einem Gefühl auf, sondern zu einer realen Person hin. Aus diesem Grund hat der Apostel Paulus auch gesagt: Wir haben uns keineswegs auf geschickt erfundene Märchen gestützt, als wir euch ankündigten, dass Jesus Christus, unser Herr, wiederkommen wird, ausgestattet mit Macht. Vielmehr haben wir ihn mit eigenen Augen in der hohen Würde gesehen, in der er künftig offenbar werden soll. Mit anderen Worten: Das ist wahr. Das ist Realität. Dem kann man vertrauen. Und, ja diese Wahrheit schließt alle Aussagen aus, die ihr widersprechen. Jesus ist der Sohn Gottes (Mt 16,16), er wurde gekreuzigt (Mt 27,31), er ist auferstanden (Lk 24,34), er ist der einzige Retter (Apg 4,12), er ist der Heiland (Lk 2,11), er ist der einzige Weg zum Vater (Joh 14,6), er ist die einzige Tür zum Himmel (Joh 10,9), er ist das Lamm Gottes, welches die Sünde trägt (Joh 1,29), er ist der Schöpfer aller Dinge (Joh 1,1+3; Kol 1,16-18), er ist der Herr aller Herren und der König aller Könige (Offb 17,14), er ist A und O, Anfang und Ende (Off 21,6), er ist der Erstling von den Toten (1. Kor 15,20), er ist von Ewigkeit her (Micha 5,1) und lebt in alle Ewigkeit. Weil der Gott der Bibel der Einzige ist, heißt es in Psalm 96,5: Alle Götter der Völker sind Götzen, aber der Herr hat den Himmel gemacht. Das gilt für alle Götter, die die Menschen sich selbst gemacht haben, und damit auch für Allah. Ein Götze existiert nur in der Vorstellung der Menschen, er kann darum weder helfen noch erretten. Der Prophet Jesaja sagt: Ihre Götzen sind leerer Wind (Jes 41,29).

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