... als ich Jesus noch nicht kannte, war ich auf dem Weg zur Verdammnis,

denn die Bibel spricht:


   

 1. Korinther 6,9-11:
"Wißt ihr denn nicht, daß Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht: Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Weichlinge, noch Knabenschänder, weder Diebe noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes erben. Und solche sind etliche von euch gewesen; aber ihr seid abgewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerechtfertigt worden in dem Namen des Herrn Jesus und in dem Geist unseres Gottes!"

Ich bin katholisch erzogen worden, glaubte an die Existenz Gottes, hatte aber weder zur Kirche noch zu Gott eine besondere Beziehung. Es war einfach nur Tradition. Das Himmel und Hölle ernst zu nehmende Realitäten sind, wusste ich nicht. Das wird ja von der Amtskirche auch nicht richtig (biblisch) gelehrt. So habe ich neben den alltäglichen Verfehlungen (Sünden), noch drei ganz krasse Bindungen gehabt, von denen mich der Herr befreit hat.

  • Esoterik (Zauberei): Durch verschiedene esoterische Literatur, Besuch von Kursen und Seminaren habe ich mich verschiedenen Praktiken wie Pendeln, Meditation, Bewusstseinserweiterung, Positives Denken (Murphy,...), Kartenlegen,... zugewendet. Ebenfalls habe ich mich mit der Reinkarnationslehre (Wiedergeburt) aus dem Hinduismus / Buddhismus befasst.
  • Habgier: Ich wollte materiell reich werden, mit Lotto, Lotterie, Casino, Wertpapierhandel und so weiter.
  • Unzucht: Süchtig nach Pornographie in Verbindung mit Besuch von FKK, Striplokale, Sexpartys und ähnliches.

Schwierige Umstände im Jahr 1991: Nach längerer Arbeitslosigkeit eine neue Arbeitsstelle, von der ich mir nicht viel Hoffnung machte. Bau unseres Eigenheims mit viel höheren Kosten, als wir, meine Frau und ich, eigentlich im Stande sind zu bezahlen. ... Ich erinnere mich, wie ich dann im August 1991 inzwischen voller Verzweiflung zu Gott, den ich eigentlich nicht kannte, geschrien habe. Allerdings gar nicht nett, sondern in Zorn. Weil er ja nicht hilft, trotz aller Anstrengung in Form von esoterischen Praktiken. Nun war für mich die Zeit erfüllt:

Markus 1,15:
"Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe gekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!"

Im September hat Gott der Herr mächtig eingegriffen. Normalerweise habe ich zu der Zeit, wenn ich von der Arbeit nach Hause kam, kurz was gegessen und bin wieder auf den Bau. Da gab es aber an einem Montagabend eine Ausnahme, indem ich mir Zeit nahm, die Zeitung "schnell" durchzublättern. Dabei fällt mir eine Einladung zu einem Vortrag an 4 folgenden Abenden auf, wo es um Wunder und Wiedergeburt geht. Das war nun ein Thema für mich. Lasse den Bau `mal links liegen und gehe da hin. Es war dann eine evangelistische Versammlung mit dem  Evangelisten-Team von Ray Jennings aus Kanada. Für mich etwas ganz Neues, aber irgendwie hat es mir gut getan. Nach einigen Lobliedern, biblischer Lehre, Berichte über das Wirken Gottes - auch zur heutigen Zeit, Gebet für Kranke und zum Abschluss kam dann auch immer der so genannte Altarruf, die Lebensübergabe. Am vierten und letzten Abend hat Gott selbst in mein Herz geredet: "Gerold, du brauchst mich, meine Gnade und Befreiung von deinen Lastern (Unzucht,...), ohne mich kannst du nichts tun ..."

Markus 3,28-29:
"Wahrlich, ich sage euch: Alle Sünden sollen den Menschenkindern vergeben werden, auch die Lästerungen, womit sie lästern; wer aber gegen den Heiligen Geist lästert, der hat in Ewigkeit keine Vergebung, sondern er ist einem ewigen Gericht verfallen."

Das war für mich so eindeutig, dass ich dann Jesus Christus als meinen Heiland und Erlöser angenommen habe, wodurch ich auch Heilung und Befreiung erfahren durfte. Das wichtigste ist natürlich, das alle meine Sünden vergeben sind und Gott die Gewissheit ins Herz legt, dass ich dadurch am Ewigen Leben beim himmlischen Vater teilhabe. Ab diesem Zeitpunkt war ich wiedergeboren, im biblischen Sinn. Wer sucht, der findet. Ich habe viel mehr gefunden, als ich gesucht und erhofft habe.

 

Ich bereue keinen Tag, den ich nun mit Gott lebe, sondern denke, warum nicht schon früher. Was wäre mir alles erspart geblieben!

 

Ich wünsche allen Gottes Segen
Gerold Vith