Wer glaubt heute noch an die Hölle? Das ist doch Angstmache. Gott ist doch Liebe. Er wird doch niemand ewig verdammen! Auch die Ewigkeit hat ein Ende!

So oder so ähnlich denken viele. Selbst die Landeskirchen reden nicht mehr von der Existenz der Hölle. Ins Fegefeuer ja, und dann irgendwann, wenn man genug gesühnt hat, in den Himmel. Wir kommen alle, alle in den Himmel. Welch schrecklicher Irrtum.

Wozu denn ist JESUS Christus freiwillig und gehorsam ans Kreuz gegangen, wenn es doch auch anders gehen sollte. ER hat alles vollbracht und wir ALLE brauchen IHN. ER hat unsere Schuld gesühnt.

 

Johannes 3,16: "Denn so hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat."

 

Und du hast nur Zeit deines Lebens Zeit dich für den einen und einzigen Erlöser zu entscheiden um nicht an diesen schrecklichen Ort zu kommen. ER ist der Weg, die Wahrheit und dass ewige Leben.

Wo komme ich hin, wenn ich sterbe?   von  Dr. J. van Impe

 

 

WO KOMME ICH HIN, WENN ICH STERBE?

In Daniel Kapitel 12 Vers 8 sagt Daniel zu dem Engel: Was wird der Ausgang von diesem sein? Das ist dieselbe Frage die den Menschen von seiner Geburt bis zu seinem Tode am meisten beunruhigt: Wohin gehe ich, wenn ich einmal sterbe? Gibt es wirklich einen Himmel, gibt es eine Hölle? Wird das ewig dauern? Wie wird einmal alles enden?

Glücklich der Mensch, der Jesus Christus als seinen persönlichen Erlöser kennt und Ihm vertraut, und der sagen kann: „Sterben ist mein Gewinn" (Philipper 1, 21), „denn nicht mehr in diesem Leibe sein ist daheim sein beim Herrn“ (2. Korinther 5, 8). Glücklich der Mensch, der beim Familientreffen in die Runde blicken und sagen kann: „Wir alle kennen den Herrn. Was immer auch geschehen mag — wir werden dereinst wieder alle beisammen sein.“ Glücklich der Mensch, der ausrufen kann: „Und ob ich schon wanderte im Tale des Todesschattens, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir“ (Psalm 23, 4). Aber denken Sie an die vielen Menschen, die keine Hoffnung haben und sich fragen: „Was wird mit mir werden? Ich bin jetzt in den Sechzigern und gehe auf die Siebzig zu. Das Gesetz des Durchschnitts sagt mir, dass ich nicht mehr lange zu leben habe. Gibt es wirklich einen Himmel und eine Hölle? Was wird das Ende von allem sein?“

Weil die Menschen den Gedanken an den Tod, das Gericht und an eine ewige Hölle nicht mögen, schließen sie sich leicht irgendeinem „ismus“ oder einer Religion an, die gerade daherkommt und ihnen erklärt, dass es keinen solchen Ort wie die Hölle gibt. Meine Bibel sagt mir, dass in den letzten Zeiten religiöse Führer auftreten werden, denen die Leute massenweise zulaufen, weil sie die biblischen Wahrheiten über Jesus Christus, Himmel und Hölle und viele andere Lehren der Bibel leugnen. In der (Apostelgeschichte 20, 29) sagt Paulus: „Ich weiß, dass nach meinem Abschiede verderbliche Wölfe zu euch hereinkommen werden, die die Herde nicht schonen.“ „Böse Menschen aber und Gaukler werden im Bösen fortschreiten, indem sie verführen und verführt werden“ (2. Timotheus 3, 13). Und in 2. Petrus Kapitel 2 Vers I steht: „Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volke, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, welche verderbliche Sekten nebeneinführen und den Herrn verleugnen, der sie erkauft hat, und sich selbst schnelles Verderben zuziehen werden. Und viele werden ihren Ausschweifungen nachfolgen.“ Ich könnte eine ganze Reihe Namen nennen; in den letzten 50 Jahren sind solche Denominationen nur so aus dem Boden geschossen, die sagten: „Wir glauben an keine Hölle. Komm zu uns.“

Und der Zulauf ist gewaltig. Siebzig Prozent der Geistlichen, die man kürzlich befragt hat, erklärten: „Wir glauben nicht an die Hölle.“ Es kann mich nicht beirren, wenn alle diese Leute nicht an die Hölle glauben, denn ich habe eine Bibel, die 162mal im Neuen Testament sagt, dass es einen solchen Ort gibt, und „ich glaube Gott“ (Apostelgeschichte 27, 25). „Gott ist wahrhaftig und alle Menschen Lügner“ (Römer 3, 4).

MIT „HÖLLE“ IST NICHT DAS GRAB GEMEINT

Die bekannteste dieser Gruppen — ich führe sie hier an, weil sie die offensivste ist, wenn es um ihre Lehre geht — sind die Zeugen Jehovas. Sie lachen über den „dreiköpfigen“ Gott, die Dreieinigkeit. Sie stellen den Herrn Jesus als rangniedriger dar als den Vater und nennen Ihn Erzengel Michael, und sie erzählen den Leuten zu wiederholten Malen, dass mit der Hölle das Grab gemeint ist. Und eine Menge Leute, die die Bibel nicht selbst studiert haben, glauben ihnen.

Und sie kommen an die Tür. Sind sie aber erst einmal drin, so sagen sie: „Wissen Sie schon, dass es zwei griechische Wörter gibt, nämlich »Hades« und »Gehenna«, die beide mit »Hölle« übersetzt worden sind? Sie meinen aber beide das Grab.“ Auch das hebräische Wort „Scheol“ im Alten Testament bedeute einfach das Grab, so erklären sie.

Ich will mich hier nicht lange beim Alten Testament aufhalten, da ja Christus im Neuen Testament durch das Evangelium Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht hat. Aber ich möchte Ihnen nur kurz folgendes sagen: Es gibt ein hebräisches Wort „Queber“ — das ist das Wort, das mit Grab übersetzt wird. Der Scheol dagegen ist der Ort der abgeschiedenen Geister. Jeder, der intellektuell ehrlich sein will, sollte nachprüfen, was ich jetzt ausführen werde.

Es sind fünf bestimmte Dinge. Nummer eins: Wenn Sie das Alte Testament studieren, werden Sie feststellen, dass der Körper niemals in den Scheol geht, was sie mit Grab übersetzen, sondern er geht an 37 Stellen in den Queber, was beweist, dass Queber das Grab ist und der Scheol jener Ort, wo die abgeschiedenen Geister hingehen, sobald der Geist den Körper verlässt.

Zweitens: Der Scheol ist kein einziges Mal als an der Erdoberfläche beschrieben, aber Queber ist es an 32 Stellen, was beweist, dass Queber das Grab ist und Scheol der Ort, wohin der Geist geht, wenn er den Körper verlässt.

Drittens: Ein Mensch legt nie einen anderen in den Scheol, aber er legt ihn an 33 Stellen in den Queber, womit bestätigt ist, dass ein Mensch ein Grab schaufeln und einen anderen hineinlegen kann, aber er kann nicht die Seele eines Menschen in den Scheol befördern.

Viertens: Der Mensch gräbt oder macht nie einen Scheol, aber er macht einen Queber an sechs Stellen, was sich damit deckt, dass der Mensch ein Grab machen kann, aber keinen Ort für die Seele.

Fünftens: Ein Mensch sagt nie von einem Mann, dass er den Scheol anrührt, aber er rührt an sechs Stellen einen Queber an, was bestätigt: er kann einen Sarg oder ein Grab anrühren, jedoch nicht den Ort, wohin die Geister gehen.

Nun wollen wir uns das Neue Testament daraufhin ansehen. Scheol ist das hebräische Wort, das mit „Hölle“ übersetzt ist, und es ist dasselbe Wort, das im Griechischen „Hades“ heißt.

AM ALLERMEISTEN PREDIGTE JESUS ÜBER DIE HÖLLE

Wenn Sie das Neue Testament studieren, werden Sie merken, dass Jesus Christus 22mal von der Hölle spricht. Ich möchte das betonen. Sie wissen ja, es gibt überall eine Menge Leute, die sagen: „Ach, diesen Prediger mag ich nicht. Er predigt über das Höllenfeuer. „Demnach würden Sie also Jesus Christus nicht mögen, wenn Sie das sagten. Sie können nämlich das Wort Hölle nicht weniger als 24mal im Neuen Testament finden. Der Herr Jesus gebrauchte es, 22mal von den 24 Malen predigte Er darüber. Die anderen beiden Male waren es Jakobus und der Apostel Petrus, die es erwähnten.

Wenn Sie die griechische Sprache studieren, aus der das Neue Testament ja übersetzt ist, werden Sie feststellen, dass der Herr Jesus zwei Worte benutzt: Hades und Gehenna. Warum? Sind das zwei verschiedene Orte? Ja. Eine Art Fegefeuer etwa? Nein.

Um dies zu veranschaulichen, lassen Sie mich hier ein Beispiel anführen. Da ist ein Mann, der ist in ein Verbrechen verwickelt worden. Als er gefasst wird, bringt man ihn nicht in ein Zuchthaus, weil ja noch keine Gerichtsverhandlung stattgefunden hat, sondern man behält ihn in dem Untersuchungsgefängnis am Ort bis zu der Zeit, da seine Gerichtsverhandlung sein wird. Erst dann, wenn diese stattfindet und er schuldig befunden ist, wird er in ein Zuchthaus eingewiesen. Man kann einen Menschen nicht ins Zuchthaus stecken, solange er noch keine Verhandlung gehabt hat.

DIE GERICHTSVERHANDLUNG

Merken Sie sich also: Sooft Ihnen das Wort Hades begegnet, handelt es sich um ein „örtliches Untersuchungsgefängnis“, wo der Sünder auf seine „Gerichtsverhandlung“ wartet. Jedes Mal aber, wenn Sie auf das Wort Gehenna stoßen, ist das „Zuchthaus“ für die Seelen gemeint, wo sie nach ihrer Verurteilung, nach dem Gericht also, sein werden. Im gegenwärtigen Augenblick ist keine einzige Seele in der Gehenna. Sie sind alle im Hades, weil das Gericht als solches noch nicht stattgefunden hat. Die Verhandlung steht noch aus. Sie warten im Hades, um aus ihm herauszukommen und vor Gericht gestellt zu werden, wo ihr Fall untersucht und das Urteil ausgesprochen wird. Erst dann werden die verurteilten Seelen an ihren endgültigen Bestimmungsort, in die „Gehenna“, geschickt.

Kann ich das beweisen? Offenbarung 20, 13—14. „Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren, und der Tod und der Hades gaben die Toten.“ Merken Sie etwas? „Der Tod und der Hades“: der Tod ist das Grab, wo der Körper ist; der „Hades“ ist der Ort, wo die Seele ist. Das Grab gibt also den

Leib heraus, der Hades gibt die Seele heraus, und der unerlöste Mensch ist wiedervereinigt, Körper und Seele stehen vor Gott im Gericht. Die „Verhandlung“ findet statt, das Urteil wird verhängt, und er wird in sein endgültiges Strafgefängnis, die Gehenna, befördert — für immer.

Denn der nächste Vers (Offenbarung 20, 14) sagt: „Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen.“ Der Feuersee ist das Synonym von „Gehenna“.

Sie sagen, ich soll es noch einmal erklären? Gut. Wenn ein gläubiger Christ stirbt, legt man seinen Körper zwar ins Grab, aber seine Seele geht zum Herrn, um dort bei Ihm zu sein. Sobald dann die Entrückung stattfindet und der Herr für Seine Gemeinde kommt, bringt Er alle diejenigen, die zu Ihm gegangen sind, mit sich (1. Thessalonicher 4, 14). Das heißt, Er bringt die Seele mit vom Himmel, damit sie in ihren Körper kommt, denn der Vers 16 sagt, dass die Toten (in Christus) zuerst auferstehen, und bei der Entrückung geschieht es dann, dass sich die Seele des Christusgläubigen mit ihrem Körper vereinigt. Bei dem Unerretteten geht es so zu: Wenn er stirbt, kommt der Körper in das Grab und seine Seele geht in den Hades. Es ist der Ort der Qual, aber nicht annähernd jener Qual, die er in der Gehenna erleiden wird, wenn das Gericht hinter ihm liegt und er zum letzten Strafort gelangt ist. Aber noch warten sein Körper im Grab, so wie seine Seele im Hades wartet. Und dann weckt Gott seinen Leib aus den Toten auf und holt seine Seele aus dem Hades heraus. So steht er als ein vollständiger Mensch vor dem Gericht. Er wird verurteilt. Leib, Seele und Geist wird zum letzten Strafort, der Gehenna, weiterbefördert.

WAS IST DER HADES?

Der Herr Jesus gebraucht das Wort Hades 11mal. Wir werden es gleich sehen. Und denken Sie daran, dies ist der Ort, wo der Sünder jetzt ist und wartet. Wenn Sie heute Nacht ohne Christus sterben würden, wäre das der Ort, an den Sie gehen müssten, um dort die Auferstehung und den Gerichtstag abzuwarten, und von wo Sie dann zur Gehenna weiterbefördert würden. Zum allerersten Mal kommt das Wort Hades in Matthäus 11, 23 vor, und ich werde die Stellen nacheinander langsam durchgehen, so dass Sie alles mitbekommen können. Er sagt: „Und du, Kapernaum, die du bis zum Himmel erhöht worden bist, bis zur Hölle wirst du hinabgestoßen werden.“ Das Wort hier ist „Hades“. Ich werde also von nun an alle diese Stellen mit Hades zitieren.

Matthäus 16, 16: „Auf diesem Felsen werde ich meine Gemeinde bauen, und des Hades Pforten werden sie nicht überwältigen.

Lukas 10, 15: „Kapernaum... bis zum Hades wirst du hinabgestoßen werden.“

Lukas 16, 23: diese Geschichte ist Ihnen ja wohl vertraut: Ein gewisser reicher Mann starb und wurde begraben. „Und in dem Hades seine Augen aufschlagend, als er in Qualen war, sieht er Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoße. „Das ist nicht in einem Grab, sondern er — der Reiche — ist im Hades und steht Qualen aus.

Apostelgeschichte 2, 27: „Du wirst meine Seele (nicht Körper) nicht im Hades zurücklassen.

Apostelgeschichte 2, 31: „Dass er nicht im Hades zurückgelassen worden ist.“

1. Korinther 15, 55: „Hades, wo ist dein Sieg?“

Offenbarung 1, 18: „Ich bin der Lebendige, und ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Hades. „Tod — das Grab, Hades — der Ort, wo die Seele ist.

Offenbarung 6, 8: „…Tod, und der Hades folgte mit ihm.“

Offenbarung 20, 13—14: habe ich zwar schon angeführt, doch möchte ich es Ihnen hier noch einmal bringen: „Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren (das ist die Auferstehung), und der Tod und der Hades gaben die Toten, die in ihnen waren, und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken.“ Sie sehen, warum sie vom Grab und dem Hades herausgegeben wurden, nicht wahr? Um gerichtet zu werden. Nun werden sie also gerichtet. Was geschieht? Tod und Hades, Körper und Seele, werden in den Feuersee, den letzten Strafort, die Gehenna, geworfen.

WAS IST DIE GEHENNA?

Nun wollen wir uns mit der Gehenna befassen. Die Zeugen Jehovas sagen — sie haben tatsächlich die Unverfrorenheit und Vermessenheit, so etwas zu behaupten, — die Seelen hätten dort ein ruhiges und friedliches Grab. Wenn Sie außerhalb Ihrer Religion sterben, liegen Sie eine Ewigkeit lang im Grab: Ende.

Wie stellt Jesus die Gehenna dar? Er gebraucht dazu als Beispiel das Tal Hinnom.

Im Alten Testament war das der Ort, wo man den Göttern opferte. Dort warf man Tiere und alles hinein, und es herrschte dort ein entsetzliches Wehgeschrei, da man die Tiere ins Feuer warf. „Da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.“

Im Neuen Testament wurde es der „Müllabladeplatz“ von Jerusalem. Sie warfen dort alles hinein, und das Feuer brannte Jahr um Jahr in einem fort, und der Rauch stieg beständig auf. Als dann Jesus über die ewige Vergeltung sprach, zeigte Er zum Tal Hinnom (Gehenna) hinüber und sagte: Da seht ihr's, wie es sein wird. Wäre es weiter nichts als das Grab, so wäre alles, was diese Kulte nachzuweisen hätten, dass der Herr Jesus, als Er über das ewige Verlorensein sprach, einfach auf den Sarg zeigte und sagte: Das ist es, wie es sein wird. (Er hätte nach Norden statt nach Süden gezeigt, wo die Grabstätten lagen.) Das würden sie verstanden haben. Aber Er zeigte nicht auf einen Sarg oder nach Norden. Er zeigte nicht auf irgendetwas, das nur so aussah wie der Tod. Er zeigte auf das Tal Hinnom und sagte: „Das ist es, was es sein wird.“ Niemand stellt sich dabei lediglich einen Sarg oder Friedhof vor, ebenso wenig wie bei all den anderen Bibelstellen, die ich noch nennen werde. Also denken Sie daran: So sieht der letzte Strafort nach dem Gerichtstag aus.

Matthäus 5, 22, und wenn Sie das nicht mögen, was ich sage: ich wiederhole — es ist Jesus Christus. der spricht. Ich zitiere Ihn bloß: „Wer irgend sagt: Du Narr! wird der Hölle des Feuers (Gehennafeuer) verfallen sein."

IM GRAB IST KEIN FEUER

Darf ich hier eine kleine Unterbrechung machen? Ich möchte nämlich kurz die Auslegung der Zeugen Jehovas dem gegenüberstellen. Also: „Wer irgend sagt: Du Narr! wird dem Grabfeuer verfallen sein.“ Was für eine Art Feuer brennt in einem Grab? Er zeigte dabei auf das Feuer des Tales Hinnom, das Tag und Nacht dort brannte, und Er sagte, das sei wie das Gehenna-Feuer, ja, Er erklärte praktisch die Gehenna mit dem Wort Feuer in jedem Vers, den ich bringe.

Matthäus 5, 29: „Wenn dein rechtes Auge dich ärgert, so reiß es aus und wirf es von dir; denn es ist dir nütze, dass eines deiner Glieder umkomme, und nicht dein ganzer Leib in die Gehenna geworfen werde.“

Und im Vers 30: „Wenn deine rechte Hand dich ärgert, so hau sie ab und wirf sie von dir; denn es ist dir nütze, dass eines deiner Glieder umkomme, und nicht dein ganzer Leib in die Gehenna geworfen werde.“

Matthäus 10, 28: „Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet vielmehr den, der sowohl Seele als Leib zu verderben vermag in der Gehenna.“

Matthäus 18, 8.9 — Christus spricht erneut vom Ausreißen des Auges und dem Abhauen der Hand oder des Fußes, obgleich es schmerzvoll ist, und sagt, dass dies besser ist, als wenn der ganze Körper ins Gehennafeuer geworfen wird. Noch einmal weist Er darauf hin, was Gehenna ist. Kein ruhiger, friedvoller Platz.

Matthäus 23, 15: „Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! denn ihr durchzieht das Meer und das Trockene, um einen Proselyten zu machen; und wenn er es geworden ist, so macht ihr ihn zu einem Sohne der Gehenna, zwiefältig mehr als ihr.“

Matthäus 23, 33: „Schlangen, Otternbrut! wie solltet ihr dem Gericht der Gehenna entfliehen?“

In Markus Kapitel 9 gebraucht Jesus Christus das Wort Gehenna dreimal, und zwar in den Versen 43, 45 und 47. In den Versen 44, 46, 48 erklärt Er, was Gehenna ist. Mein Lieber, erzählen Sie mir bloß nicht, dass da von einem Grab die Rede ist.

Er sagte: „Wenn deine Hand dich ärgert, so hau sie ab. Es ist besser, als Krüppel in das Leben einzugehen, als mit zwei Händen in die Gehenna hinabzufahren, in das unauslöschliche Feuer, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.

Und wenn dein Fuß dich ärgert, so hau ihn ab. Es ist dir besser, lahm in das Leben einzugehen, als mit zwei Füßen in die Gehenna geworfen zu werden, in das unauslöschliche Feuer, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt. Und wenn dein Auge dich ärgert, so wirf es weg. Es ist dir besser, einäugig in das Reich Gottes einzugehen, als mit zwei Augen in das Gehennafeuer geworfen zu werden, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.“

Haben Sie es mitbekommen? Was er in den Versen 43, 45 und 47 erwähnte, erklärt Er in den Versen 44, 46 und 48 als den Ort, wo der Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt. Mein Freund, wenn Sie aus diesem ein Grab herauslesen können, sind Sie ein Wundertäter.

Lukas Kapitel 12 Vers 5 — denken Sie daran, dies kommt aus dem Munde des Heilands selbst: „Ich will euch aber zeigen, wen ihr furchten sollt: Fürchtet den, der nach dem Töten Gewalt hat, in die Gehenna zu werfen.“

Nun sehen wir uns wieder die Auslegung der Sekten an: Fürchte nicht den, der den Leib töten kann, fürchte vielmehr den, der ihn begraben kann.

Was soll das sein? Mir ist es egal, wer den Leichnam einbalsamiert oder die Bestattung ausführt. Was macht das aus? Jesus kann also hier nicht den Leib meinen. Er will vielmehr sagen: „Fürchte nicht den, der dein Leben töten kann. Du hast eine Seele in deinem Körper, die ewig leben wird, die irgendwo weiterleben wird. Fürchte aber den, der deine Seele in die Gehenna werfen kann.“ Er redet hier nicht vom Grab.

In Jakobus Kapitel 3 Vers 6 spricht der Apostel von der lästigen Zunge und sagt, die Zunge ist ein Feuer, eine Welt der Ungerechtigkeit. So stellt die Zunge sich unter unseren Gliedern dar, als die den ganzen Leib befleckt und den Lauf der Natur anzündet und vom Gehennafeuer angezündet wird. Es ist dort dreimal von Feuer die Rede, und er vergleicht es mit der Gehenna. Wo können Sie da einen ruhigen, friedvollen Platz herauslesen?

In 2. Petrus 2, 4 finden wir eine weitere Stelle, wo Petrus über die gefallenen Engel redet. „Denn Gott hat selbst die Engel, die gesündigt hatten, nicht verschont, sondern hat sie in finstere Höhlen hinabgestoßen.“ Hier bedeutet es Tartarus ein Sonderort für gefallene Engel.

Dies waren die 24 Stellen, wo das Wort Hölle im Neuen Testament vorkommt. In allen diesen Versen — von denen 22 Aussprüche Jesu sind, einer von Jakobus und einer von Petrus — können Sie nicht ein einziges Mal ein Grab aus dem Hades machen, und erst recht nicht aus der Gehenna, denn Jesus zeigte dabei auf das Tal Hinnom hinüber und sagte, so wird es sein.

BESCHREIBUNG DER HÖLLE

Jetzt will ich Ihnen die Hölle ohne die „Hölle“ zeigen. Mit anderen Worten, es gibt weitere 139 Verse in Ihrem Neuen Testament, in denen ein Ort beschrieben und veranschaulicht ist, ohne dass sie ihm einen Namen geben. Selbst für den Fall, dass die 24 genannten Stellen über die Hölle nicht in der Bibel zu finden wären, könnten Sie also dennoch nachweisen, dass es einen solchen Ort gibt. Vielleicht wüssten Sie nicht, wie Sie ihn nennen sollen, wenn er nicht vorher Hölle genannt worden ist, doch Sie würden wissen, dass es einen solchen Ort gibt. Und ich fordere jedermann, der eine ehrliche Gesinnung hat, auf, alle diese Verse mit aufrichtigem Herzen vor Gott zu verantworten und dann zu sagen, es gibt keine Hölle.

Es kann sich dabei einfach nicht um das Grab handeln. Vielmehr ist es der Ort des Verderbens, und nicht alle gehen dorthin, weil einige von uns durch das Blut Jesu gerettet sind.

In Matthäus 13, 40—42 sagt Christus: „Gleichwie das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, also wird es in der Vollendung des Zeitalters sein. Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reiche alle Ärgernisse zusammenlesen und die, die das Gesetzlose tun. Und sie werden sie in den Feuerofen werfen, da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.“

Matthäus 13, 50 wieder „Feuerofen“. Wo ist aber dieser Feuerofen, wenn es keine Hölle gibt? Sagen Sie mir das doch.

In Matthäus 25, 41 sagt Christus zu denen „zur Linken: Gehet von mir, Verfluchte, in das ewige Feuer“. Wo ist das, wenn es keine Hölle gibt?

„Oh, ich verstehe jetzt: es ist nur das Feuer, das ewig ist, und nicht die Strafe. Einige Religionen lehren das nämlich.“ Aber langsam! Gehen Sie zuerst ein paar Verse weiter. Da steht es: „Und diese werden in die ewige Strafe gehen“ (Matthäus 25, 46).

Das ewige Feuer im Vers 41 ist die ewige Strafe vom Vers 46. Trennen Sie das also nicht.

Matthäus 3, 12. Hier spricht Jesus über das Ende, und Er sagt, dass Er die Spreu (die Ungeretteten) verbrennen wird mit unauslöschlichem Feuer. Nun, wo ist denn dieses unauslöschliche Feuer, wenn es keine Hölle gibt? Hier ist kein Name genannt. Aber es wird einen Ort des unauslöschlichen Feuers geben, wenn die Welt gerichtet ist.

Matthäus 7, 13—14: „Gehet ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die durch sie eingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden.“

Nun, wenn der Weg, der zum Verderben führt, von dem in diesem Vers die Rede ist, weiter nichts als das Grab ist, hätte Jesus gewiss nicht gesagt, dass es viele sind, die dorthin gehen, sondern Er hätte gesagt, dass alle dorthin gehen, denn das Grab steht uns ja allen bevor.

EINE EWIGE STRAFE

Und noch etwas. Es wird hier von ewigem Leben gesprochen. Im Vers 46 von Matthäus 25 ist das Wort „ewig“ dasselbe griechische Wort, das vom ewigen Feuer spricht. Mein lieber Freund, wenn da keine ewige Hölle im Vers 46 ist, nämlich ewige Strafe, dann gibt es auch kein ewiges Leben oder ewigen Himmel. Christus gebrauchte für beide dasselbe Wort. Glauben Sie doch entweder alles oder aber nichts. Was sind das für Leute, die alles glauben, was die Bibel über den Himmel zu sagen hat, aber nicht, was sie über die Hölle sagt! Ich kann Ihnen etwas verraten: Für jeden Ausspruch über den Himmel in der Bibel gibt es zehn über die Hölle. Sie täten besser, das ganze Wort Gottes zu glauben.

Markus 16, 16: „Wer nicht glaubt, wird verdammt werden.“ Verdammt — wozu?

Markus 9, 44.46.48: „Wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.“ Hier ist kein Name angegeben, aber was ist es? Und wissen Sie, dass die ältesten Bibelkommentare und -lehrer das stets als „wo das Gedächtnis nie stirbt“ wiedergegeben haben? Der Wurm = das Gedächtnis. Der Mensch in der ewigen Hölle mit einem Gedächtnis, das ihn nie verlässt und ihn an die versäumten Gelegenheiten erinnert — an die Abende, an denen er hätte zu Christus kommen können; an Abende, da er hätte errettet werden können, und an Nächte, in denen er fortgegangen war und sich sagte: „Ich will diesen Jesus nicht.“ Ja: wo das Gedächtnis nicht stirbt.

EWIGER ZORN

Johannes 3, 36: „Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben“ amen? Was ist mit dem zweiten Teil des Verses? „Wer aber dem Sohne nicht glaubt, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt — bleibt ewig — auf ihm.“

Johannes 5, 28—29: „Wundert euch darüber nicht, denn es kommt die Stunde, in welcher alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören und hervorkommen werden: die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber das Böse verübt haben, zur Auferstehung des Gerichts.“ Ich wiederhole mich hier, aber es wird Ihnen helfen. Sie (die Toten) sind also bereits im Grab. Die Zeugen Jehovas und andere erzählen uns aber, dass die Hölle das Grab ist. Demnach bringt Gott sie aus dem Grab heraus, weil sie auferstehen sollen, einzig zu dem Zweck, dass sie wieder in das Grab zurückkehren, wenn das wirklich die Hölle ist. Wäre das nicht ein komischer Gott, falls Er uns so ein paarmal auf und ab bewegen würde?

Der Grund, warum Er sie aus dem Grab hervorholt, ist der, dass sie gerichtet werden sollen. Die Auferstehung zur Verdammnis, was die Gehenna ist.

Nach Apostelgeschichte 17, 31 hat Gott „einen Tag gesetzt, an welchem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit“. Warum sich aufregen, wenn es keinen Ort gibt, wohin der Sünder geht, nachdem er gerichtet worden ist?

Römer 2, 5: „Nach deiner Störrigkeit und deinem unbußfertigen Herzen aber häufst du dir selbst Zorn auf am Tage des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichts Gottes.“ Sehen Sie sich diesen Vers einmal richtig an. Es ist derjenige, der beweist, dass es nach der Untersuchung, dem Gericht, wenn sie vom Hades in die Gehenna befördert worden sind, Grade der Strafe gibt. Er sagt: „Du häufst dir auf, du speicherst, sammelst dir Zorn auf am Tag des Zorns.“ Wann ist das? Bei der Offenbarung des gerechten Gerichts Gottes.

GRADE DER STRAFE

Sagen Sie, gibt es Grade des Sterbens? Sie werden einen Meter, zwei Meter oder drei Meter tief begraben? Nein. Wie können Sie dann aber Zorn aufhäufen am Tag des Zorns? Weil es Grade der Strafe gibt in der Gehenna nach dem Gericht. Zum Beispiel Matthäus 11, 23—24: „Und du, Kapernaum, die du bis zum Himmel erhöht worden bist, bis zum Hades wirst du hinabgestoßen werden. Denn wenn in Sodom die Wunderwerke geschehen wären, die in dir geschehen sind, es wäre geblieben bis auf den heutigen Tag. Doch ich sage euch: Dem Sodomer Land wird es erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als dir.“ Wie kommt das? Weil es Grade der Bestrafung gibt: nach dem Gerichtstag, wenn sie zum letzten Strafort für Seelen versetzt worden sind.

Römer 2, 8—9: „Zorn und Grimm, Drangsal und Angst über jeden Körper? — nein, über jede Seele!“

2. Thessalonicher 1, 8—9: Dies ist die Zeit, wenn der Herr Jesus kommt, um die Welt zu richten. Sie wird mit Feuer gerichtet. Aber es hört damit noch nicht auf. „In flammendem Feuer, wenn er Vergeltung gibt denen, die Gott nicht kennen, und denen, die dem Evangelium unseres Herrn Jesu Christi nicht gehorchen“ — und es geht noch weiter —: „welche Strafe leiden werden, ewiges Verderben vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stärke.“

In dem Brief an die Hebräer Kapitel 6 Vers 2 heißt es: Auferstehung und ewiges Gericht. Warum sollten die Toten auferstehen, nur um wieder in den Tod zurückgeschickt zu werden? Es ist eine Auferstehung zum ewigen Gericht.

Hebräer 6 Vers 8: „Sein Ende ist die Verbrennung“ — das ist der End-Strafvollzug für den Sünder.

GERICHT NACH DEM TOD

Hebräer 9, 27: „Es ist dem Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.“ Nun, ist denn nicht der Tod schon das Gericht? Nein. Nach dem Tod kommt das Gericht.

Hebräer 10, 26.27: „Denn wenn wir mit Willen sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, sondern ein gewisses, furchtvolles Erwarten des Gerichts und das gierige Feuer“, und das ist derart, dass er im Vers 31 fortfährt: „Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.“

Und was meinen Sie zu 2. Petrus 2, 9, wo steht: „Der Herr weiß die Gottseligen aus der Versuchung zu retten, die Ungerechten aber aufzubewahren auf den Tag des Gerichts, um bestraft zu werden.“? Autbewahrt — die Toten? Sind sie nicht schon gerichtet? Eben nicht! Nein, die Toten werden aufbewahrt für den Tag des Gerichts, um bestraft zu werden. Es ist also nicht das Grab.

Offenbarung 14, 11: Diese Stelle spricht von denen, auf die das davor Gesagte zutrifft und die das Tier anbeten. Wenn sie sterben, wird der Rauch ihrer Qual aufsteigen in die Zeitalter der Zeitalter.

Ist es das, was Ihnen bevorsteht? Es gibt heute Gruppen, die behaupten: Ach, das Feuer ist in 60 Sekunden vorüber; es ist eine sofortige Vernichtung.

Hier ist der Beweis, dass das ein Irrtum ist. Offenbarung 19, 20. Das Tier und der falsche Prophet werden in den Feuersee geworfen.

Direkt im Anschluss daran lesen Sie jetzt bitte Offenbarung 20 Vers 10. Das ist tausend Jahre später. Hier steht nun, dass der Teufel in denselben Ort geworfen wird. Beachten Sie die Wortstellung: „Und der Teufel, der sie verführte, wurde in den Feuersee geworfen, wo sowohl das Tier ist als auch der falsche Prophet." Sie sind tausend Jahre später noch da! Sie haben sich nicht etwa in Nichts aufgelöst, sind nicht zu Asche verbrannt, sie sind nicht „vernichtet“. Sie sind noch immer da. Wo? Im Feuersee. Wohin geht der Sünder? Es ist der letzte Strafort, die Gehenna, das Synonym zu Feuersee. „Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buche des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen.“

Offenbarung 20, 12. Und in Offenbarung 21, 8 wird der Feuersee der zweite Tod genannt.

EIN BLICK IN DIE HÖLLE

Mein Freund, es gibt eine Hölle, und in den nächsten und letzten paar Minuten will ich Ihnen nun einfach eine kurze Lektion weitergeben, die aus einer Predigt Jesu über die Hölle stammt. Es steht in Lukas 16.

Das ist also der Hades. Das ist der Ort, wo alle Sünder sind, das ist der Platz, wohin auch Sie gehen, wenn Sie ohne Christus sterben, und wo Sie warten bis zur „Gerichtsverhandlung“, um dann an den letzten Strafort, die Gehenna, weiterbefördert zu werden.

Alles, was in der Gehenna sein wird, ist schon im jetzigen Hades zu finden, nur wird es in der Gehenna in größerem Maße sein, denn dort ist das Gericht bereits Vergangenheit und das Strafurteil ist verhängt.

Nun werden etliche Leute sagen: Ach, das ist doch bloß ein Gleichnis. Einen Augenblick bitte. Warten Sie erst einmal. Was ist denn ein Gleichnis? Ein Gleichnis veranschaulicht eine ewige Wahrheit. Meine Güte! Was wird hier zu veranschaulichen versucht, wenn es keine ewige Hölle gibt?

Ich möchte diese Frage wie folgt beantworten. Ich kann jedes Wort in diesem Text lehrmäßig von der Bibel her nach Strich und Faden als wahr nachweisen, und es kann nicht bloß ein Gleichnis sein, weil es sich lehrmäßig mit dem ganzen übrigen Inhalt der Bibel deckt.

Jesus sagte in Lukas 16: „Der Reiche starb und wurde begraben. Und in dem Hades seine Augen aufschlagend, als er in Qualen war, sieht er Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoße. Und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus, dass er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und meine Zunge kühle; denn ich leide Pein in dieser Flamme. Abraham aber sprach: Kind, gedenke, dass du dein Gutes völlig empfangen hast in deinem Leben, und Lazarus gleicherweise das Böse; jetzt aber wird er hier getröstet, du aber leidest Pein. Und zu diesem allem ist zwischen uns und euch eine große Kluft befestigt, damit die, welche von hier zu euch hinübergehen wollen, nicht können, noch die, welche von dort zu uns herüberkommen wollen.“

DER MENSCH LEBT WEITER

Zuallererst lehrt Jesus Christus uns, dass die Hölle ein Ort nie endenden Lebens ist. Er sagte, der Reiche starb und wurde begraben, und in der Hölle hob er seine Augen auf und sah. Er hatte somit einen Kopf, den er heben konnte. Nicht wahr, wenn Sie in einem Grab begraben sind, wie sollen Sie dort den Kopf heben. Da gibt es keine Möglichkeit, sonst wohin zu schauen.

Aber dieser Mann starb und wurde begraben und ist fähig, seinen Kopf zu erheben, und er kann sehen. Er sieht Abraham von ferne. Er hatte eine Stimme und konnte rufen: Vater Abraham, erbarme dich meiner. Er hatte eine Zunge und einen Hals, der austrocknen kann, denn er sagt: Sende Lazarus, damit er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und meine Zunge kühle, denn ich leide Pein in dieser Flamme.

Er hat Ohren und hört, denn Abraham ruft zurück: Zwischen uns und euch ist eine große Kluft befestigt, damit die, welche von hier zu euch hinübergehen wollen, nicht können, noch die, welche von dort zu uns herüberkommen wollen.

Wir können nicht zu euch kommen, und ihr könnt nicht zu uns kommen. Es ist ein Ort des Lebens, denn er bittet Abraham: „Sende ihn in das Haus meines Vaters, denn ich habe fünf Brüder, damit er ihnen ernstlich Zeugnis gebe, auf dass sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual.“ Was? Ich möchte gern, dass er zu dem Haus meiner Brüder geht, ich habe fünf, und ihnen von Jesus erzählt. Damit sie nicht auch an diesen Ort hier kommen.

Freund, es ist ganz gleich, ein wie bedeutender Christ Sie sind — Sie kommen in ein Grab, es sei denn, Jesus kommt noch während Ihrer Lebenszeit wieder. Der Reiche sagte, wenn meine Brüder sich bekehren, kommen sie nicht an diesen Ort. Selbst wenn Sie sich bekehren, kommen Sie aber in ein Grab. Also kann jener Ort nicht das Grab gewesen sein, sondern die Hölle, denn kein Geretteter kommt dorthin. Ja, er bezeichnet ihn als „Ort der Qual“. Und er ist ewig. „Wer von uns kann weilen bei ewigen Gluten?“ (Jesaja 33, 14). „Gehet von mir, Verfluchte, in das ewige Feuer“ (Matthäus 25, 41). „Welche Strafe leiden werden, ewiges Verderben vom Angesicht des Herrn“ (2. Thessalonicher 1, 9). „Denen das Dunkel der Finsternis in Ewigkeit aufbewahrt ist“ (Judas 1, 13).

DIE HÖLLE IST DER ORT UNBEFRIEDIGTER WÜNSCHE

Zweitens: Es ist ein Ort unbefriedigter Wünsche. Er ist ein reicher Mann, dem jede Art des Reichtums zur Verfügung steht. Er war so damit beschäftigt, Geld zusammenzubringen, dass er keine Zeit für Gott, für die Gemeinde, noch auch für seine Familie hatte, und er starb und ließ alles zurück. Seine Verwandten aber fluchten ihm, denn den Rest ihres Lebens waren sie fortan in Streit wegen ihres Erbteils.

Wie lächerlich. Wieviel besser wäre es gewesen, wenn er Zeit mit Gott zugebracht und weniger Geld gehabt hätte, als er starb, und wenn seine Seele bereit gewesen wäre, Gott zu begegnen.

Kein Wunder, dass Jesus sagte: „Was wird es einem Menschen nützen, wenn er die ganze Welt gewänne und seine Seele einbüßte?“ (Markus 8, 36).

Ihr Geld wird Ihnen gar nichts nützen, wenn Sie tot sind, lieber Leser.

Wir haben nichts in diese Welt hineingebracht, und wir werden nichts hinausbringen. Wenn wir Nahrung und Kleidung haben, wollen wir damit zufrieden sein.

Und nachdem Paulus das gesagt hat, schreibt er in 1. Timotheus 6, 10—11 von der Liebe zum Geld, nicht vom Geld selbst also, sondern von der Liebe dazu, vom Geiz und der Habsucht: mehr, immer mehr, und keine Zeit für Gott. „Ich arbeite zwei Schichten“: keine Zeit für die Bibel. „Die Geldliebe ist eine Wurzel alles Bösen, welcher nachtrachtend etliche von dem Glauben abgeirrt sind und sich selbst mit vielen Schmerzen durchbohrt haben.“

Dieser Mann wollte nur einen Finger irgendwo ins Wasser tauchen und damit seine Zunge befeuchten, aber seine Millionen konnten das nicht erkaufen. Auch Ihr Bankkonto kann es nicht.

Ach, bei einigen von Ihnen ist es der Alkohol. Sie müssen ihn einfach haben, und das ruiniert Ihr Leben hier, und es wird Ihre Chancen für das ewige Leben vermasseln, denn kein Trunkenbold kann das Reich Gottes ererben (1. Korinther 6, 9). Selbst wenn Sie nur einmal betrunken gewesen sind, haben Sie darüber Buße zu tun und müssen es sich von Jesus Christus vergeben lassen. Kein Wunder, dass Gott sagt: „Der Wein macht Spötter, und starkes Getränk macht wild; wer davon taumelt, wird niemals weise“ (Sprüche 20, 1).

Kein Wunder auch, dass Er sagt: „Sei nicht unter den Säufern“ (Sprüche 23, 20).

Kein Wunder, dass Er sagt: „Sieh den Wein nicht an, wie er so rot ist und im Glase so schön steht: er geht glatt ein, aber danach beißt er wie eine Schlange und sticht wie eine Otter“ (Sprüche 23, 31.32). Wieso? Weil er Ihre Seele ins Verderben bringen wird, das ist der Grund.

Bei anderen ist es das Vergnügen. Ihr Leben ist ein einziges großes Karussell. Alles, wofür wir leben, ist das gesellschaftliche Ansehen und der hohe Lebensstandard. „Oh, meine Tochter hat Aussicht, demnächst zur Schönheitskönigin gewählt zu werden.“ In 60 Jahren wird sie tot sein. Was wird es ihr dann nützen?

Vergnügen. Unsinn. „Die aber in Genusssucht lebt, ist lebendig tot“ (1. Timotheus 5, 6)

Für andere ist es der Sex. Ach, ich schere mich nicht darum, was die Psychiater und Psychologen und manche dieser Erzieher in unseren Schulen Ihnen sagen — sie kennen ja Gott nicht!

Meine Bibel sagt: „Er weiß nicht, dass dort die Schatten sind, in den Tiefen des Scheols ihre Geladenen“ (Sprüche 9, 18).

„Die Ehe soll in Ehren gehalten werden bei allen und das Ehebett unbefleckt; denn die Unzüchtigen und Ehebrecher wird Gott richten“ (Hebräer 13, 4). Denken Sie, dass diese wenigen Sekunden Hochgefühl und Erregung es wert sind, dass Ihre Seele dafür immer von Gott getrennt ist?

Ach, Mann, Sie weichen ja ganz von Ihrem Predigtthema ab! So, tu ich das? Römer 1, 28; Epheser 5, 5—8; Galater 5, 19—21; Offenbarung 21, 8; Offenbarung 22, 15. Da ist

es immer wieder. Niemand, der in Unzucht lebt, wird dereinst Gott begegnen können. Sie müssen Buße tun und zu Jesus Christus umkehren.

Ist es das wert? Die Hölle ist ein Ort unbefriedigter Wünsche. Oh, Sie müssen Ihren Körper zufriedenstellen, indem Sie irgendeine Art von Rauschmittel — LSD, Marihuana, Heroin oder sonst etwas — nehmen. Und doch sagt die Bibel: „Draußen sind die Hunde und die Zauberer…“

Offenbarung 22, 15, und dieses Wort Zauberer kommt von dem griechischen Wort pharmakeia, von dem auch Pharmazie, Drogenbenutzer, Drogenhändler und -verkäufer abzuleiten sind.

Die Hölle ist der Ort unbefriedigter Wünsche. Was werden Sie also tun?

Drittens: Die Hölle ist ein Ort unsagbaren Leidens. Das hat Jesus gesagt, denken Sie daran. Hören Sie jetzt auf Ihn. In einer kurzen Predigt, die in 90 Sekunden abgewickelt sein könnte, gebrauchte Er das Wort „Qual“ (oder „Pein“) viermal. Vers 23: „Der Reiche starb und wurde begraben. Und in dem Hades seine Augen aufschlagend, als er in Qualen war, sieht er Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoße. Und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus, dass er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und meine Zunge kühle; denn ich leide Pein in dieser Flamme. Abraham aber sprach: Kind, gedenke, dass du dein Gutes völlig empfangen hast in deinem Leben, und Lazarus gleicherweise das Böse; jetzt aber wird er hier getröstet, du aber leidest Pein.“

„Ich bitte dich, dass du ihn in das Haus meines Vaters sendest, denn ich habe fünf Brüder, damit er ihnen ernstlich Zeugnis gebe, auf dass sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual.“

Ach, hören Sie doch endlich mit dieser Predigt auf, sagen Sie jetzt wohl. Aber, mein Freund, dies ist das Wort Gottes. Und es wird Zeit, dass Sie diese altmodische Bibel mit all ihren Wahrheiten wieder einmal hören.

Markus 9, 43, ich glaube, Jesus sagte das mit Tränen in den Augen: „Wenn deine Hand dich ärgert, so haue sie ab. Es ist dir besser, als Krüppel in das Leben einzugehen, als mit zwei Händen in die Hölle hinabzufahren in das unauslöschliche Feuer, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt. Und wenn dein Fuß dich ärgert, so haue ihn ab. Es ist dir besser, lahm in das Leben einzugehen, als mit zwei Füßen in die Hölle geworfen zu werden, in das unauslöschliche Feuer, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt. Und wenn dein Auge dich ärgert, so wirf es weg. Es ist dir besser, einäugig in das Reich Gottes einzugehen, als mit zwei Augen in die Hölle des Feuers geworfen zu werden, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.“ Das ist der zartfühlende, mitleidige Jesus, der Ihnen hier die Wahrheit sagt, während Ihm die Tränen über das Gesicht laufen.

DER ORT DER GOTTLOSEN

Viertens: Die Hölle ist ein Ort mit einer gottlosen Gesellschaft. 1. Korinther 6, 9: Der Ungerechte wird das Reich Gottes nicht ererben. Wird nicht. „Lasset euch nicht irreführen! Weder die Unzüchtigen — das ist die Sex-Sünde zwischen Unverheirateten —, noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Weichlinge, noch Knabenschänder (das sind die Homosexuellen), noch Diebe, noch Habsüchtige — die Geldliebenden —, noch Trunkenbolde, noch Lästerer — die immer an allem herumstänkern, quängeln und nörgeln und einander in Stücke reißen, auch in der Gemeinde —, noch Räuber (hierher zählen die Wucherer und Erpresser, Schwindler und Betrüger im Geschäftsleben): sie alle werden das Reich Gottes nicht ererben.

Und wie steht es mit der Aufzählung in Offenbarung 21, 8: „Den Feigen aber und Ungläubigen und mit Gräueln Befleckten und Mördern und Unzüchtigen und Zauberern und Götzendienern und allen Lügnern — ihr Teil ist in dem See, der mit Feuer und Schwefel brennt.“

Die meisten von Ihnen gehören nicht zu den letzten sechs, hören Sie aber nun noch, was ich über die ersten beiden zu sagen habe, und damit will ich dann schließen.

Die Feigen und Ungläubigen. Ein Ungläubiger in der Bibel ist einer, der nicht an Jesus glaubt. Johannes 8, 24: „Ihr werdet in euren Sünden sterben, weil ihr nicht an mich glaubt.“ Der Ungläubige in der Bibel ist nicht einer, der sagt, es gibt keinen Gott. Ein Ungläubiger ist ein Mensch, der Christus nicht als Gott anerkennt und Ihn nicht aufnimmt.

WARUM SIND SIE UNGLÄUBIG?

Und warum sind sie Ungläubige? Vor ihnen sind die „Feigen“ genannt. Sie sagen: „Ich möchte ja gern in der Evangelisation nach vorn gehen. Ich möchte gern gerettet werden. Ich glaube, dass das der richtige Weg ist. Ich glaube an die Botschaft vom Kreuz. Ich glaube, dass Jesus Sein Blut für mich vergossen hat. Aber wenn ich nach vorn gehe, wird das auch meinen Nachbarn zu Ohren kommen. Und was werden erst meine Verwandten dazu sagen?“ Und so bleiben sie Ungläubige, weil sie feige sind. Sie schämen sich, sie haben Angst, ihre klare Entscheidung zu treffen.

Sie sagen: „Oh, ich bin kein Trinker“ — aber Sie sind ein Ungläubiger. „Ich bin kein Unzüchtiger — aber Sie sind ein Ungläubiger. „Ich bin kein Lügner“ — aber Sie sind ein Ungläubiger, und Sie sind deswegen ein Ungläubiger, weil Sie Angst haben, zu bekennen.

Doch die Ungläubigen gehen auch verloren.

Aber nun hören Sie. Hier ist eine gute Nachricht. Die Hölle ist ein Ort, der auf ungewöhnliche Weise verbarrikadiert ist. Vor der Hölle steht das Kreuz Jesu Christi, das Kreuz, an dem Er hing, das Kreuz, an dem Er Sein Blut vergoss.

Denken Sie an die Dornenkrone. die man Ihm aufsetzte und deren Spitzen Ihm ins Fleisch drangen; denken Sie daran, wie man Ihm die Barthaare ausriss, die Nägel durch Seine Hände und Füße bohrte und wie Sein Blut aus den Wunden strömte. Denken Sie daran, wie sie Seinen Leib, Seine Arme und Seinen Rücken mit jener neunriemigen Peitsche wundschlugen.

Wie litt Er doch! Und was war der Grund? Der Herr will nicht, dass irgendjemand umkommen sollte. Keiner. Er will nicht, dass jemand verloren geht. Nicht eine Sekunde lang. 2. Petrus 3, 9. Er „will, dass alle Menschen gerettet werden“ (1. Timotheus 2, 4). Also kam Jesus Christus, um die Wahrheit zu verkünden. „Es gibt eine Hölle, aber ich werde ans Kreuz gehen. Ich werde deine Hölle an meinem Körper tragen. Ich werde allen Schmerz erdulden und die ganze Strafe auf mich nehmen.“ Und als sie Ihm ein schmerzstillendes Betäubungsmittel geben wollten, lehnte Er es ab. „Ich will jeden Stachel der Hölle für den Sünder tragen.“

Hören Sie: „Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“ Und der nächste Vers ist genauso bewegend: „Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, auf dass er die Welt richte, sondern auf dass die Welt durch ihn gerettet werde.“ Er will nicht, dass Sie verloren gehen. Er will ganz und gar nicht, dass Ihre Zukunft die Hölle sein sollte. Er möchte, dass Sie sich retten lassen. Aber Er zwingt Sie nicht. Das kann Er nicht. Er klopft an die Tür Ihres Herzens, aber Er stößt sie nicht auf. Sie selbst müssen sagen: „Herr Jesus, ich nehme Dein Opfer am Kreuz an, das Blut, das Du für meine Sünden vergossen hast. Komm in mein Herz.“

 

Auch du brauchst JESUS!