was sagt die Bibel zu seiner Mutter, seinen Brüdern und Schwestern?

Es gibt Kirchen bzw. Leute die meinen, weil Maria Jesus geboren hat, habe sie bei Jesus im Himmel eine ganz bevorzugte Rolle und ist daher zur ständigen Fürsprecherin, Himmelskönigin und Mutter der Kirche und Mutter aller Völker gemacht worden. Man tut so, als habe Maria ein größeres Verständnis für unsere Anliegen, ein weicheres Herz als Jesus selbst und sie könne als Mutter, Jesu Herz eher erweichen, als wenn wir gleich selbst zu Jesu gehen, um unsere Anliegen ihm darzubringen. Oder Jesus wünscht, dass wir zuerst bei Maria vorsprechen?

Dagegen aber sagt Jesus:

Matthäus 11,28-29: 
"Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken!"
"Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen!"

ER ladet uns ein in seine Schule zu kommen, mit der Versicherung, dass ER mit den Schwächsten die Geduld habe und der Geringsten sich nicht schäme.

Das Joch seiner Zucht und Leitung sei leicht, da ER im neuen Bund aufgrund seiner Erlösungstat uns eine neue Schöpfung, auch Wiedergeburt genannt, durch den hl. Geist gibt, damit wir genügend Kraft durch den heiligen Geist haben- der in jedem wahren biblisch Gläubigen wohnt, seiner Leitung zu folgen.

Jesus verlangt keinen Fürsprecher oder Fürsprecherin zwischen uns und ihm. Der Zugang zu ihm ist uns direkt gegeben, auch ohne Kruzifix, ohne Maria oder anderer Personen.

Prediger 9,6:
"Ihre Liebe und ihr Haß wie auch ihr Eifer sind längst vergangen, und sie haben auf ewig keinen Anteil mehr an allem, was unter der Sonne geschieht."

Das besagt, die Toten, auch wenn sie bei Gott sind, haben kein Teil mehr auf der Welt an allem, was unter der Sonne geschieht. Es ist ja nicht so, dass die Himmelsbewohner uns im Irdischen einfach besuchen können. Genauso können wir auch nicht im Himmel einen Besuch abstatten oder uns mit den Verstorbenen in Verbindung setzen. Gott hat dies doch verboten.

Nun zum eigentlichen Thema-Verwandtschaftsverhältniss:

Matthäus 12,46-50:
"Während er aber noch zu dem Volk redete, siehe, da standen seine Mutter und seine Brüder draußen und wollten mit ihm reden. Da sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir reden! Er aber antwortete und sprach zu dem, der es ihm sagte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Und er streckte seine Hand aus über seine Jünger und sprach: Seht da, meine Mutter und meine Brüder! Denn wer den Willen meines Vaters im Himmel tut, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter!"

Aus diesen Aussagen Jesu, geht doch ganz klar hervor, dass es bei Jesus keinerlei Verwandtschaftsbevorzugung, ja nicht einmal eine genetische Verwandtschaft gibt, sondern bei ihm zählt nur die geistige Verwandtschaft, wenn er bezüglich seiner Jünger sagt: "Das ist meine Mutter und meine Brüder! Denn der den Willen Gottes tut, der ist mein Bruder, Schwester und Mutter".

Damit ist die falsche Marienbevorzugung widerlegt, denn bei Gott bzw. Jesus gilt jeder gleich viel, wer den Willen Gottes tut, der ist mein Bruder, Schwester und Mutter, sagte Jesus.

Auch wird einfach behauptet: Am Kreuz hat Jesus, als Testament seine Mutter uns zur Mutter, Mutter der Kirche gegeben. Da lesen die Leute die Schrift nicht richtig.

In Johannes 19,26 Johannes 19,26 Als nun Jesus seine Mutter sah und den Jünger dabei stehen, den er lieb hatte, spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! heißt es: Da nun Jesus seine Mutter sah und den Jünger (Johannes) dabei stehen, welchen er lieb hatte, spricht er zu seiner Mutter: "Weib (Frau), er sagte nicht Mutter, sondern einfach distanziert Frau, Weib, siehe das ist dein Sohn!" (Einzahl) Danach sprach er zu dem Jünger (Einzahl): "Siehe, dies ist deine (nicht eure) Mutter!" Und von Stund an, nahm sie der Jünger (Johannes) zu sich.

Man macht da die Einzahl, als Verdrehung zur Mehrzahl-, uns und eure.

Es wird hier die Mutter Jesu nicht zur geistigen Mutter und Fürsprecherin aller, oder Mutter der wahren Kirche Christi (diese ist aber die Summe aller biblisch Gläubigen gewordenen und nicht eine Kirche mit Götzendienst, Spiritismus, Fegefeuer u.a.) erhoben, sondern nur eine Einzahlbeziehung, zwischen den Jünger Johannes und der Mutter Jesu, bezogen auf den irdischen Bereich. Maria dürfte damals schon Witwe gewesen sein, daher gibt Jesus seiner Mutter den geliebten Jünger als Stütze und Versorger (Witwenpension dürfte es damals noch nicht gegeben haben) und er soll sie bei ihm aufnehmen.

Man denkt jetzt so verkehrt, als nehme Maria uns auf, unter ihrem Schutz. Nein - Maria wurde unter dem Schutz des Johannes gegeben und aufgenommen.

Jetzt könnte jemand sagen, daher müssen wir uns unter dem Schutz des Johannes stellen, dies wäre aber genauso verkehrt.

Ein Mensch wenn er stirbt hat doch keinen Teil mehr auf dieser Welt an allem, was unter der Sonne geschieht Prediger 9,6 Prediger 9,6 Ihre Liebe und ihr Haß wie auch ihr Eifer sind längst vergangen, und sie haben auf ewig keinen Anteil mehr an allem, was unter der Sonne geschieht.. Ein Mensch kann nur Verbindung mit dem biblischen Gott bzw. Jesus Christus aufnehmen oder aber auch mit den Teufeln, auch wenn sie in Ihrem Irrglauben denken, sie rufen von Menschen ernannte Heilige an oder Gott!

Aber es ist noch eine andere geistige Macht, außer Gott vorhanden, mit der wir im negativen Sinne in Berührung und Verbindung kommen können und dies ist die satanische Macht, wenn wir den biblischen Gott nicht gehorchen. Daher sind diese so genannten Marienerscheinungen nur dämonischer Art als schöne Frau.

Gott verbietet jegliche spiritistische Handlungen wie das Hinwenden, Anrufen Verstorbener um Hilfe, Beistand, Fürbitte, ob sie bei Gott leben oder auch nicht. Es ist eine ganz falsche, ungläubige , abergläubische, deformierte Sicht, Verstorbene als Fürsprecher zu sehen und zu verwenden, wenn Gott allein dafür zuständig ist, bzw. Jesus schon ganz klar sagt: Kommet her zu mir, alle die ihr mühselig und beladen seit, ICH will euch erquicken und Ruhe geben für eure Seelen.

Schon bei der Hochzeit zu Kanaan wurde die Bitte Marias an Jesus, ...sie haben keinen Wein, abgewiesen. Jesus spricht zu ihr: Weib (Frau), sagte nicht Mutter, distanzierte sich des Verwandtschaftsverhältnisses, was habe ich mit dir zu schaffen. Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Jesus verbietet sich jegliche Einmischung in sein Wirken - darum sagte dann Maria: "Was ER euch sagt, das tut." Und was sagt ER uns für heute, dass wir nur zu IHM kommen sollen, IHN anrufen um Hilfe, Beistand u.a. und nicht Maria oder andere Verstorbene, ist das so schwer zu verstehen. Wenn die Vatikankirche den Leuten einredet man könne Maria und andere Verstorbene oder Heilige oder selbst produzierte Heilige durch die Selig- oder Heiligsprechung, die es aber gar nicht sind, anrufen, so ist dies nach dem Wort Gottes eine Gräuelsünde 5.Mose 18,10-12 5.Mose 18,10-12 Es soll niemand unter dir gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen läßt, oder einer, der Wahrsagerei betreibt oder Zeichendeuterei oder ein Beschwörer oder ein Zauberer, oder einer, der Geister bannt, oder ein Geisterbefrager, oder ein Hellseher oder jemand, der sich an die Toten wendet. Denn wer so etwas tut, ist dem HERRN ein Greuel, und um solcher Greuel willen vertreibt der HERR, dein Gott, sie vor dir aus ihrem Besitz..
Dieses Verbot fällt unter den Begriff der Zaubereisünden, dazu zählt auch: Wahrsagerei, Zeichendeuterei, jeglicher Variation, Beschwörung wie Hypnose, unterschwellige Arten der Suggestion durch Joga oder okkulter Medizin, Geistheiler oder der sich zu den Abgeschiedenen hinwendet.

Jesaja 8,19 Jesaja 8,19 Wenn sie euch aber sagen werden: Befragt die Totenbeschwörer und Wahrsager, die flüstern und murmeln! - [so antwortet ihnen]: Soll nicht ein Volk seinen Gott befragen, oder soll man die Toten für die Lebendigen befragen? sagt unter anderen: Ein Volk soll Gott fragen (Hilfe, Beistand u.a.) oder soll man die Toten (wenn sie auch bei Gott leben) für die Lebenden fragen (Fürbitte u.a.) Jesaja 8,20 Jesaja 8,20 "Zum Gesetz und zum Zeugnis!" - wenn sie nicht so sprechen, gibt es für sie kein Morgenrot. so werden sie die Morgenröte nicht haben. Ist in der betreffenden Religion dieses Verbot als gute Sache einprogrammiert, so begehen diese Leute eine Gräuelsünde, kommen damit im Bann des Teufels und gehen damit in die ewige Verdammnis.

Wir müssen auch bedenken, dass dieser spiritistische Kult auch mit Götzendienst (eingeweihten Statuen, Bildern) verbunden ist und dies eine weitere Sünde darstellt.

Johannes stellt unter Offenbarung 9,20 Offenbarung 9,20 Und die übrigen Menschen, die durch diese Plagen nicht getötet wurden, taten nicht Buße über die Werke ihrer Hände, so daß sie nicht mehr die Dämonen und die Götzen aus Gold und Silber und Erz und Stein und Holz angebetet hätten, die weder sehen, noch hören, noch gehen können. das Aufstellen von goldenen, silbernen, ehernen, steinernen und hölzernen Götzen und davor zu beten als Teufelsanbetung dar. Die Leute verstehen das nicht - jedem Götzen sind ein/mehrere Teufel zugeordnet und der wird hier dann ganz unwissend angebetet. Gott sagte doch schon 2.Mose 20,4 2.Mose 20,4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist. du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen von Gott und schon gar nicht eine Statue von einem Menschen, z.B. wie Maria es gemacht wird und davor beten oder herumtragen, dies ist dann schon totaler Abfall von Gott.

Ist das schwer zu verstehen?

 

Quelle: Blut Jesu