Das Matthäusevangelium berichtet, wie Jesus einmal seine Jünger ein Stückchen zur Seite nahm und dann eine religiöse Meinungsumfrage durchführte:

"Was sagen die Leute, wer ich sei? Für wen halten sie mich?" Dann kamen die Antworten. Johannes der Täufer, Elia, Jeremia oder einer der Propheten. Die Liste der Meinungen über Jesus von Nazareth wurde im Laufe der Jahrhunderte immer länger. Für viele heute lebende Menschen war er nur ein Religionsstifter wie Buddha, Konfuzius oder Mohammed. Für manche war er der erste Hippie, der mit langen Haaren und wallendem Bart durch die Gegend gelaufen ist. Nicht wenige sehen in Ihm den Sozialrevolutionär, der eine bessere Gesellschaft schaffen wollte und dann aber an irgendwelchen Strukturen scheiterte, ein Idealist, der bereit war für seine Idee den Märtyrertod zu sterben. Manche halten Ihn für einen Menschen mit besonderen Fähigkeiten, vielleicht für einen Wundertäter mit einem Herz für Schwache. Und wieder andere meinen, er sei ein Genie der Menschlichkeit gewesen, vielleicht der beste Mensch, der je über diese Erde ging.

Alle streiten um die Identität Jesu. Die Theologen zerbrechen sich den Kopf, die Philosophen grübeln, und sogar die Naturwissenschaftler fragen: Wer ist dieser Jesus von Nazareth? Aber Christus fragte damals weiter: "Ihr aber, was sagt denn ihr, wer ich bin?" Mit anderen Worten: Es ist gar nicht so wichtig, was in diesem oder jenem Buch über Jesus steht, was Rudolf Augstein oder die Bild-Zeitung von Jesus hält. Wir selbst müssen eine Antwort auf die Frage finden: Wer ist Jesus Christus?

"Jesus" ist unsere Übersetzung des hebräischen Namens "Jeshua" oder "Jehoshua" und bedeutet "Jahwe ist Rettung". In den Worten von (Matthäus 1,21) 1,21: Sie wird aber einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden.
wird es nachdrücklich betont: "Er ist derjenige, der sein Volk retten wird". Das knüpft an (Psalm 130,8) 130,8: Ja, er wird Israel erlösen von allen seinen Sünden.
an. Es ist sein persönliches Handeln für jeden Einzelnen von uns. Er ist unsere Hoffnung und unser wundervoller Erlöser; wir erkennen ihn bei seinem Namen, so wie er jeden von uns persönlich mit Namen kennt.

Allein JESUS Christus

... ist Prophetisch angekündigt worden

Das ist ebenfalls einzigartig in der Geschichte. Hinter Jesus stehen viele nachweisbare, erfüllte Prophezeiungen; während keiner der Religionsstifter auch nur eine einzige aufzuweisen hat. Der Prophet Micha nannte um 500 v.Chr. den Geburtsort Bethlehem. Der Prophet Jesaja weissagte 700 v.Chr., dass Jesus vornehmlich in Galiläa öffentlich wirken würde und dass er viele Kranke, Blinde und Aussätzige heilen würde. Sacharja prophezeite, dass Jesus für 30 Silberstücke verraten werden würde. In den Psalmen steht, dass der Verrat durch einen Vertrauten geschehen würde. Jesaja wiederum beschreibt bis ins Detail die Art und Weise seines Leidens und Sterbens, inklusive der Bitte um Vergebung für seine Mörder. Und auch die Auferstehung Jesu wurde bereits Jahrhunderte zuvor im Alten Testament prophezeit und erfüllte sich im Detail. Jesus sagte: "Dies sind meine Worte, die ich zu euch redete, als ich noch bei euch war; dass alles erfüllt werden muss, was über mich geschrieben steht in dem Gesetz Moses und den Propheten und Psalmen" (3.Mose 19,9-10) 19,9: Wenn ihr die Ernte eures Landes einbringt, sollst du den Rand deines Feldes nicht vollständig abernten und keine Nachlese nach deiner Ernte halten. 19,10: Auch sollst du nicht Nachlese halten in deinem Weinberg, noch die abgefallenen Beeren deines Weinberges auflesen, sondern du sollst es dem Armen und dem Fremdling lassen; denn ich, der HERR, bin euer Gott.
. In den heiligen Büchern anderer Religionen wurde über keinen der Religionsstifter je zuvor eine prophetische Aussage gemacht - geschweige denn eine, die sich auch noch erfüllt hätte. Der Theologe D. M. Panton schreibt: "Nur von einem Menschen in der gesamten Weltgeschichte gibt es ausdrückliche, genau vorhergesagte Einzelheiten über seine Geburt, sein Leben, seinen Tod und seine Auferstehung. Diese Ausführungen sind in Dokumenten aufgezeichnet, die der Öffentlichkeit Jahrhunderte vor seinem Erscheinen zugänglich waren. Das Herausfordernde an dieser Tatsache ist, dass es in der gesamten Weltgeschichte nur mit einem einzigen Menschen so geschah."

... hat bereits vor seiner Geburt gelebt

Der bekannte deutsche Theologe Heinz Zahrnt schrieb ein Buch mit dem Titel: "Es begann in Nazareth". Aber das ist sachlich falsch. Das Leben Jesu begann weder in Nazareth noch in Bethlehem, sondern Er war von Ewigkeit her bei Gott. Von dort kam Er aus Liebe zu uns Menschen auf die Erde. Christus lebte schon vor seiner Geburt. Er selbst sagte einmal im Gespräch mit jüdischen Theologen: "Ehe Abraham war; bin ich" (Ruth 2,2-3) 2,2: Ruth aber, die Moabiterin, sprach zu Naemi: Laß mich doch aufs Feld hinausgehen und Ähren auflesen bei dem, in dessen Augen ich Gnade finde! Da sprach sie zu ihr: Geh hin, meine Tochter! 2,3: Und so ging sie hin, kam und las Ähren auf dem Feld hinter den Schnittern her. Es traf sich aber, daß jenes Stück Feld dem Boas gehörte, der aus dem Geschlecht Elimelechs war.
. Das kann kein anderer ernsthaft von sich behaupten.

... ist sündlos geboren worden

Vielleicht überrascht Sie dieser Satz. Doch die Heilige Schrift bezeugt eindeutig, dass der Erlöser der Welt von einer Jungfrau geboren wurde. Maria war unberührt. Jesus wurde nicht von Josef, sondern durch den Heiligen Geist gezeugt. Darum kam er ohne die Hypothek vererbter Sünde zur Welt. Der Engel antwortete und sprach zu ihr (Maria): "Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Gottes Sohn genannt werden" (Ruth 2,4-7) 2,4: Und siehe, Boas kam von Bethlehem her und sprach zu den Schnittern: Der HERR sei mit euch! Und sie antworteten ihm: Der HERR segne dich! 2,5: Und Boas fragte seinen Knecht, der über die Schnitter bestellt war: Zu wem gehört diese junge Frau? 2,6: Und der Knecht, der über die Schnitter bestellt war, antwortete und sprach: Das ist die moabitische junge Frau, die mit Naemi aus dem Gebiet von Moab zurückgekommen ist. 2,7: Und sie hat gesagt: Laß mich doch auflesen und zwischen den Garben sammeln hinter den Schnittern her! Und sie kam und blieb vom Morgen an bis jetzt; sie bleibt nicht lange zu Hause sitzen!
. Warum ist diese Aussage so wichtig? Nur ein Schuldloser konnte stellvertretend für die Schuldigen sterben. Wenn Josef der biologische Vater Jesu gewesen wäre, dann hätte kein Mensch durch den Tod Christi erlöst werden können.

... hat ohne Sünde gelebt

Wer von den Religionsstiftern und Sektengründern wollte das von sich behaupten? Konfuzius, Buddha und Mohammed waren sündige Menschen wie wir. Sie hatten Fehler und kannten Versagen. Allein Christus blieb ohne Sünde. Keiner konnte Ihm auch nur eine einzige Übertretung der guten Gebote Gottes nachweisen, obwohl es eine Menge Leute ständig versuchten. Jesus Christus kannte keine Sünde. Wo immer Er Böses fand, deckte Er es schonungslos auf. Das war mehr als nur Zivilcourage! Jesus von Nazareth war ganz anders als wir. Er kam vom Himmel. Egoismus, Rechthaberei und Ehrsucht kannte Er nicht. Sein Leben war eine ununterbrochene Saat der Liebe. Auf der einen Seite war Jesus ganz Mensch. Er hatte Hunger, so wie wir Hunger haben. Er spürte Einsamkeit, so wie wir Einsamkeit spüren. Die Bibel sagt, dass Er in Versuchungen kam wie wir - doch ohne Sünde! Das ist die andere, die göttliche Seite. Jesus Christus war nicht Gott oder Mensch, sondern Gott und Mensch zugleich. Er war und ist der Gott-Mensch, wahrer Gott und wahrer Mensch zugleich. Das ist das Geheimnis seiner Person. Niemand von uns kann jetzt noch sagen: "Gott versteht mich nicht!" Denn der große lebendige Gott wurde in Jesus Christus Mensch. Das Neue Testament drückt es so aus: "Denn wir haben nicht einen Hohepriester; der nicht Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern der in allen Dingen versucht worden ist wie wir; doch ohne Sünde" (1.Mose 24,1-67) 24,1: Und Abraham war alt und recht betagt, und der HERR hatte Abraham gesegnet in allem. 24,2: Und Abraham sprach zu dem ältesten Knecht seines Hauses, der Verwalter aller seiner Güter war: Lege doch deine Hand unter meine Hüfte, 24,3: daß ich dich schwören lasse bei dem HERRN, dem Gott des Himmels und dem Gott der Erde, daß du meinem Sohn keine Frau nimmst von den Töchtern der Kanaaniter, unter denen ich wohne, 24,4: sondern daß du in mein Vaterland und zu meiner Verwandtschaft ziehst und meinem Sohn Isaak dort eine Frau nimmst! 24,5: Da sprach der Knecht zu ihm: Vielleicht will aber die Frau mir nicht in dieses Land folgen - soll ich dann deinen Sohn wieder zurückbringen in das Land, aus dem du ausgezogen bist? 24,6: Abraham sprach zu ihm: Hüte dich, meinen Sohn wieder dorthin zu bringen! 24,7: Der HERR, der Gott des Himmels, der mich herausgenommen hat aus dem Haus meines Vaters und aus dem Land meiner Geburt, und der mit mir geredet hat und mir auch geschworen und gesagt hat: »Dieses Land will ich deinem Samen geben«, der wird seinen Engel vor dir her senden, daß du meinem Sohn von dort eine Frau nimmst. 24,8: Wenn die Frau dir aber nicht folgen will, so bist du entbunden von dem Eid, den du mir geschworen hast; nur bringe meinen Sohn nicht wieder dorthin! 24,9: Da legte der Knecht seine Hand unter die Hüfte Abrahams, seines Herrn, und schwor ihm in dieser Sache. 24,10: Und der Knecht nahm zehn Kamele von den Kamelen seines Herrn und allerlei Güter seines Herrn, und er machte sich auf und zog nach Aram-Naharajim, zu der Stadt Nahors. 24,11: Da ließ er die Kamele sich draußen vor der Stadt lagern bei einem Wasserbrunnen am Abend, zur Zeit, da die Jungfrauen herauszugehen pflegten, um Wasser zu schöpfen. 24,12: Und er sprach: O HERR, du Gott meines Herrn Abraham, laß es mir doch heute gelingen und erweise Gnade an meinem Herrn Abraham! 24,13: Siehe, ich stehe hier bei dem Wasserbrunnen, und die Töchter der Leute dieser Stadt werden herauskommen, um Wasser zu schöpfen. 24,14: Wenn nun ein Mädchen kommt, zu der ich spreche: »Neige doch deinen Krug, daß ich trinke!«, und sie spricht: »Trinke! Und auch deine Kamele will ich tränken!« - so möge sie diejenige sein, die du deinem Knecht Isaak bestimmt hast; und daran werde ich erkennen, daß du an meinem Herrn Barmherzigkeit erwiesen hast! 24,15: Und es geschah, ehe er noch ausgeredet hatte, siehe, da kam Rebekka heraus, die Tochter Bethuels, der ein Sohn der Milka, der Frau Nahors, des Bruders Abrahams war; und sie trug einen Krug auf ihrer Schulter. 24,16: Sie war aber ein sehr schönes Mädchen, eine Jungfrau, und kein Mann hatte sie erkannt; und sie stieg zum Brunnen hinab und füllte ihren Krug und stieg wieder herauf. 24,17: Da lief der Knecht ihr entgegen und sprach: Laß mich doch ein wenig Wasser aus deinem Krug trinken! 24,18: Und sie sprach: Trinke, mein Herr! Und sie ließ den Krug sogleich auf ihre Hand nieder und gab ihm zu trinken. 24,19: Und als sie ihm zu trinken gegeben hatte, sprach sie: Auch deinen Kamelen will ich schöpfen, bis sie genug getrunken haben! 24,20: Und sie eilte und leerte den Krug aus in die Tränke und lief nochmals zum Brunnen, um zu schöpfen, und schöpfte für alle seine Kamele. 24,21: Und der Mann war erstaunt über sie, schwieg aber still, bis er erkannt hatte, ob der HERR seine Reise habe gelingen lassen oder nicht. 24,22: Und es geschah, als die Kamele alle getrunken hatten, da nahm er einen goldenen Ring, einen halben Schekel schwer, und zwei Armbänder für ihre Hände, zehn Schekel Gold schwer, 24,23: und sprach: Sage mir doch, wessen Tochter bist du? Haben wir im Haus deines Vaters auch Platz zu übernachten? 24,24: Sie sprach zu ihm: Ich bin die Tochter Bethuels, des Sohnes der Milka, den sie dem Nahor geboren hat. 24,25: Und sie sagte weiter zu ihm: Es ist auch viel Stroh und Futter bei uns und Platz genug zum Übernachten! 24,26: Da neigte sich der Mann und betete an vor dem HERRN, 24,27: und er sprach: Gelobt sei der HERR, der Gott meines Herrn Abraham, der seine Gnade und Treue meinem Herrn nicht entzogen hat, denn der HERR hat mich den Weg zum Haus der Brüder meines Herrn geführt! 24,28: Und die Tochter lief und berichtete dies alles im Haus ihrer Mutter. 24,29: Und Rebekka hatte einen Bruder, der hieß Laban. Und Laban lief rasch zu dem Mann draußen beim Brunnen. 24,30: Als er nämlich den Ring und die Armbänder an den Händen seiner Schwester gesehen und die Worte seiner Schwester Rebekka gehört hatte, die sprach: So hat der Mann zu mir geredet!, da ging er zu dem Mann, und siehe, der stand bei den Kamelen am Brunnen. 24,31: Und er sprach: Komm herein, du Gesegneter des HERRN, warum stehst du draußen? Ich habe das Haus geräumt und für die Kamele Platz gemacht! 24,32: So führte er den Mann ins Haus und zäumte die Kamele ab und gab ihnen Stroh und Futter, und Wasser, um seine Füße zu waschen und die Füße der Männer, die mit ihm waren, 24,33: und er setzte ihm zu essen vor. - Er aber sprach: Ich will nicht essen, bevor ich meine Sache vorgetragen habe. Er antwortete: So rede! 24,34: Er sprach: Ich bin ein Knecht Abrahams. 24,35: Und der HERR hat meinen Herrn reichlich gesegnet, daß er groß geworden ist, denn er hat ihm Schafe und Rinder, Silber und Gold, Knechte und Mägde, Kamele und Esel gegeben. 24,36: Dazu hat Sarah, die Frau meines Herrn, in ihrem Alter meinem Herrn einen Sohn geboren; dem hat er alles gegeben, was ihm gehört. 24,37: Und mein Herr hat einen Eid von mir genommen und gesagt: Du sollst meinem Sohn keine Frau nehmen von den Töchtern der Kanaaniter, in deren Land ich wohne; 24,38: sondern ziehe hin zum Haus meines Vaters und zu meinem Geschlecht; dort nimm meinem Sohn eine Frau! 24,39: Ich sprach aber zu meinem Herrn: Aber vielleicht will mir die Frau nicht folgen? 24,40: Da sprach er zu mir: Der HERR, vor dem ich wandle, wird seinen Engel mit dir senden und deinen Weg gelingen lassen, daß du meinem Sohn eine Frau aus meiner Verwandtschaft und aus dem Haus meines Vaters nimmst. 24,41: Nur dann sollst du von dem Eid entbunden sein, wenn du zu meiner Verwandtschaft kommst und sie dir diese nicht geben; dann bist du von dem Eid entbunden, den du mir geschworen hast. 24,42: So kam ich heute zum Wasserbrunnen und sprach: O HERR, du Gott meines Herrn Abraham, wenn du doch Gelingen geben wolltest zu meiner Reise, auf der ich bin! 24,43: Siehe, ich stehe hier bei dem Wasserbrunnen. Wenn nun eine Jungfrau zum Schöpfen herauskommt und ich spreche: »Gib mir doch aus deinem Krug ein wenig Wasser zu trinken!« 24,44: und sie zu mir sagen wird: »Trinke, ich will deinen Kamelen auch schöpfen!« so möge doch diese die Frau sein, die der HERR dem Sohn meines Herrn bestimmt hat! 24,45: Ehe ich nun diese Worte ausgeredet hatte in meinem Herzen, siehe, da kommt Rebekka mit einem Krug auf ihrer Schulter und geht zum Brunnen hinab und schöpft. Da sprach ich zu ihr: »Gib mir doch zu trinken!« 24,46: Und sie nahm den Krug sogleich von ihrer Schulter und sprach: »Trinke, und ich will deine Kamele auch tränken!« So trank ich, und sie tränkte auch die Kamele. 24,47: Und ich fragte sie und sprach: »Wessen Tochter bist du?« Sie antwortete: »Ich bin die Tochter Bethuels, des Sohnes Nahors, den ihm Milka geboren hat.« Da legte ich einen Ring an ihre Nase und Armbänder an ihre Hände, 24,48: und ich neigte mich und betete an vor dem HERRN und lobte den HERRN, den Gott meines Herrn Abraham, der mich den rechten Weg geführt hat, daß ich seinem Sohn die Tochter des Bruders meines Herrn nehme. 24,49: Wenn ihr nun meinem Herrn Liebe und Treue erweisen wollt, so sagt es mir; wenn nicht, so sagt es mir ebenfalls, daß ich mich zur Rechten oder zur Linken wende! 24,50: Da antworteten Laban und Bethuel und sprachen: Diese Sache kommt von dem HERRN; darum können wir nichts gegen dich reden, weder Böses noch Gutes! 24,51: Siehe, Rebekka ist vor dir! Nimm sie und ziehe hin, damit sie die Frau des Sohnes deines Herrn werde, wie der HERR geredet hat! 24,52: Und es geschah, als der Knecht Abrahams ihre Worte hörte, da verneigte er sich vor dem HERRN zur Erde. 24,53: Und der Knecht zog silberne und goldene Schmuckstücke und Kleider hervor und gab sie Rebekka; auch ihrem Bruder und ihrer Mutter gab er Kostbarkeiten. 24,54: Da aßen und tranken sie, er samt den Männern, die mit ihm waren, und sie blieben dort über Nacht. Aber am Morgen standen sie auf, und er sprach: Laßt mich zu meinem Herrn ziehen! 24,55: Aber ihr Bruder und ihre Mutter sprachen: Laß doch das Mädchen [noch] einige Tage lang bei uns bleiben, wenigstens zehn, danach magst du ziehen! 24,56: Da sprach er zu ihnen: Haltet mich nicht auf, denn der HERR hat meinen Weg gelingen lassen; laßt mich zu meinem Herrn ziehen! 24,57: Da sprachen sie: Laßt uns das Mädchen rufen und fragen, was sie dazu sagt! 24,58: Und sie riefen Rebekka und sprachen zu ihr: Willst du mit diesem Mann ziehen? Sie antwortete: Ja, ich will mit ihm ziehen! 24,59: So ließen sie Rebekka, ihre Schwester, ziehen mit ihrer Amme, samt dem Knecht Abrahams und seinen Leuten. 24,60: Und sie segneten Rebekka und sprachen zu ihr: Du bist unsere Schwester, werde zu vieltausendmal Tausenden, und dein Same nehme das Tor seiner Feinde in Besitz! 24,61: So machten sich Rebekka und ihre Mägde auf, und sie bestiegen die Kamele und folgten dem Mann nach. Und der Knecht nahm Rebekka mit und zog hin. 24,62: Und Isaak kam vom »Brunnen des Lebendigen, der [mich] sieht« - denn er wohnte im Negev -, 24,63: weil Isaak zur Abendzeit auf das Feld gegangen war, um zu beten; und er blickte auf und sah, und siehe, Kamele kamen daher. 24,64: Und Rebekka blickte auf und sah Isaak. Da ließ sie sich vom Kamel herab 24,65: und sprach zu dem Knecht: Wer ist jener Mann, der uns auf dem Feld entgegenkommt? Der Knecht sprach: Das ist mein Herr! Da nahm sie den Schleier und verhüllte sich. 24,66: Und der Knecht erzählte dem Isaak alles, was er ausgerichtet hatte. 24,67: Da führte sie Isaak in das Zelt seiner Mutter Sarah und nahm die Rebekka, und sie wurde seine Frau, und er gewann sie lieb. So wurde Isaak getröstet nach dem Tod seiner Mutter.
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Wer ist Jesus Christus?

Er ist der Mensch gewordene Gott, der uns liebt und der uns wirklich versteht.

Was tat Jesus Christus?

Es ist eigenartig. Er studierte nie Geschichte, aber seit seiner Geburt teilt man die Geschichte zeitlich ein in "vor Christus" und "nach Christus". Er studierte nie Medizin, aber Er heilte mehr kranke Leiber und gebrochene Herzen als alle Ärzte. Er studierte nie Jura, aber keiner war gerechter als Er. Er schrieb nie ein Buch, aber über niemanden wurden so viele Bücher geschrieben wie über Ihn. Er besaß keine rhetorische Ausbildung, aber seine Zuhörer riefen aus: "Niemals hat ein Mensch so geredet wie dieser Mensch" (Ruth 2,8-9) 2,8: Da sprach Boas zu Ruth: Hörst du, meine Tochter? Du sollst auf keinen anderen Acker gehen, um aufzulesen; und begib dich auch nicht weg von hier, sondern halte dich da zu meinen Mägden. 2,9: Dein Auge sei auf das Feld gerichtet, wo sie schneiden, und geh hinter ihnen her! Habe ich nicht den Knechten geboten, daß dich niemand antasten soll? Und wenn du Durst hast, so geh hin zu den Gefäßen und trinke von dem, was die Knechte schöpfen!
. Er komponierte soweit wir wissen nie ein Lied, aber über niemanden wurden so viele Lieder komponiert wie über Ihn. Er gründete nie eine eigene Familie, aber niemand machte so viele Familien glücklich wie Er. Doch das alles ist letztlich nicht entscheidend.

... ist sündlos geboren worden

Er blieb sein Leben lang Gott gehorsam bis zu seinem letzten Atemzug am Kreuz. Nachdem er das alttestamentliche Gesetz vollkommen erfüllt hatte, starb er ohne eigene Schuld für Deine und meine Sünden. Jede Lüge, jeden Diebstahl, jede Unversöhnlichkeit, jede Heuchelei und jede andere Übertretung lud Jesus stellvertretend für uns auf sich. Er starb mit dem Ausspruch: "Es ist vollbracht!" Das Ringen der Religionsstifter und Sektenführer hingegen blieb erfolglos. Die letzten Worte Buddhas beispielsweise sollen gelautet haben: "Ich habe es nicht geschafft!" Wie sollte er es auch geschafft haben! Er war ein Mensch wie Du und ich. Er hieß mit bürgerlichem Namen Gautama Shakiamuni. Die Religion, die er gründete, der Buddhismus, ist die härteste Selbsterlösungsreligion, die es auf der Erde gibt. Ich betone das, weil heute so viele Menschen mit den anderen Religionen sympathisieren. Aber ich möchte mit Wolfgang Dyck ausrufen: "Wenn alle Religionen gleich gültig sind, dann sind sie mir alle gleichgültig!"

... ist wirklich auferstanden

Buddha ist seit ca. 480 v.Chr. tot und Mohammed wurde 632 n.Chr. zu Grabe getragen. Aber Jesus lebt! Er ist wahrhaftig auferstanden. Nicht im Glauben, wie manche behaupten, sondern geradezu gegen den Glauben seiner resignierten Jünger! Nicht ins "alte Leben" zurück wie Lazarus und andere, die er selbst auferweckt hatte, sondern nach vorne zum ewigen Leben hin. Nicht mit dem alten Leib, sondern verwandelt in eine neue Existenzwirklichkeit, in einen neuen Körper, der nicht mehr an Raum und Zeit gebunden war und ist. Der Arzt Lukas schreibt in der Apostelgeschichte: "Diesen hat er sich auch nach seinem Leiden als der Lebendige gezeigt, indem er sich vierzig Tage unter ihnen sehen ließ und über die Dinge redete, die das Reich Gottes betreffen" (Ruth 2,10) 2,10: Da fiel sie auf ihr Angesicht und neigte sich zur Erde und sprach: Warum habe ich vor deinen Augen Gnade gefunden, daß du dich um mich kümmerst, da ich doch eine Fremde bin?
. Professor Simon Greenleaf von der Harvard University untersuchte jahrelang das Phänomen der Auferstehung. Er kam zu dem Ergebnis, dass die Auferstehung Jesu historisch besser belegt sei als beispielsweise die Schlacht von Waterloo. Kein Zweifel, das Grab war leer. Der Gekreuzigte wurde auferweckt. Jesus Christus lebt!
Der Kirchengeschichtler Scott Latourette schrieb: "Misst man dieses kurze Leben an den Früchten, die es in der Geschichte gebracht hat, dann war es das Leben, das auf diesem Planeten den größten Einfluss ausgeübt hat ... Durch Ihn wurden Millionen einzelner Personen verändert und begannen, ein Leben zu führen, das Er exemplarisch vorgelebt hatte. ... Gemessen an seinem Einfluss ist Jesus Christus der Mittelpunkt der menschlichen Geschichte."

Was wirst du mit Jesus Christus tun?

Wissen Sie, dass Sie eines Tages vor Ihm stehen werden? Jesus Christus wird sichtbar wiederkommen! Die Anführer der Religionen sind tot. Sie können beim besten Willen nicht mehr erscheinen. Doch Christus sitzt an der rechten Seite Gottes und bereitet seine Wiederkunft vor. So gewiss wie er damals in Armut und Niedrigkeit kam, um die Schuldfrage einer verlorenen Menschheit zu lösen, so gewiss wird er in großer Herrlichkeit wieder- kommen, um die Machtfrage auf dieser Erde zu lösen. Die Bibel sagt, dass einmal alle Menschen ihre Knie vor Christus beugen werden (5.Mose 7,1-5) 7,1: Wenn der HERR, dein Gott, dich in das Land bringt, in das du kommen wirst, um es in Besitz zu nehmen, und wenn er vor dir her viele Völker vertilgt, die Hetiter, die Girgasiter, die Amoriter, die Kanaaniter, die Pherisiter, die Hewiter und die Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker sind als du; 7,2: und wenn sie der HERR, dein Gott, vor dir dahingibt, daß du sie schlägst, so sollst du unbedingt an ihnen den Bann vollstrecken; du sollst keinen Bund mit ihnen machen und ihnen keine Gnade erweisen. 7,3: Und du sollst dich mit ihnen nicht verschwägern; du sollst deine Töchter nicht ihren Söhnen [zur Frau] geben noch ihre Töchter für deine Söhne nehmen; 7,4: denn sie würden deine Söhne von mir abwendig machen, daß sie anderen Göttern dienen; und dann wird der Zorn des HERRN über euch entbrennen und euch bald vertilgen. 7,5: Vielmehr sollt ihr so mit ihnen verfahren: Ihre Altäre sollt ihr niederreißen, ihre Gedenksteine zerbrechen, ihre Aschera-Standbilder zerschlagen und ihre Götzenbildnisse mit Feuer verbrennen.
. Wer Ihn abgelehnt hat, wird ewig verloren sein vor dem heiligen Gott. Jesus Christus ist die größte und wichtigste Persönlichkeit aller Zeiten.

Napoleon, der große französische Feldherr und Kaiser, beschäftigte sich in der Verbannung mit der Person Jesu Christi. Er schrieb 1821 auf St. Helena:

"Ich kenne die Menschen, und ich sage Ihnen, dass Jesus kein Mensch ist. Seine Religion ist ein Geheimnis, das für sich allein dasteht, und das von einer Einsicht herrührt, die keine menschliche Einsicht ist ... Alexander der Große, Cäsar, Karl der Große und ich haben große Reiche gegründet. Aber worauf haben wir die Schöpfungen unseres Genies gestützt? Auf die Gewalt! Jesus allein hat sein Reich auf die Liebe gegründet, und heute noch würden Millionen Menschen für Ihn sterben ... Ich sterbe vor der Zeit, und mein Leib wird der Erde wiedergegeben, damit ihn die Würmer fressen. Das ist das Ende des großen Napoleons. Welch mächtiger Abstand zwischen meinem tiefen Elend und dem ewigen Reich Christi, das gepredigt, geliebt, gepriesen und über die ganze Erde ausgebreitet wird."

Sie können nun den Inhalt dieser Seite nicht einfach zur Kenntnis nehmen, ohne eine grundsätzliche Entscheidung zu treffen. Es sei denn, Sie haben es bereits getan. Wenn Jesus Christus Gott ist, und wenn er heute lebt, dann gibt es nichts Wichtigeres für jeden Menschen, als Ihn kennen zu lernen. Es gibt nämlich einen langen Zug, der unter Führung des Pontius Pilatus zur Hölle marschiert. Das sind diejenigen, die nie etwas gehört haben, nie etwas gesehen haben und vor allen Dingen nie eine Entscheidung getroffen haben. Aber Sie müssen sich entscheiden! Wenn Sie sich nicht für Jesus entscheiden, dann entscheiden Sie sich automatisch gegen Ihn. Er selbst hat gesagt: "Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich". Bei Christus gibt es keine Neutralität!

Friedrich Nietzsche schrieb als Sechzehnjähriger an einen Freund über Jesus:

"Ich weiß, wenn ich Ihn nicht finden werde, werde ich keine Antwort auf mein Leben finden." Nun, wir wissen, wie Nietzsches weiteres Leben verlief. Aber wenn Sie erkannt haben, dass Jesus Christus der einzige Weg zu Gott ist, dann entscheiden Sie sich doch für ein Leben mit Ihm. Sie brauchen Ihn im Leben und - erst recht - im Sterben. Er allein kann Ihre Schuld vergeben. Er allein kann Ihrem Leben Sinn und Inhalt schenken. Er allein - denn er ist das Leben in Person.

Wenn Gott Sie durch Sein Wort überzeugt hat, dann kehren Sie um von Ihrem bisherigen Lebensweg. Beugen Sie Ihre Knie im Gebet vor dem Höchsten. Bekennen Sie Ihm alle Sünden, die Ihnen bewusst sind. Glauben Sie an die reinigende Kraft des Blutes Jesu. Vertrauen Sie doch Ihr ganzes Leben im Gebet Jesus Christus an. Der Sohn Gottes hat felsenfest versprochen, dass Er niemanden abweisen wird, der zu Ihm kommt (Ruth 2,22) 2,22: Und Naemi sprach zu ihrer Schwiegertochter Ruth: Es ist gut, meine Tochter, wenn du mit seinen Mägden ausgehst und man dich nicht auf einem anderen Acker belästigt!
. Er verlangt keine Vorleistungen. Er wird Sie annehmen wie Sie sind und durch die Kraft des Heiligen Geist einen neuen Menschen aus Ihnen machen. Er hat einen Plan für Ihr Leben. Jesus Christus kann und will etwas aus Ihrem Leben machen zur Ehre Gottes.

 


Ja, was wirst du mit Christus tun? Wirst du dich für Ihn öffnen?

Quelle: Traktat von Wilfried Plock