Um den Sinn des Lebens und die Erfüllung in Jesus Christus zu finden, suchte ich 50 Jahre vergeblich in Büchern, Zeitungen, Radio, Fernsehen, Arbeiten, Handarbeiten, Hobby, Wandern und so weiter. Ich ging in Seminare, wo es geheißen hat: "Da bekommen nur von Gott Berufene einen Platz". Ich besuchte Kurse, die von der Volkshochschule Bludenz angeboten wurden: Fußreflexzonenmassage, Reiki, Bachblüten. Es kam immer mehr und mehr auf mich zu; in diesen Kursen hörte man wieder von anderen Heilmethoden, z.B. heilende Steine, Farbtherapie, Aromatherapie usw. Auf der einen Seite hörte ich, wie alles gut ist und auf der anderen Seite, dass fast alles ungesund ist. In den meisten Fällen geht es nur um Geld, so auch in den Fastenkuren, die für Körper, Geist und Seele angeboten werden - so meine Erfahrung.

So sind die Säle auch in Vorarlberg längst überfüllt von diesen Irrlehrern. Nach außen sind sie lammfromm und der Name Jesus und Gott ist andauernd in ihrem Munde. So suchte ich in vielen Richtungen, das Heil zu finden. Es ist schwer zu unterscheiden, was gut und richtig ist. Nur wer die Heilige Schrift kennt und den Heiligen Geist als Beistand hat, kann erkennen, dass diese Lehren nicht von Gott sind. (Ruth 3,1-5) 3,1: Naemi aber, ihre Schwiegermutter, sprach zu ihr: Meine Tochter, sollte ich dir nicht Ruhe verschaffen, damit es dir gut gehen wird? 3,2: Und nun, ist nicht Boas, bei dessen Mägden du gewesen bist, unser Verwandter? Siehe, er worfelt diese Nacht auf der Gerstentenne. 3,3: So bade dich nun und salbe dich und lege deine Kleider an und geh zur Tenne hinab; aber laß dich von dem Mann nicht bemerken, bis er fertig ist mit Essen und Trinken! 3,4: Wenn er sich dann schlafen legt, so achte auf den Ort, wo er sich niederlegt, und geh hin und hebe die Decke zu seinen Füßen auf und lege dich dort hin; und er wird dir sagen, was du tun sollst. 3,5: Sie sprach zu ihr: Alles, was du sagst, das will ich tun!
; (Ruth 3,8-11) 3,8: Als es nun Mitternacht war, schrak der Mann auf und beugte sich vor, und siehe, da lag eine Frau zu seinen Füßen! 3,9: Da fragte er: Wer bist du? Sie aber antwortete: Ich bin Ruth, deine Magd! So breite deine Flügel über deine Magd; denn du bist ja Löser! 3,10: Er aber sprach: Gesegnet seist du vom HERRN, meine Tochter! Du hast jetzt noch edler gehandelt als zuvor, daß du nicht den jungen Männern nachgelaufen bist, weder den armen noch den reichen! 3,11: Nun, meine Tochter, fürchte dich nicht! Alles, was du wünschst, das will ich für dich tun; denn jedermann im Tor meines Volkes weiß, daß du eine tugendhafte Frau bist.
; (Matthäus 9,1-38) 9,1: Und er trat in das Schiff, fuhr hinüber und kam in seine Stadt. 9,2: Und siehe, da brachten sie einen Gelähmten zu ihm, der auf einer Liegematte lag. Und als Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Sei getrost, mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben! 9,3: Und siehe, etliche der Schriftgelehrten sprachen bei sich selbst: Dieser lästert! 9,4: Und da Jesus ihre Gedanken sah, sprach er: Warum denkt ihr Böses in euren Herzen? 9,5: Was ist denn leichter, zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben! oder zu sagen: Steh auf und geh umher? 9,6: Damit ihr aber wißt, daß der Sohn des Menschen Vollmacht hat, auf Erden Sünden zu vergeben - sprach er zu dem Gelähmten: Steh auf, nimm deine Liegematte und geh heim! 9,7: Und er stand auf und ging heim. 9,8: Als aber die Volksmenge das sah, verwunderte sie sich und pries Gott, der solche Vollmacht den Menschen gegeben hatte. 9,9: Und als Jesus von da weiterging, sah er einen Menschen an der Zollstätte sitzen, der hieß Matthäus; und er sprach zu ihm: Folge mir nach! Und er stand auf und folgte ihm nach. 9,10: Und es geschah, als er in dem Haus zu Tisch saß, siehe, da kamen viele Zöllner und Sünder und saßen mit Jesus und seinen Jüngern zu Tisch. 9,11: Und als die Pharisäer es sahen, sprachen sie zu seinen Jüngern: Warum ißt euer Meister mit den Zöllnern und Sündern? 9,12: Jesus aber, als er es hörte, sprach zu ihnen: Nicht die Starken brauchen den Arzt, sondern die Kranken. 9,13: Geht aber hin und lernt, was das heißt: »Ich will Barmherzigkeit und nicht Opfer«. Denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern Sünder zur Buße. 9,14: Da kamen die Jünger des Johannes zu ihm und sprachen: Warum fasten wir und die Pharisäer so viel, deine Jünger aber fasten nicht? 9,15: Und Jesus sprach zu ihnen: Können die Hochzeitsgäste trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da der Bräutigam von ihnen genommen sein wird, und dann werden sie fasten. 9,16: Niemand aber setzt einen Lappen von neuem Tuch auf ein altes Kleid, denn der Flicken reißt von dem Kleid, und der Riß wird schlimmer. 9,17: Man füllt auch nicht neuen Wein in alte Schläuche, sonst zerreißen die Schläuche, und der Wein wird verschüttet, und die Schläuche verderben; sondern man füllt neuen Wein in neue Schläuche, so bleiben beide miteinander erhalten. 9,18: Und als er dies mit ihnen redete, siehe, da kam ein Vorsteher, fiel vor ihm nieder und sprach: Meine Tochter ist eben gestorben; aber komm und lege deine Hand auf sie, so wird sie leben! 9,19: Und Jesus stand auf und folgte ihm mit seinen Jüngern. 9,20: Und siehe, eine Frau, die zwölf Jahre blutflüssig war, trat von hinten herzu und rührte den Saum seines Gewandes an. 9,21: Denn sie sagte bei sich selbst: Wenn ich nur sein Gewand anrühre, so bin ich geheilt! 9,22: Jesus aber wandte sich um, sah sie und sprach: Sei getrost, meine Tochter! Dein Glaube hat dich gerettet! Und die Frau war geheilt von jener Stunde an. 9,23: Als nun Jesus in das Haus des Vorstehers kam und die Pfeifer und das Getümmel sah, 9,24: spricht er zu ihnen: Entfernt euch! Denn das Mädchen ist nicht gestorben, sondern es schläft. Und sie lachten ihn aus. 9,25: Als aber die Menge hinausgetrieben war, ging er hinein und ergriff ihre Hand; und das Mädchen stand auf. 9,26: Und die Nachricht hiervon verbreitete sich in jener ganzen Gegend. 9,27: Und als Jesus von dort weiterging, folgten ihm zwei Blinde nach, die schrieen und sprachen: Du Sohn Davids, erbarme dich über uns! 9,28: Als er nun ins Haus kam, traten die Blinden zu ihm. Und Jesus fragte sie: Glaubt ihr, daß ich dies tun kann? Sie sprachen zu ihm: Ja, Herr! 9,29: Da rührte er ihre Augen an und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben! 9,30: Und ihre Augen wurden geöffnet. Und Jesus ermahnte sie ernstlich und sprach: Seht zu, daß es niemand erfährt! 9,31: Sie aber gingen hinaus und machten ihn in jener ganzen Gegend bekannt. 9,32: Als sie aber hinausgingen, siehe, da brachte man einen Menschen zu ihm, der stumm und besessen war. 9,33: Und nachdem der Dämon ausgetrieben war, redete der Stumme. Und die Volksmenge verwunderte sich und sprach: So etwas ist noch nie in Israel gesehen worden! 9,34: Die Pharisäer aber sagten: Durch den Obersten der Dämonen treibt er die Dämonen aus! 9,35: Und Jesus durchzog alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündigte das Evangelium von dem Reich und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen im Volk. 9,36: Als er aber die Volksmenge sah, empfand er Mitleid mit ihnen, weil sie ermattet und vernachlässigt waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. 9,37: Da sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es sind wenige Arbeiter. 9,38: Darum bittet den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte aussende!
; (Ruth 3,12-13) 3,12: Und nun, es ist wahr, daß ich ein Löser bin; aber es ist noch ein anderer Löser da, der näher verwandt ist als ich. 3,13: Bleibe über Nacht! Und morgen dann - wenn er dich lösen will, nun, so löse er dich! Gefällt es ihm aber nicht, dich zu lösen, so will ich dich lösen, so wahr der HERR lebt! Bleibe bis zum Morgen liegen!
.
Es kam immer mehr und mehr auf mich zu, bis ich mir sagte: "Schluss mit allem!" Doch ich suchte verzweifelt weiter, denn im tiefsten Inneren wusste ich, es gibt etwas, von dem Ruhe, Friede und Freude ins Herz einkehrt. Es muss eine einfache Lösung sein. Aber was ist es und wo finde ich es?

Ich war römisch-katholisch, hatte aber nie etwas von Lebensübergabe oder Wiedergeburt gehört, wie in (Ruth 4,4-6) 4,4: Darum gedachte ich dir den Vorschlag zu machen: Wenn du es lösen willst, so kaufe es vor den Bürgern und vor den Ältesten meines Volkes; willst du es aber nicht lösen, so sage es mir, damit ich es weiß; denn es gibt niemand, der es lösen kann, ausgenommen du, und ich nach dir! Und er sprach: Ich will es lösen! 4,5: Da sagte Boas: An dem Tag, da du das Feld aus der Hand Naemis kaufst, erwirbst du [es] auch von Ruth, der Moabiterin, der Frau des Verstorbenen, um den Namen des Verstorbenen auf seinem Erbteil wieder aufzurichten. 4,6: Da sprach der Löser: Ich kann es nicht für mich lösen, ohne mein eigenes Erbteil zu verderben! Löse du für dich, was ich lösen sollte; denn ich kann es nicht lösen!
geschrieben steht. Ich suchte seit meiner Kindheit nach einer Heilsgewissheit. Was ist, wenn ich sterbe? So betete ich oft zu Jesus: "Sollte ich sterben, bevor ich zu dieser Erkenntnis komme, so gib mir wenigstens Zeit vor dem Tode, damit ich Dich, lieber Jesus, für alle meine Sünden um Vergebung bitten kann, der Du für mich am Kreuz gestorben bist".

Ein Versuch, die Wahrheit in meiner Heimatgemeinde zu finden, stand mir noch offen. Ich wusste zwar nichts genaueres, nur dass Dr. Engelbert Zagonel, praktischer Arzt von Satteins, immer mit der Bibel kommt und für die Kranken betet.
So ging ich an Pfingsten 1995 voller Hoffnung zu diesem Gottesdienst in die neutestamentliche Gemeinde (NTG-Satteins) und sagte mir immer wieder, wenn das stimmt, dass der Heilige Geist an Pfingsten auf die Apostel gekommen ist, so wie ich das vom r.k. Religionsunterricht her wusste, so will ich das erleben - und es hat bei mir gefunkt! Das muss man selbst erlebt haben. Jesus lebt - Halleluja - er ist derselbe, wie vor 2000 Jahren, gestern, heute und in alle Ewigkeit! Das war der Anfang meines Christen-Lebens. Plötzlich konnte ich auch verstehen, was Gott mir durch sein Wort, die Heilige Schrift, mitteilen, sagen will. So habe ich nun täglich im Gebet und beim Bibellesen eine lebendige Beziehung mit Gott dem Vater, mit Jesus dem Erlöser und Retter durch die wunderbare Führung des Heiligen Geistes, meinen Beistand (Ruth 4,13-15) 4,13: So nahm Boas die Ruth, und sie wurde seine Frau, und er ging zu ihr ein. Der HERR aber gab ihr, daß sie schwanger wurde und einen Sohn gebar. 4,14: Da sprachen die Frauen zu Naemi: Gepriesen sei der HERR, der dir zu dieser Zeit einen Löser nicht versagt hat! Sein Name werde gerühmt in Israel! 4,15: Der wird nun deine Seele erquicken und dich in deinem Alter versorgen; denn deine Schwiegertochter, die dich liebt, hat ihn geboren, sie, die dir mehr wert ist als sieben Söhne!
.

Je früher wir uns für Jesus entscheiden, desto besser. Der Herr sei mit Dir
Anna-Rosa Ott