- ein trügerisches Heilsversprechen?

Wie nachfolgend zu zeigen ist, betrachten manche Bibelkenner die Allversöhnungslehre nicht ohne Grund als ein "Trojanisches Pferd" für die Gemeinde GOTTES.

Diese Lehre - von einigen Esoterikern auch Lehre von der All-Aussöhnung bezeichnet - taucht im schein-christlichen Gewand in verschiedenen Variationen auf. Grundsätzlich aber wird von deren Vertretern behauptet, dass letztlich alle Menschen in das Reich GOTTES eingehen würden. Ein Teil ihrer Protagonisten geht schließlich soweit, in die ewige Rettung gar sämtliche Dämonen, inklusive den Teufel persönlich, einzubeziehen - da GOTT durch den Tod CHRISTI das gesamte All versöhnt habe. Das Hauptargument jener Irrlehren besteht darin, dass GOTT Liebe und eben diese Tatsache unvereinbar mit dem Gedanken sei, dass GOTT ein Großteil SEINER Geschöpfe unendlichen Qualen im Feuersee aussetze. Insofern ist es nur konsequent, wenn bestimmte Leute auch die ewige Rettung Satans postulieren, da schließlich auch die Dämonen und der Teufel selbst ursprünglich Geschöpfe GOTTES sind und es dem Wesen GOTTES - SEINER Liebe - widersprechen würde, bliebe auch nur irgendeines dieser Geschöpfe unendlichen Qualen ausgesetzt... so meint man.

Da irgendwelche Gedanken an Allversöhnung der Bibel absolut fremd und demnach völlig absurd sind, bedienen sich die Vertreter dieser Lehre u.a. folgenden Kunstgriffes: Um zu  "widerlegen", dass die "ewige Pein" im "ewigen Feuer" (1.Korinther 12,1-31) 12,1: Über die Geisteswirkungen aber, ihr Brüder, will ich euch nicht in Unwissenheit lassen. 12,2: Ihr wißt, daß ihr einst Heiden wart und euch fortreißen ließt zu den stummen Götzen, so wie ihr geführt wurdet. 12,3: Darum lasse ich euch wissen, daß niemand, der im Geist Gottes redet, Jesus verflucht nennt; es kann aber auch niemand Jesus Herrn nennen als nur im Heiligen Geist. 12,4: Es bestehen aber Unterschiede in den Gnadengaben, doch es ist derselbe Geist; 12,5: auch gibt es unterschiedliche Dienste, doch es ist derselbe Herr; 12,6: und auch die Kraftwirkungen sind unterschiedlich, doch es ist derselbe Gott, der alles in allen wirkt. 12,7: Jedem wird aber das offensichtliche Wirken des Geistes zum [allgemeinen] Nutzen verliehen. 12,8: Dem einen nämlich wird durch den Geist ein Wort der Weisheit gegeben, einem anderen aber ein Wort der Erkenntnis gemäß demselben Geist; 12,9: einem anderen Glauben in demselben Geist; einem anderen Gnadengaben der Heilungen in demselben Geist; 12,10: einem anderen Wirkungen von Wunderkräften, einem anderen Weissagung, einem anderen Geister zu unterscheiden, einem anderen verschiedene Arten von Sprachen, einem anderen die Auslegung der Sprachen. 12,11: Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist, der jedem persönlich zuteilt, wie er will. 12,12: Denn gleichwie der Leib {einer} ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des {einen} Leibes aber, obwohl es viele sind, als Leib eins sind, so auch der Christus. 12,13: Denn wir sind ja alle durch {einen} Geist in {einen} Leib hinein getauft worden, ob wir Juden sind oder Griechen, Knechte oder Freie, und wir sind alle getränkt worden zu {einem} Geist. 12,14: Denn auch der Leib ist nicht {ein} Glied, sondern viele. 12,15: Wenn der Fuß spräche: Ich bin keine Hand, darum gehöre ich nicht zum Leib! - gehört er deswegen etwa nicht zum Leib? 12,16: Und wenn das Ohr spräche: Ich bin kein Auge, darum gehöre ich nicht zum Leib! - gehört es deswegen etwa nicht zum Leib? 12,17: Wenn der ganze Leib Auge wäre, wo bliebe das Gehör? Wenn er ganz Ohr wäre, wo bliebe der Geruchssinn? 12,18: Nun aber hat Gott die Glieder, jedes einzelne von ihnen, so im Leib eingefügt, wie er gewollt hat. 12,19: Wenn aber alles {ein} Glied wäre, wo bliebe der Leib? 12,20: Nun aber gibt es zwar viele Glieder, doch nur {einen} Leib. 12,21: Und das Auge kann nicht zur Hand sagen: Ich brauche dich nicht! oder das Haupt zu den Füßen: Ich brauche euch nicht! 12,22: Vielmehr sind gerade die scheinbar schwächeren Glieder des Leibes notwendig, 12,23: und die [Glieder] am Leib, die wir für weniger ehrbar halten, umgeben wir mit desto größerer Ehre, und unsere weniger anständigen erhalten um so größere Anständigkeit; 12,24: denn unsere anständigen brauchen es nicht. Gott aber hat den Leib so zusammengefügt, daß er dem geringeren Glied um so größere Ehre gab, 12,25: damit es keinen Zwiespalt im Leib gebe, sondern die Glieder gleichermaßen füreinander sorgen. 12,26: Und wenn {ein} Glied leidet, so leiden alle Glieder mit; und wenn {ein} Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit. 12,27: Ihr aber seid [der] Leib des Christus, und jeder ist ein Glied [daran] nach seinem Teil. 12,28: Und Gott hat in der Gemeinde etliche eingesetzt, erstens als Apostel, zweitens als Propheten, drittens als Lehrer; sodann Wunderkräfte, dann Gnadengaben der Heilungen, der Hilfeleistung, der Leitung, verschiedene Sprachen. 12,29: Sind etwa alle Apostel? Sind etwa alle Propheten? Sind etwa alle Lehrer? Haben etwa alle Wunderkräfte? 12,30: Haben alle Gnadengaben der Heilungen? Reden alle in Sprachen? Können alle auslegen? 12,31: Strebt aber eifrig nach den vorzüglicheren Gnadengaben, und ich will euch einen noch weit vortrefflicheren Weg zeigen:
unendlich sei, wird der Begriff  "ewig" (gr. aionios) von den Allversöhnern kurzerhand  als generell zeitlich begrenzt definiert. Ihre Lehrer versteigen sich z.T. sogar zu der Behauptung, es gäbe in Wirklichkeit in keiner Sprache der Welt einen Begriff, der ursprünglich "ewig" bzw. "Ewigkeit" im von jedem kleinen Kind verwendeten und verstandenen Sinn von unendlich/ Unendlichkeit bezeichne (z.B. F.H. Baader).

Wenn man den Feuersee, resp. die Hölle, nicht gleich gänzlich (z.B. durch allegorische Vergeistigung - siehe Zeugen Jehovas, Adventisten u.a. Sekten) leugnet, so wird er von den Allversöhnern i.d.R. als ein Ort der Reinigung bzw. Läuterung verstanden, an welchem die zeitlebens unbußfertigen Sünder schließlich doch noch - sozusagen in einem zweiten Durchlauf - für die Herrlichkeit GOTTES zubereitet würden (vgl. die römische Fegefeuer-Lehre). Unter Missbrauch der Heiligen Schrift wird hierfür z.B. die Schriftstelle (1.Korinther 13,1-13) 13,1: Wenn ich in Sprachen der Menschen und der Engel redete, aber keine Liebe hätte, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. 13,2: Und wenn ich Weissagung hätte und alle Geheimnisse wüßte und alle Erkenntnis, und wenn ich allen Glauben besäße, so daß ich Berge versetzte, aber keine Liebe hätte, so wäre ich nichts. 13,3: Und wenn ich alle meine Habe austeilte und meinen Leib hingäbe, damit ich verbrannt würde, aber keine Liebe hätte, so nützte es mir nichts! 13,4: Die Liebe ist langmütig und gütig, die Liebe beneidet nicht, die Liebe prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf; 13,5: sie ist nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu; 13,6: sie freut sich nicht an der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; 13,7: sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles. 13,8: Die Liebe hört niemals auf. Aber seien es Weissagungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden. 13,9: Denn wir erkennen stückweise und wir weissagen stückweise; 13,10: wenn aber einmal das Vollkommene da ist, dann wird das Stückwerk weggetan. 13,11: Als ich ein Unmündiger war, redete ich wie ein Unmündiger, dachte wie ein Unmündiger und urteilte wie ein Unmündiger; als ich aber ein Mann wurde, tat ich weg, was zum Unmündigsein gehört. 13,12: Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels wie im Rätsel, dann aber von Angesicht zu Angesicht; jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin. 13,13: Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.
so interpretiert, dass man dort eine Predigt des HERRN JESUS im Totenreich hineinliest, aufgrund derer sich die Sünder bekehrt haben sollen, welche in den Tagen Noahs unbußfertig in der Flut umgekommen waren. Der Feuersee gilt bei den Allversöhnern als ein absolut zuverlässiges Bekehrungsmittel: Im Feuersee bekehre sich mit der Zeit auch der hartnäckigste Sünder - ob Nero, Hitler, Marx, Lenin, Stalin, Mao...

Was all die Gnade und Güte GOTTES kraft des HEILIGEN GEISTES ein Leben lang nicht zu bewirken vermochten - nämlich dass ein unbußfertiger Sünder umkehrt von seinen Sünden und GOTT von ganzem Herzen liebt - das werde der Feuersee in jedem Fall zu Wege bringen. Im folgenden sollen in aller Kürze einige biblische Gründe genannt werden, welche die Allversöhnungslehre entschieden widerlegen.

1. Rechtfertigung durch Glauben

Die einzig mögliche Rechtfertigung eines Menschen vor GOTT, ist die Rechtfertigung durch den lebendigen Glauben, wie geschrieben steht:

"Denn wir urteilen, dass ein Mensch durch Glauben gerechtfertigt wird...? (1.Korinther 14,1-40) 14,1: Strebt nach der Liebe, doch bemüht euch auch eifrig um die Geisteswirkungen; am meisten aber, daß ihr weissagt! 14,2: Denn wer in Sprachen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand versteht es, sondern er redet Geheimnisse im Geist. 14,3: Wer aber weissagt, der redet für Menschen zur Erbauung, zur Ermahnung und zum Trost. 14,4: Wer in einer Sprache redet, erbaut sich selbst; wer aber weissagt, erbaut die Gemeinde. 14,5: Ich wünschte, daß ihr alle in Sprachen reden würdet, noch viel mehr aber, daß ihr weissagen würdet. Denn wer weissagt, ist größer, als wer in Sprachen redet; es sei denn, daß er es auslegt, damit die Gemeinde Erbauung empfängt. 14,6: Nun aber, ihr Brüder, wenn ich zu euch käme und in Sprachen redete, was würde ich euch nützen, wenn ich nicht zu euch redete, sei es durch Offenbarung oder durch Erkenntnis oder durch Weissagung oder durch Lehre? 14,7: Ist es doch ebenso mit den leblosen Instrumenten, die einen Laut von sich geben, sei es eine Flöte oder eine Harfe; wenn sie nicht bestimmte Töne geben, wie kann man erkennen, was auf der Flöte oder auf der Harfe gespielt wird? 14,8: Ebenso auch, wenn die Posaune einen undeutlichen Ton gibt, wer wird sich zum Kampf rüsten? 14,9: So auch ihr, wenn ihr durch die Sprache nicht eine verständliche Rede gebt, wie kann man verstehen, was geredet wird? Denn ihr werdet in den Wind reden. 14,10: Es gibt wohl mancherlei Arten von Stimmen in der Welt, und keine von ihnen ist ohne Laut. 14,11: Wenn ich nun den Sinn des Lautes nicht kenne, so werde ich dem Redenden ein Fremder sein und der Redende für mich ein Fremder. 14,12: Also auch ihr, da ihr eifrig nach Geisteswirkungen trachtet, strebt danach, daß ihr zur Erbauung der Gemeinde Überfluß habt! 14,13: Darum: Wer in einer Sprache redet, der bete, daß er es auch auslegen kann. 14,14: Denn wenn ich in einer Sprache bete, so betet zwar mein Geist, aber mein Verstand ist ohne Frucht. 14,15: Wie soll es nun sein? Ich will mit dem Geist beten, ich will aber auch mit dem Verstand beten; ich will mit dem Geist lobsingen, ich will aber auch mit dem Verstand lobsingen. 14,16: Sonst, wenn du mit dem Geist den Lobpreis sprichst, wie soll der, welcher die Stelle des Unkundigen einnimmt, das Amen sprechen zu deiner Danksagung, da er nicht weiß, was du sagst? 14,17: Du magst wohl schön danksagen, aber der andere wird nicht erbaut. 14,18: Ich danke meinem Gott, daß ich mehr in Sprachen rede als ihr alle. 14,19: Aber in der Gemeinde will ich lieber fünf Worte mit meinem Verstand reden, damit ich auch andere unterweise, als zehntausend Worte in einer Sprache. 14,20: Ihr Brüder, werdet nicht Kinder im Verständnis, sondern in der Bosheit seid Unmündige, im Verständnis aber werdet erwachsen. 14,21: Im Gesetz steht geschrieben: »Ich will mit fremden Sprachen und mit fremden Lippen zu diesem Volk reden, aber auch so werden sie nicht auf mich hören, spricht der Herr«. 14,22: Darum dienen die Sprachen als ein Zeichen, und zwar nicht für die Gläubigen, sondern für die Ungläubigen; die Weissagung aber ist nicht für die Ungläubigen, sondern für die Gläubigen. 14,23: Wenn nun die ganze Gemeinde am selben Ort zusammenkäme, und alle würden in Sprachen reden, und es kämen Unkundige oder Ungläubige herein, würden sie nicht sagen, daß ihr von Sinnen seid? 14,24: Wenn aber alle weissagten, und es käme ein Ungläubiger oder Unkundiger herein, so würde er von allen überführt, von allen erforscht; 14,25: und so würde das Verborgene seines Herzens offenbar, und so würde er auf sein Angesicht fallen und Gott anbeten und bekennen, daß Gott wahrhaftig in euch ist. 14,26: Wie ist es nun, ihr Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder von euch etwas: einen Psalm, eine Lehre, eine Sprachenrede, eine Offenbarung, eine Auslegung; alles laßt zur Erbauung geschehen! 14,27: Wenn jemand in einer Sprache reden will, so sollen es zwei, höchstens drei sein, und der Reihe nach, und einer soll es auslegen. 14,28: Ist aber kein Ausleger da, so schweige er in der Gemeinde; er mag aber für sich selbst und zu Gott reden. 14,29: Propheten aber sollen zwei oder drei reden, und die anderen sollen es beurteilen. 14,30: Wenn aber einem anderen, der dasitzt, eine Offenbarung zuteil wird, so soll der erste schweigen. 14,31: Denn ihr könnt alle einer nach dem anderen weissagen, damit alle lernen und alle ermahnt werden. 14,32: Und die Geister der Propheten sind den Propheten untertan. 14,33: Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens, wie in allen Gemeinden der Heiligen. 14,34: Eure Frauen sollen in den Gemeinden schweigen; denn es ist ihnen nicht gestattet zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie es auch das Gesetz sagt. 14,35: Wenn sie aber etwas lernen wollen, so sollen sie daheim ihre eigenen Männer fragen; denn es ist für Frauen schändlich, in der Gemeinde zu reden. 14,36: Oder ist von euch das Wort Gottes ausgegangen? Oder ist es zu euch allein gekommen? 14,37: Wenn jemand glaubt, ein Prophet zu sein oder geistlich, der erkenne, daß die Dinge, die ich euch schreibe, Gebote des Herrn sind. 14,38: Wenn es aber jemand mißachten will, der mißachte es! 14,39: Also, ihr Brüder, strebt danach, zu weissagen, und das Reden in Sprachen verhindert nicht. 14,40: Laßt alles anständig und ordentlich zugehen!
; (1.Korinther 14,23-25) 14,23: Wenn nun die ganze Gemeinde am selben Ort zusammenkäme, und alle würden in Sprachen reden, und es kämen Unkundige oder Ungläubige herein, würden sie nicht sagen, daß ihr von Sinnen seid? 14,24: Wenn aber alle weissagten, und es käme ein Ungläubiger oder Unkundiger herein, so würde er von allen überführt, von allen erforscht; 14,25: und so würde das Verborgene seines Herzens offenbar, und so würde er auf sein Angesicht fallen und Gott anbeten und bekennen, daß Gott wahrhaftig in euch ist.
.

Jener rechtfertigende Glaube wird durch solche Werke vollendet, bei welchem der biblisch fundierte Glaube mitwirkt, da der Mensch bekanntlich "nicht aus Glauben allein" gerechtfertigt wird (Matthäus 28,18-19) 28,18: Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. 28,19: So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
. Da der Glaube ohne Werke tot ist wie ein Leib ohne Geist und nicht zu erretten vermag (2.Timotheus 2,2) 2,2: Und was du von mir gehört hast vor vielen Zeugen, das vertraue treuen Menschen an, die fähig sein werden, auch andere zu lehren.
, kann ein Toter generell keinen rettenden Glauben mehr erlangen.

Der biblisch fundierte Glaube ist nämlich stets auf den lebendigen GOTT selbst fixiert und wird erst im realen Vertrauen auf SEIN Wort konkret. Das Vertrauen in das Wort GOTTES ist nämlich nur dann echt, wenn es zum tätigen Gehorsam gegenüber CHRISTUS und DESSEN Gebote führt (Epheser 2,19) 2,19: So seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge ohne Bürgerrecht und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen,
; (Römer 16,3-5) 16,3: Grüßt Priscilla und Aquila, meine Mitarbeiter in Christus Jesus, 16,4: die für mein Leben ihren eigenen Hals hingehalten haben, denen nicht allein ich dankbar bin, sondern auch alle Gemeinden der Heiden; 16,5: grüßt auch die Gemeinde in ihrem Haus! Grüßt meinen geliebten Epänetus, der ein Erstling von Achaja für Christus ist.
; (2.Timotheus 4,19) 4,19: Grüße Prisca und Aquila und das Haus des Onesiphorus.
. Als Belohnung dafür hat GOTT allen, die IHM wahrhaftig vertrauen, indem sie wirklich tun, was ER gebietet, Verheißungen gegeben z.B. das ewige Leben - (1.Petrus 5,2) 5,2: Hütet die Herde Gottes bei euch, indem ihr nicht gezwungen, sondern freiwillig Aufsicht übt, nicht nach schändlichem Gewinn strebend, sondern mit Hingabe,
; das himmlische Jerusalem - (Apostelgeschichte 20,29) 20,29: Denn das weiß ich, daß nach meinem Abschied räuberische Wölfe zu euch hineinkommen werden, die die Herde nicht schonen;
usw. Der Inhalt jener Verheißungen ist die Hoffnung, welche ausschließlich denen mit lebendigem Glauben gegeben ist. Ein besonderes Kennzeichen dieser Hoffnung besteht gerade darin, dass ihre Verwirklichung noch nicht zu sehen ist:

Römer 8,24-25:
"Denn auf Hoffnung hin sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die man sieht, ist keine Hoffnung; denn warum hofft auch jemand auf das, was er sieht? Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so erwarten wir es mit standhaftem Ausharren."

Der tatsächlich Glaubende geht von der Realität des erst für die Zukunft Verheißenen aus und zieht hieraus die praktischen, von GOTT gebotenen Konsequenzen für das jetzige Leben:

Hebräer 11,1:
"Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht."

(Apostelgeschichte 2,41) 2,41: Diejenigen, die nun bereitwillig sein Wort annahmen, ließen sich taufen, und es wurden an jenem Tag etwa 3000 Seelen hinzugetan.
; (Apostelgeschichte 2,47) 2,47: sie lobten Gott und waren angesehen bei dem ganzen Volk. Der Herr aber tat täglich die zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.
Glaube ist demnach mit der Hoffnung verknüpft und nur solange möglich, wie man das, wovon uns das Wort GOTTES heute überzeugen will, noch nicht sehen kann. Deshalb steht der Glaube im Gegensatz zum Schauen:

2. Korinther 5,7:
"Denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen."

Ist nun ein unbußfertiger Sünder gestorben, so ist er jedoch zum Schauen gelangt. Der HERR JESUS berichtet ausdrücklich darüber:

Lukas 16,22-23:
"Es geschah aber, daß der Arme starb und von den Engeln in Abrahams Schoß getragen wurde. Es starb aber auch der Reiche und wurde begraben. Und als er im Totenreich seine Augen erhob, da er Qualen litt, sieht er den Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß."

(Apostelgeschichte 5,14) 5,14: und immer mehr wurden hinzugetan, die an den Herrn glaubten, eine Menge von Männern und Frauen,
Indem das Evangelium eine Rechtfertigung vor GOTT ohne Glauben generell ausschließt, ein Toter aber nicht mehr glauben kann, benötigten unbußfertig gestorbene Sünder einen gänzlich anderen Weg der Rechtfertigung als die Rechtfertigung durch den lebendigen (= tätigen) Glauben.

Zudem gibt es keine Verheißung (Hoffnung) mehr für die Menschen im Feuersee, da sämtliche Verheißungen GOTTES stets im Gegensatz zum zweiten Tod - dem Feuersee - stehen (Epheser 3,20-21) 3,20: Dem aber, der weit über die Maßen mehr zu tun vermag, als wir bitten oder verstehen, gemäß der Kraft, die in uns wirkt, 3,21: ihm sei die Ehre in der Gemeinde in Christus Jesus, auf alle Geschlechter der Ewigkeit der Ewigkeiten! Amen.
. Entweder geht also jemand aufgrund seines Glaubens in das Reich GOTTES ein, indem er damit sämtliche Verheißungen erlangt, oder er kommt aufgrund seines Unglaubens in den Feuersee. Beide Optionen gelten als unveränderlich und unaufhörlich, d.h. ewig. Sie bilden jeweils den Schlusspunkt in der Existenz jedes einzelnen Menschen.

2. Rechtfertigung durch Gnade

Hiermit kommen wir zu einer Schriftstelle, die sehr häufig zur Begründung der Allversöhnungslehre herangezogen wird:

Römer 3,23-24:
"denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten, so daß sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist."

Der vorangehende Vers (Sprüche 16,2) 16,2: Alle Wege des Menschen sind rein in seinen Augen, aber der HERR prüft die Geister.
sagt ausdrücklich, dass sich die Rechtfertigung ausschließlich auf jene erstreckt, welche glauben. Dass "alle" umsonst gerechtfertigt werden, meint demnach, dass alle, welche glauben, umsonst gerechtfertigt werden (Epheser 2,10) 2,10: Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.
. Während der Glaube das Mittel der Rechtfertigung ist (Matthäus 7,21-23) 7,21: Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. 7,22: Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht? 7,23: Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen!
, ist die Gnade ihr eigentlicher Ursprung. Gnade bedeutet unverdiente Liebe:

1. Korinther 15,3:
"Denn ich habe euch zu allererst das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich daß Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach den Schriften,"

"JAHWE hat IHN treffen lassen unser aller Ungerechtigkeit" (Matthäus 15,14) 15,14: Laßt sie; sie sind blinde Blindenleiter! Wenn aber ein Blinder den anderen leitet, werden beide in die Grube fallen.
.

"Hieran haben wir die Liebe erkannt, dass ER für uns SEIN Leben dargelegt hat" (Matthäus 23,13) 23,13: Aber wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr das Reich der Himmel vor den Menschen zuschließt! Ihr selbst geht nicht hinein, und die hinein wollen, die laßt ihr nicht hinein.
.

Von der Liebe CHRISTI, nämlich dass ER stellvertretend für uns gestorben ist, haben jene offenkundig nichts, die wegen ihrer Sünden Feuerqualen leiden werden. Woran aber sollen solche noch die Liebe GOTTES erkennen? Würde nun ein Mensch dadurch in den Himmel kommen können, dass er mit zeitlich befristeten Höllenstrafen seine Sünden selbst abbüßen könnte - denn der Feuersee ist die Strafe für die bösen Werke - so müsste es letztlich Menschen im Reich GOTTES geben (und zwar der überwiegende Teil), welche gerade nicht durch die Gnade GOTTES, d.h. nicht umsonst dorthin eingegangen sind. Die Allversöhnungslehre zwingt also zu der lästerlichen Annahme, dass alle Menschen ihre Sünden grundsätzlich selbst abbüßen können, selbst wenn sie zeitlebens die Gnade GOTTES mit Füßen treten.

Entweder empfängt man aber die Vergebung seiner Sünden (dann bezahlt CHRISTUS für die Schuld) oder man büßt für seine Sünden (dann bezahlt man selbst). Beides gleichzeitig geht logischerweise nicht. Speziell die Aussage, dass alle durch SEINE Gnade gerechtfertigt werden, schließt definitiv aus, dass jemand die Strafe für seine Sünden selbst tragen kann, um anschließend in die Herrlichkeit GOTTES zu gelangen. Dies entspräche dann einer Rechtfertigung durch Gericht anstatt durch Gnade. Auch deshalb ist jede Version der Allversöhnungslehre falsch.

3. Rechtfertigung durch das Opfer CHRISTI

Hebräer 9,26:
"denn sonst hätte er ja oftmals leiden müssen von Grundlegung der Welt an. Nun aber ist er {einmal} offenbar geworden in der Vollendung der Weltzeiten zur Aufhebung der Sünde durch das Opfer seiner selbst."

Die Bibel lehrt zweifelsfrei, dass es unabhängig vom Opfer CHRISTI kein Eingehen in das Reich GOTTES gibt (Lukas 11,52) 11,52: Wehe euch Gesetzesgelehrten, denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen! Ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die, welche hineingehen wollten, habt ihr daran gehindert!
, da nur ER - und zwar ausschließlich durch SEIN Opfer (nicht durch den Feuersee!) - die Sünden abschafft (2.Timotheus 3,5-8) 3,5: dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie. Von solchen wende dich ab! 3,6: Denn zu diesen gehören die, welche sich in die Häuser einschleichen und die leichtfertigen Frauen einfangen, welche mit Sünden beladen sind und von mancherlei Lüsten umgetrieben werden, 3,7: die immerzu lernen und doch nie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können. 3,8: Auf dieselbe Weise aber wie Jannes und Jambres dem Mose widerstanden, so widerstehen auch diese [Leute] der Wahrheit; es sind Menschen mit völlig verdorbener Gesinnung, untüchtig zum Glauben.
Dabei heißt es zudem ausdrücklich, dass es Menschen gibt, die permanent sündigen, und dass für jene  "...kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig(bleibt), sondern ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und der Eifer eines Feuers, das die Widersacher verschlingen wird" (Matthäus 23,29-36) 23,29: Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr die Gräber der Propheten baut und die Denkmäler der Gerechten schmückt 23,30: und sagt: Hätten wir in den Tagen unserer Väter gelebt, wir hätten uns nicht mit ihnen des Blutes der Propheten schuldig gemacht. 23,31: So gebt ihr ja euch selbst das Zeugnis, daß ihr Söhne der Prophetenmörder seid. 23,32: Ja, macht ihr nur das Maß eurer Väter voll! 23,33: Ihr Schlangen! Ihr Otterngezücht! Wie wollt ihr dem Gericht der Hölle entgehen? 23,34: Siehe, darum sende ich zu euch Propheten und Weise und Schriftgelehrte; und etliche von ihnen werdet ihr töten und kreuzigen, und etliche werdet ihr in euren Synagogen geißeln und sie verfolgen von einer Stadt zur anderen, 23,35: damit über euch alles gerechte Blut kommt, das auf Erden vergossen worden ist, vom Blut Abels, des Gerechten, bis zum Blut des Zacharias, des Sohnes Barachias, den ihr zwischen dem Tempel und dem Altar getötet habt. 23,36: Wahrlich, ich sage euch: Dies alles wird über dieses Geschlecht kommen!
.

Dass für gewisse Sünder kein Schlachtopfer mehr übrigbleibt, um deren Sünden wegnehmen zu können, heißt doch nichts anderes, als dass ihnen das Opfer CHRISTI grundsätzlich nichts mehr nützt, da ihre Sünden ein entsprechendes Ausmaß angenommen haben (Lukas 11,47-51) 11,47: Wehe euch, daß ihr die Grabmäler der Propheten baut! Eure Väter aber haben sie getötet. 11,48: So bestätigt ihr also die Taten eurer Väter und habt Wohlgefallen daran; denn jene haben sie getötet, ihr aber baut ihre Grabmäler. 11,49: Darum hat auch die Weisheit Gottes gesprochen: Ich will Propheten und Apostel zu ihnen senden, und sie werden etliche von ihnen töten und verfolgen, 11,50: damit von diesem Geschlecht das Blut aller Propheten gefordert werde, das seit Grundlegung der Welt vergossen worden ist, 11,51: vom Blut Abels an bis zum Blut des Zacharias, der zwischen dem Altar und dem Tempel umkam. Ja, ich sage euch, es wird gefordert werden von diesem Geschlecht!
. Diese Menschen können demnach durch das Opfer CHRISTI prinzipiell keine Sühnung für ihre Sünden erlangen und müssten - um errettet zu werden - folglich die Strafe für ihre bösen Werke selbst im Feuersee abbüßen können, um schließlich doch noch in das Reich GOTTES einzugehen. Dies würde wieder Selbsterrettung bedeuten - jedoch: Es gibt keinen anderen Heilsweg außerhalb der Sühnewirkung des Opfers CHRISTI (Matthäus 22,29) 22,29: Aber Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Ihr irrt, weil ihr weder die Schriften noch die Kraft Gottes kennt.
!

Im übrigen ist ein Feuersee, der lediglich zur Reinigung bzw. Läuterung dienen soll, nichts anderes als ein "Fegefeuer" ("fegen" meint hier traditionell weg- oder ausfegen im Sinne von reinigen). Die Fegefeuer-Lehre ist jedoch eine römisch-katholische Irrlehre, mit welcher von jeher unbußfertige und hartnäckige Sünder ihre Gewissen beruhigten, die zudem erklärt, warum z.B. "Ketzer" gefoltert wurden, nämlich um sie zu reinigen. Die Absurdität der Lehre, dass der Feuersee zur angeblichen Reinigung (Fegefeuer) dienen würde, geht auch sonnenklar daraus hervor, dass die Kinder GOTTES ausschließlich "in SEINEM Blut" von ihren Sünden gewaschen werden (Apostelgeschichte 12,7) 12,7: Und siehe, ein Engel des Herrn trat hinzu, und ein Licht erglänzte in dem Raum. Er weckte aber Petrus durch einen Schlag an die Seite und sprach: Steh schnell auf! Und die Ketten fielen ihm von den Händen.
; (Hebräer 12,4-11) 12,4: Ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden im Kampf gegen die Sünde 12,5: und habt das Trostwort vergessen, das zu euch als zu Söhnen spricht: »Mein Sohn, achte nicht gering die Züchtigung des Herrn und verzage nicht, wenn du von ihm zurechtgewiesen wirst! 12,6: Denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, und er schlägt jeden Sohn, den er annimmt.« 12,7: Wenn ihr Züchtigung erduldet, so behandelt euch Gott ja als Söhne; denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt? 12,8: Wenn ihr aber ohne Züchtigung seid, an der sie alle Anteil bekommen haben, so seid ihr ja unecht und keine Söhne! 12,9: Zudem hatten wir ja unsere leiblichen Väter als Erzieher und scheuten uns vor ihnen; sollten wir uns da nicht vielmehr dem Vater der Geister unterwerfen und leben? 12,10: Denn jene haben uns für wenige Tage gezüchtigt, so wie es ihnen richtig erschien; er aber zu unserem Besten, damit wir seiner Heiligkeit teilhaftig werden. 12,11: Alle Züchtigung aber scheint uns für den Augenblick nicht zur Freude, sondern zur Traurigkeit zu dienen; danach aber gibt sie eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die durch sie geübt sind.
und nicht etwa im Feuersee.

4. Die Versöhnung mit GOTT ist zweiseitig

Gemäß (Matthäus 15,1-39) 15,1: Da kamen die Schriftgelehrten und Pharisäer von Jerusalem zu Jesus und sprachen: 15,2: Warum übertreten deine Jünger die Überlieferung der Alten? Denn sie waschen ihre Hände nicht, wenn sie Brot essen. 15,3: Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Und warum übertretet ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen? 15,4: Denn Gott hat geboten und gesagt: »Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren!« und: »Wer Vater oder Mutter flucht, der soll des Todes sterben!« 15,5: Ihr aber sagt: Wer zum Vater oder zur Mutter spricht: Ich habe zur Weihegabe bestimmt, was dir von mir zugute kommen sollte!, der braucht auch seinen Vater oder seine Mutter nicht mehr zu ehren. 15,6: Und so habt ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen aufgehoben. 15,7: Ihr Heuchler! Treffend hat Jesaja von euch geweissagt, wenn er spricht: 15,8: »Dieses Volk naht sich zu mir mit seinem Mund und ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir. 15,9: Vergeblich aber verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, die Menschengebote sind.« 15,10: Und er rief die Volksmenge zu sich und sprach zu ihnen: Hört und versteht! 15,11: Nicht das, was zum Mund hineinkommt, verunreinigt den Menschen, sondern was aus dem Mund herauskommt, das verunreinigt den Menschen. 15,12: Da traten seine Jünger herzu und sprachen zu ihm: Weißt du, daß die Pharisäer Anstoß nahmen, als sie das Wort hörten? 15,13: Er aber antwortete und sprach: Jede Pflanze, die nicht mein himmlischer Vater gepflanzt hat, wird ausgerissen werden. 15,14: Laßt sie; sie sind blinde Blindenleiter! Wenn aber ein Blinder den anderen leitet, werden beide in die Grube fallen. 15,15: Petrus aber antwortete und sprach zu ihm: Erkläre uns dieses Gleichnis! 15,16: Jesus aber sprach: Seid denn auch ihr noch unverständig? 15,17: Begreift ihr noch nicht, daß alles, was zum Mund hineinkommt, in den Bauch kommt und in den Abort geworfen wird? 15,18: Was aber aus dem Mund herauskommt, das kommt aus dem Herzen, und das verunreinigt den Menschen. 15,19: Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen. 15,20: Das ist´s, was den Menschen verunreinigt! Aber mit ungewaschenen Händen essen, das verunreinigt den Menschen nicht. 15,21: Und Jesus ging von dort weg und zog sich in die Gegend von Tyrus und Zidon zurück. 15,22: Und siehe, eine kananäische Frau kam aus jener Gegend, rief ihn an und sprach: Erbarme dich über mich, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter ist schlimm besessen! 15,23: Er aber antwortete ihr nicht ein Wort. Da traten seine Jünger herzu, baten ihn und sprachen: Fertige sie ab, denn sie schreit uns nach! 15,24: Er aber antwortete und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. 15,25: Da kam sie, fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir! 15,26: Er aber antwortete und sprach: Es ist nicht recht, daß man das Brot der Kinder nimmt und es den Hunden vorwirft. 15,27: Sie aber sprach: Ja, Herr; und doch essen die Hunde von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen! 15,28: Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: O Frau, dein Glaube ist groß; dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter war geheilt von jener Stunde an. 15,29: Und Jesus zog von dort weiter und kam an den See von Galiläa; und er stieg auf den Berg und setzte sich dort. 15,30: Und es kamen große Volksmengen zu ihm, die hatten Lahme, Blinde, Stumme, Krüppel und viele andere bei sich. Und sie legten sie zu Jesu Füßen, und er heilte sie, 15,31: so daß sich die Menge verwunderte, als sie sah, daß Stumme redeten, Krüppel gesund wurden, Lahme gingen und Blinde sehend wurden; und sie priesen den Gott Israels. 15,32: Da rief Jesus seine Jünger zu sich und sprach: Ich bin voll Mitleid mit der Menge; denn sie verharren nun schon drei Tage bei mir und haben nichts zu essen, und ich will sie nicht ohne Speise entlassen, damit sie nicht auf dem Weg verschmachten. 15,33: Und seine Jünger sprachen zu ihm: Woher sollen wir in der Einöde so viele Brote nehmen, um eine so große Menge zu sättigen? 15,34: Und Jesus sprach zu ihnen: Wieviele Brote habt ihr? Sie sprachen: Sieben, und ein paar Fische. 15,35: Da gebot er dem Volk, sich auf die Erde zu lagern, 15,36: und nahm die sieben Brote und die Fische, dankte, brach sie und gab sie seinen Jüngern; die Jünger aber gaben sie dem Volk. 15,37: Und sie aßen alle und wurden satt und hoben auf, was an Brocken übrigblieb, sieben Körbe voll. 15,38: Es waren aber etwa 4000 Männer, die gegessen hatten, ohne Frauen und Kinder. 15,39: Und nachdem er die Volksmenge entlassen hatte, stieg er in das Schiff und kam in die Gegend von Magdala.
bedeutet Versöhnung die Wegnahme bzw. Beendigung von Feindschaft (Matthäus 23,1-39) 23,1: Da redete Jesus zu der Volksmenge und zu seinen Jüngern 23,2: und sprach: Die Schriftgelehrten und Pharisäer haben sich auf Moses Stuhl gesetzt. 23,3: Alles nun, was sie euch sagen, daß ihr halten sollt, das haltet und tut; aber nach ihren Werken tut nicht, denn sie sagen es wohl, tun es aber nicht. 23,4: Sie binden nämlich schwere und kaum erträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf die Schultern; sie aber wollen sie nicht mit einem Finger anrühren. 23,5: Alle ihre Werke tun sie aber, um von den Leuten gesehen zu werden. Sie machen nämlich ihre Gebetsriemen breit und die Säume an ihren Gewändern groß, 23,6: und sie lieben den obersten Platz bei den Mahlzeiten und die ersten Sitze in den Synagogen 23,7: und die Begrüßungen auf den Märkten, und wenn sie von den Leuten »Rabbi, Rabbi« genannt werden. 23,8: Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen, denn {einer} ist euer Meister, der Christus; ihr aber seid alle Brüder. 23,9: Nennt auch niemand auf Erden euren Vater; denn {einer} ist euer Vater, der im Himmel ist. 23,10: Auch sollt ihr euch nicht Meister nennen lassen; denn {einer} ist euer Meister, der Christus. 23,11: Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein. 23,12: Wer sich aber selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden. 23,13: Aber wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr das Reich der Himmel vor den Menschen zuschließt! Ihr selbst geht nicht hinein, und die hinein wollen, die laßt ihr nicht hinein. 23,14: Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr die Häuser der Witwen freßt und zum Schein lange betet. Darum werdet ihr ein schwereres Gericht empfangen! 23,15: Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr Meer und Land durchzieht, um einen einzigen Proselyten zu machen, und wenn er es geworden ist, macht ihr einen Sohn der Hölle aus ihm, zweimal mehr, als ihr es seid! 23,16: Wehe euch, ihr blinden Führer, die ihr sagt: Wer beim Tempel schwört, das gilt nichts; wer aber beim Gold des Tempels schwört, der ist gebunden. 23,17: Ihr Narren und Blinden, was ist denn größer, das Gold oder der Tempel, der das Gold heiligt? 23,18: Und: Wer beim Brandopferaltar schwört, das gilt nichts; wer aber beim Opfer schwört, das darauf liegt, der ist gebunden. 23,19: Ihr Narren und Blinden! Was ist denn größer, das Opfer oder der Brandopferaltar, der das Opfer heiligt? 23,20: Darum, wer beim Altar schwört, der schwört bei ihm und bei allem, was darauf ist. 23,21: Und wer beim Tempel schwört, der schwört bei ihm und bei dem, der darin wohnt. 23,22: Und wer beim Himmel schwört, der schwört bei dem Thron Gottes und bei dem, der darauf sitzt. 23,23: Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr die Minze und den Anis und den Kümmel verzehntet und das Wichtigere im Gesetz vernachlässigt, nämlich das Recht und das Erbarmen und den Glauben! Dieses sollte man tun und jenes nicht lassen. 23,24: Ihr blinden Führer, die ihr die Mücke aussiebt, das Kamel aber verschluckt! 23,25: Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr das Äußere des Bechers und der Schüssel reinigt, inwendig aber sind sie voller Raub und Unmäßigkeit! 23,26: Du blinder Pharisäer, reinige zuerst das Inwendige des Bechers und der Schüssel, damit auch ihr Äußeres rein werde! 23,27: Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr getünchten Gräbern gleicht, die äußerlich zwar schön scheinen, inwendig aber voller Totengebeine und aller Unreinheit sind! 23,28: So erscheint auch ihr äußerlich vor den Menschen als gerecht, inwendig aber seid ihr voller Heuchelei und Gesetzlosigkeit. 23,29: Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr die Gräber der Propheten baut und die Denkmäler der Gerechten schmückt 23,30: und sagt: Hätten wir in den Tagen unserer Väter gelebt, wir hätten uns nicht mit ihnen des Blutes der Propheten schuldig gemacht. 23,31: So gebt ihr ja euch selbst das Zeugnis, daß ihr Söhne der Prophetenmörder seid. 23,32: Ja, macht ihr nur das Maß eurer Väter voll! 23,33: Ihr Schlangen! Ihr Otterngezücht! Wie wollt ihr dem Gericht der Hölle entgehen? 23,34: Siehe, darum sende ich zu euch Propheten und Weise und Schriftgelehrte; und etliche von ihnen werdet ihr töten und kreuzigen, und etliche werdet ihr in euren Synagogen geißeln und sie verfolgen von einer Stadt zur anderen, 23,35: damit über euch alles gerechte Blut kommt, das auf Erden vergossen worden ist, vom Blut Abels, des Gerechten, bis zum Blut des Zacharias, des Sohnes Barachias, den ihr zwischen dem Tempel und dem Altar getötet habt. 23,36: Wahrlich, ich sage euch: Dies alles wird über dieses Geschlecht kommen! 23,37: Jerusalem, Jerusalem, die du die Propheten tötest und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken unter die Flügel sammelt, aber ihr habt nicht gewollt! 23,38: Siehe, euer Haus wird euch verwüstet gelassen werden; 23,39: denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht mehr sehen, bis ihr sprechen werdet: »Gepriesen sei der, welcher kommt im Namen des Herrn!«
; (Markus 7,1-37) 7,1: Und es versammelten sich bei ihm die Pharisäer und etliche Schriftgelehrte, die von Jerusalem gekommen waren; 7,2: und als sie einige seiner Jünger mit unreinen, das heißt mit ungewaschenen Händen Brot essen sahen, tadelten sie es. 7,3: Denn die Pharisäer und alle Juden essen nicht, wenn sie sich nicht zuvor gründlich die Hände gewaschen haben, weil sie die Überlieferung der Alten halten. 7,4: Und wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, ohne sich gewaschen zu haben. Und noch vieles andere haben sie zu halten angenommen, nämlich Waschungen von Bechern und Krügen und ehernem Geschirr und Polstern. 7,5: Daraufhin fragten ihn die Pharisäer und Schriftgelehrten: Warum wandeln deine Jünger nicht nach der Überlieferung der Alten, sondern essen das Brot mit ungewaschenen Händen? 7,6: Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Trefflich hat Jesaja von euch Heuchlern geweissagt, wie geschrieben steht: »Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist fern von mir. 7,7: Vergeblich aber verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, die Menschengebote sind.« 7,8: Denn ihr verlaßt das Gebot Gottes und haltet die Überlieferung der Menschen ein, Waschungen von Krügen und Bechern; und viele andere ähnliche Dinge tut ihr. 7,9: Und er sprach zu ihnen: Trefflich verwerft ihr das Gebot Gottes, um eure Überlieferung festzuhalten. 7,10: Denn Mose hat gesagt: »Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren!« und: »Wer Vater oder Mutter flucht, der soll des Todes sterben!« 7,11: Ihr aber lehrt [so]: Wenn jemand zum Vater oder zur Mutter spricht: »Korban«, das heißt zur Weihegabe ist bestimmt, was dir von mir zugute kommen sollte!, 7,12: dann gestattet ihr ihm auch fortan nicht mehr, irgend etwas für seinen Vater oder seine Mutter zu tun; 7,13: und so hebt ihr mit eurer Überlieferung, die ihr weitergegeben habt, das Wort Gottes auf; und viele ähnliche Dinge tut ihr. 7,14: Und er rief die ganze Volksmenge zu sich und sprach zu ihnen: Hört mir alle zu und versteht! 7,15: Nichts, was außerhalb des Menschen ist und in ihn hineinkommt, kann ihn verunreinigen; sondern was aus ihm herauskommt, das ist es, was den Menschen verunreinigt. 7,16: Wenn jemand Ohren hat zu hören, der höre! 7,17: Und als er von der Menge weg nach Hause gegangen war, fragten ihn seine Jünger über das Gleichnis. 7,18: Und er sprach zu ihnen: Seid auch ihr so unverständig? Begreift ihr nicht, daß alles, was von außen in den Menschen hineinkommt, ihn nicht verunreinigen kann? 7,19: Denn es kommt nicht in sein Herz, sondern in den Bauch und wird auf dem natürlichen Weg, der alle Speisen reinigt, ausgeschieden. 7,20: Er sprach aber: Was aus dem Menschen herauskommt, das verunreinigt den Menschen. 7,21: Denn von innen, aus dem Herzen des Menschen, kommen die bösen Gedanken hervor, Ehebruch, Unzucht, Mord, 7,22: Diebstahl, Geiz, Bosheit, Betrug, Zügellosigkeit, Neid, Lästerung, Hochmut, Unvernunft. 7,23: All dieses Böse kommt von innen heraus und verunreinigt den Menschen. 7,24: Und er brach auf von dort und begab sich in die Gegend von Tyrus und Zidon und trat in das Haus, wollte aber nicht, daß es jemand erfuhr, und konnte doch nicht verborgen bleiben. 7,25: Denn eine Frau hatte von ihm gehört, deren Tochter einen unreinen Geist hatte, und sie kam und fiel ihm zu Füßen 7,26: - die Frau war aber eine Griechin, aus Syrophönizien gebürtig -, und sie bat ihn, den Dämon aus ihrer Tochter auszutreiben. 7,27: Aber Jesus sprach zu ihr: Laß zuvor die Kinder satt werden! Denn es ist nicht recht, daß man das Brot der Kinder nimmt und es den Hunden hinwirft! 7,28: Sie aber antwortete und sprach zu ihm: Ja, Herr; und doch essen die Hunde unter dem Tisch von den Brosamen der Kinder! 7,29: Und er sprach zu ihr: Um dieses Wortes willen geh hin; der Dämon ist aus deiner Tochter ausgefahren! 7,30: Und als sie in ihr Haus kam, fand sie, daß der Dämon ausgefahren war und die Tochter auf dem Bett lag. 7,31: Und er verließ das Gebiet von Tyrus und Zidon wieder und begab sich zum See von Galiläa, mitten durch das Gebiet der Zehn Städte. 7,32: Und sie brachten einen Tauben zu ihm, der kaum reden konnte, und baten ihn, ihm die Hand aufzulegen. 7,33: Und er nahm ihn beiseite, weg von der Volksmenge, legte seine Finger in seine Ohren und berührte seine Zunge mit Speichel. 7,34: Dann blickte er zum Himmel auf, seufzte und sprach zu ihm: Ephata!, das heißt: Tu dich auf! 7,35: Und sogleich wurden seine Ohren aufgetan und das Band seiner Zunge gelöst, und er redete richtig. 7,36: Und er gebot ihnen, sie sollten es niemand sagen; aber je mehr er es ihnen gebot, desto mehr machten sie es bekannt. 7,37: Und sie erstaunten über die Maßen und sprachen: Er hat alles wohl gemacht! Die Tauben macht er hören und die Sprachlosen reden!
, um zwischen GOTT und Menschen Frieden zu stiften.

Indem GOTT die Welt mit SICH versöhnt hat (Vergangenheit), hat ER seinerseits die Feindschaft beendet und bietet seitdem allen Frieden mit sich an (Markus 12,1-44) 12,1: Und er fing an, in Gleichnissen zu ihnen zu reden: Ein Mensch pflanzte einen Weinberg und zog einen Zaun darum und grub eine Kelter und baute einen Wachtturm und verpachtete ihn an Weingärtner und reiste außer Landes. 12,2: Und er sandte zur bestimmten Zeit einen Knecht zu den Weingärtnern, damit er von den Weingärtnern [seinen Anteil] von der Frucht des Weinberges empfange. 12,3: Die aber ergriffen ihn, schlugen ihn und schickten ihn mit leeren Händen fort. 12,4: Und wiederum sandte er einen anderen Knecht zu ihnen; und den steinigten sie, schlugen ihn auf den Kopf und schickten ihn entehrt fort. 12,5: Und er sandte wiederum einen anderen, den töteten sie, und noch viele andere; die einen schlugen sie, die anderen töteten sie. 12,6: Nun hatte er noch einen einzigen Sohn, seinen geliebten; den sandte er zuletzt auch zu ihnen und sprach: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen! 12,7: Jene Weingärtner aber sprachen untereinander: Das ist der Erbe! Kommt, laßt uns ihn töten, so wird das Erbgut uns gehören! 12,8: Und sie ergriffen ihn, töteten ihn und warfen ihn zum Weinberg hinaus. 12,9: Was wird nun der Herr des Weinbergs tun? Er wird kommen und die Weingärtner umbringen und den Weinberg anderen geben! 12,10: Habt ihr nicht auch dieses Schriftwort gelesen: »Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. 12,11: Vom Herrn ist das geschehen, und es ist wunderbar in unseren Augen«? 12,12: Da suchten sie ihn zu ergreifen, aber sie fürchteten das Volk; denn sie erkannten, daß er das Gleichnis gegen sie gesagt hatte. Und sie ließen ab von ihm und gingen davon. 12,13: Und sie sandten etliche von den Pharisäern und Herodianern zu ihm, um ihn in der Rede zu fangen. 12,14: Diese kamen nun und sprachen zu ihm: Meister, wir wissen, daß du wahrhaftig bist und auf niemand Rücksicht nimmst; denn du siehst die Person der Menschen nicht an, sondern lehrst den Weg Gottes der Wahrheit gemäß. Ist es erlaubt, dem Kaiser die Steuer zu geben, oder nicht? Sollen wir sie geben oder nicht geben? 12,15: Da er aber ihre Heuchelei erkannte, sprach er zu ihnen: Weshalb versucht ihr mich? Bringt mir einen Denar, damit ich ihn ansehe! 12,16: Da brachten sie einen. Und er sprach zu ihnen: Wessen ist dieses Bild und die Aufschrift? Sie aber sprachen zu ihm: Des Kaisers! 12,17: Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist! Und sie verwunderten sich über ihn. 12,18: Und es kamen Sadduzäer zu ihm, die sagen, es gebe keine Auferstehung; und sie fragten ihn und sprachen: 12,19: Meister, Mose hat uns geschrieben: Wenn jemandes Bruder stirbt und eine Frau hinterläßt, aber keine Kinder, so soll sein Bruder dessen Frau nehmen und seinem Bruder Nachkommen erwecken. 12,20: Nun waren da sieben Brüder. Und der erste nahm eine Frau, und er starb und hinterließ keine Nachkommen. 12,21: Da nahm sie der zweite, und er starb, und auch er hinterließ keine Nachkommen; und der dritte ebenso. 12,22: Und es nahmen sie alle sieben und hinterließen keine Nachkommen. Als letzte von allen starb auch die Frau. 12,23: In der Auferstehung nun, wenn sie auferstehen, wessen Frau wird sie sein? Denn alle sieben haben sie zur Frau gehabt. 12,24: Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Irrt ihr nicht darum, weil ihr weder die Schriften kennt noch die Kraft Gottes? 12,25: Denn wenn sie aus den Toten auferstehen, so heiraten sie nicht noch werden sie verheiratet, sondern sie sind wie die Engel, die im Himmel sind. 12,26: Was aber die Toten anbelangt, daß sie auferstehen: Habt ihr nicht gelesen im Buch Moses, bei [der Stelle von] dem Busch, wie Gott zu ihm sprach: »Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs«? 12,27: Er ist nicht der Gott der Toten, sondern der Gott der Lebendigen. Darum irrt ihr sehr. 12,28: Da trat einer der Schriftgelehrten herzu, der ihrem Wortwechsel zugehört hatte, und weil er sah, daß er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches ist das erste Gebot unter allen? 12,29: Jesus aber antwortete ihm: Das erste Gebot unter allen ist: »Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist Herr allein; 12,30: und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft!« Dies ist das erste Gebot. 12,31: Und das zweite ist [ihm] vergleichbar, nämlich dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!« Größer als diese ist kein anderes Gebot. 12,32: Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Recht so, Meister! Es ist in Wahrheit so, wie du sagst, daß es nur {einen} Gott gibt und keinen anderen außer ihm; 12,33: und ihn zu lieben mit ganzem Herzen und mit ganzem Verständnis und mit ganzer Seele und mit aller Kraft und den Nächsten zu lieben wie sich selbst, das ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer! 12,34: Und da Jesus sah, daß er verständig geantwortet hatte, sprach er zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes! Und es getraute sich niemand mehr, ihn weiter zu fragen. 12,35: Und Jesus begann und sprach, während er im Tempel lehrte: Wie können die Schriftgelehrten sagen, daß der Christus Davids Sohn ist? 12,36: David selbst sprach doch im Heiligen Geist: »Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel für deine Füße!« 12,37: David selbst nennt ihn also Herr; wie kann er dann sein Sohn sein? Und die große Volksmenge hörte ihm mit Freude zu. 12,38: Und er sagte ihnen in seiner Lehre: Hütet euch vor den Schriftgelehrten, welche gern im Talar einhergehen und auf den Märkten sich grüßen lassen 12,39: und die ersten Sitze in den Synagogen und die obersten Plätze bei den Mahlzeiten einnehmen wollen, 12,40: welche die Häuser der Witwen fressen und zum Schein lange Gebete sprechen. Diese werden ein um so schwereres Gericht empfangen! 12,41: Und Jesus setzte sich dem Opferkasten gegenüber und schaute zu, wie die Leute Geld in den Opferkasten legten. Und viele Reiche legten viel ein. 12,42: Und es kam eine arme Witwe, die legte zwei Scherflein ein, das ist ein Groschen. 12,43: Da rief er seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Opferkasten gelegt als alle, die eingelegt haben. 12,44: Denn alle haben von ihrem Überfluß eingelegt; diese aber hat von ihrer Armut alles eingelegt, was sie hatte, ihren ganzen Lebensunterhalt.
. Ob nun aber tatsächlich Frieden in der aufgrund der Sünde des Menschen grundsätzlich gestörten Beziehung mit GOTT einkehrt oder nicht, hängt wesentlich davon ab, ob der Mensch auch seinerseits die Feindschaft gegen GOTT beendet und die Versöhnung und den Frieden, den GOTT gestiftet hat, annimmt oder nicht. Deshalb ergeht ja die Aufforderung gerade an jene, die wissen, dass GOTT die Welt mit SICH versöhnt hat (Lukas 11,1-54) 11,1: Und es begab sich, daß er an einem Ort im Gebet war; und als er aufhörte, sprach einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte! 11,2: Da sprach er zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Unser Vater, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name! Dein Reich komme! Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf Erden. 11,3: Gib uns täglich unser nötiges Brot! 11,4: Und vergib uns unsere Sünden, denn auch wir vergeben jedem, der uns etwas schuldig ist! Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen! 11,5: Und er sprach zu ihnen: Wenn einer von euch einen Freund hätte und ginge zu ihm um Mitternacht und spräche zu ihm: Freund, leihe mir drei Brote, 11,6: denn mein Freund ist von der Reise zu mir gekommen, und ich habe nichts, was ich ihm vorsetzen kann! 11,7: und jener würde von innen antworten und sagen: Mache mir keine Mühe! Die Türe ist schon verschlossen, und meine Kinder sind bei mir in der Kammer; ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben! 11,8: - ich sage euch: Wenn er auch nicht deswegen aufstehen und ihm etwas geben wird, weil er sein Freund ist, so wird er doch um seiner Unverschämtheit willen aufstehen und ihm geben, soviel er braucht. 11,9: Und ich sage euch: Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! 11,10: Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan. 11,11: Welcher Vater unter euch wird seinem Sohn einen Stein geben, wenn er ihn um Brot bittet? Oder wenn [er ihn] um einen Fisch [bittet], gibt er ihm statt des Fisches eine Schlange? 11,12: Oder auch wenn er um ein Ei bittet, wird er ihm einen Skorpion geben? 11,13: Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wieviel mehr wird der Vater im Himmel [den] Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten! 11,14: Und er trieb einen Dämon aus, und der war stumm. Es geschah aber, nachdem der Dämon ausgefahren war, redete der Stumme. Und die Volksmenge verwunderte sich. 11,15: Aber etliche von ihnen sprachen: Durch Beelzebul, den Obersten der Dämonen, treibt er die Dämonen aus! 11,16: Und andere versuchten ihn und verlangten von ihm ein Zeichen aus dem Himmel. 11,17: Er aber, da er ihre Gedanken kannte, sprach zu ihnen: Jedes Reich, das mit sich selbst uneins ist, wird verwüstet, und ein Haus, das gegen sich selbst ist, fällt. 11,18: Wenn aber auch der Satan mit sich selbst uneins ist, wie kann sein Reich bestehen? Ihr sagt ja, ich treibe die Dämonen durch Beelzebul aus. 11,19: Wenn ich aber die Dämonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben eure Söhne sie aus? Darum werden sie eure Richter sein. 11,20: Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen! 11,21: Wenn der Starke bewaffnet seinen Hof bewacht, so bleibt sein Besitztum in Frieden. 11,22: Wenn aber der, welcher stärker ist als er, über ihn kommt und ihn überwindet, so nimmt er ihm seine Waffenrüstung, auf die er sich verließ, und verteilt seine Beute. 11,23: Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut! 11,24: Wenn der unreine Geist von dem Menschen ausgefahren ist, so durchzieht er wasserlose Gegenden und sucht Ruhe. Und da er sie nicht findet, spricht er: Ich will zurückkehren in mein Haus, aus dem ich weggegangen bin. 11,25: Und wenn er kommt, findet er es gesäubert und geschmückt. 11,26: Dann geht er hin und nimmt sieben andere Geister mit sich, die bösartiger sind als er selbst, und sie ziehen ein und wohnen dort, und es wird der letzte Zustand dieses Menschen schlimmer als der erste. 11,27: Es geschah aber, als er dies redete, da erhob eine Frau aus der Volksmenge die Stimme und sprach zu ihm: Glückselig ist der Leib, der dich getragen hat, und die Brüste, die du gesogen hast! 11,28: Er aber sprach: Glückselig sind vielmehr die, die Gottes Wort hören und es bewahren! 11,29: Als aber die Volksmenge sich haufenweise herzudrängte, fing er an zu sagen: Dies ist ein böses Geschlecht! Es fordert ein Zeichen; aber es wird ihm kein Zeichen gegeben werden als das Zeichen des Propheten Jona. 11,30: Denn gleichwie Jona den Niniviten ein Zeichen war, so wird es auch der Sohn des Menschen diesem Geschlecht sein. 11,31: Die Königin des Südens wird im Gericht auftreten gegen die Männer dieses Geschlechts und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören; und siehe, hier ist einer, der größer ist als Salomo! 11,32: Die Männer von Ninive werden im Gericht auftreten gegen dieses Geschlecht und werden es verurteilen; denn sie taten Buße auf die Verkündigung des Jona hin; und siehe, hier ist einer, der größer ist als Jona! 11,33: Niemand aber zündet ein Licht an und setzt es an einen verborgenen Ort, auch nicht unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter, damit die Hereinkommenden den Schein sehen. 11,34: Das Auge ist die Leuchte des Leibes. Wenn nun dein Auge lauter ist, so ist auch dein ganzer Leib licht; wenn es aber böse ist, so ist auch dein Leib finster. 11,35: So habe nun acht, daß das Licht in dir nicht Finsternis ist! 11,36: Wenn nun dein ganzer Leib licht ist, so daß er keinen finsteren Teil mehr hat, so wird er ganz hell sein, wie wenn das Licht mit seinem Strahl dich erleuchtet. 11,37: Und während er redete, bat ihn ein gewisser Pharisäer, bei ihm zu Mittag zu essen. Und er ging hinein und setzte sich zu Tisch. 11,38: Der Pharisäer aber verwunderte sich, als er sah, daß er sich vor dem Mittagsmahl nicht gewaschen hatte. 11,39: Da sprach der Herr zu ihm: Nun, ihr Pharisäer, ihr reinigt das Äußere des Bechers und der Schüssel, euer Inneres aber ist voll Raub und Bosheit. 11,40: Ihr Toren! Hat nicht der, welcher das Äußere schuf, auch das Innere gemacht? 11,41: Gebt nur von dem, was darin ist, Almosen, siehe, so ist euch alles rein! 11,42: Aber wehe euch Pharisäern, daß ihr die Minze und die Raute und alles Gemüse verzehntet und das Recht und die Liebe Gottes umgeht! Dieses sollte man tun und jenes nicht lassen. 11,43: Wehe euch Pharisäern, daß ihr den ersten Sitz in den Synagogen und die Begrüßungen auf den Märkten liebt! 11,44: Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr wie die unkenntlich gewordenen Gräber seid, über welche die Leute dahingehen, ohne es zu wissen! 11,45: Da antwortete einer der Gesetzesgelehrten und sprach zu ihm: Meister, mit diesen Worten schmähst du auch uns! 11,46: Er aber sprach: Wehe auch euch Gesetzesgelehrten! Denn ihr ladet den Menschen unerträgliche Bürden auf, und ihr selbst rührt die Bürden nicht mit einem Finger an. 11,47: Wehe euch, daß ihr die Grabmäler der Propheten baut! Eure Väter aber haben sie getötet. 11,48: So bestätigt ihr also die Taten eurer Väter und habt Wohlgefallen daran; denn jene haben sie getötet, ihr aber baut ihre Grabmäler. 11,49: Darum hat auch die Weisheit Gottes gesprochen: Ich will Propheten und Apostel zu ihnen senden, und sie werden etliche von ihnen töten und verfolgen, 11,50: damit von diesem Geschlecht das Blut aller Propheten gefordert werde, das seit Grundlegung der Welt vergossen worden ist, 11,51: vom Blut Abels an bis zum Blut des Zacharias, der zwischen dem Altar und dem Tempel umkam. Ja, ich sage euch, es wird gefordert werden von diesem Geschlecht! 11,52: Wehe euch Gesetzesgelehrten, denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen! Ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die, welche hineingehen wollten, habt ihr daran gehindert! 11,53: Und als er dies zu ihnen sagte, fingen die Schriftgelehrten und Pharisäer an, ihm hart zuzusetzen und ihn über vieles auszufragen, 11,54: wobei sie ihm auflauerten und versuchten, etwas aus seinem Mund aufzufangen, damit sie ihn verklagen könnten.
; vgl. zu "euch" (Lukas 11,23) 11,23: Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut!
.

"Lasst euch versöhnen mit GOTT!"

Denn sowohl die Gesinnung des Fleisches als auch die Freundschaft mit der Welt - beides wird auch von sogenannten Gläubigen oftmals noch praktiziert - ist Feindschaft gegen GOTT (Hebräer 4,12) 4,12: Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens.
; (Epheser 4,15) 4,15: sondern, wahrhaftig in der Liebe, heranwachsen in allen Stücken zu ihm hin, der das Haupt ist, der Christus.
. Wer auch nur an einem von beidem festhält, lehnt letztlich die Versöhnung ab, die GOTT durch das Blut des Kreuzes CHRISTI ermöglicht hat und anbietet (Hebräer 13,13-14) 13,13: So laßt uns nun zu ihm hinausgehen, außerhalb des Lagers, und seine Schmach tragen! 13,14: Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.
.

Indem die Allversöhnungslehre ausschließlich die Seite GOTTES einseitig betont (SEIN Friedensangebot) und dabei das Aufrechterhalten der Feindschaft gegen GOTT seitens des unbußfertigen Sünders, dessen Unversöhnlichkeit bis in den zweiten Tod, übergeht, reduziert sie das Evangelium auf das, was GOTT getan hat (Zuspruch im Heilsangebot) und unterschlägt dabei, was der Mensch aufgrund der bereits erwiesenen Liebe GOTTES zu tun hat (Anspruch in der Forderung nach Umkehr und Gehorsam).

5. GOTT nimmt SICH nicht der Engel, sondern des Samens Abrahams an

Dass jede Variante der Allversöhnungslehre falsch ist, zeigt sonnenklar auch die folgende Schriftstelle:

Hebräer 2,14-17:
"Da nun die Kinder an Fleisch und Blut Anteil haben, ist er gleichermaßen dessen teilhaftig geworden, damit er durch den Tod den außer Wirksamkeit setzte, der die Macht des Todes hatte, nämlich den Teufel, und alle diejenigen befreite, die durch Todesfurcht ihr ganzes Leben hindurch in Knechtschaft gehalten wurden. Denn er nimmt sich ja nicht der Engel an, sondern des Samens Abrahams nimmt er sich an. Daher mußte er in jeder Hinsicht den Brüdern ähnlich werden, damit er ein barmherziger und treuer Hoherpriester würde in dem, was Gott betrifft, um die Sünden des Volkes zu sühnen;"

Dieses Wort GOTTES enthält für unseren Zusammenhang zwei wesentliche Aussagen: Zum einen heißt es ausdrücklich, dass sich der HERR JESUS CHRISTUS mit SEINEM Opfer nicht der Engel angenommen hat, also auch nicht der Engel des Teufels Dämonen, ja dass vielmehr die Befreiung, die ER gewirkt hat, eindeutig auf Kosten Satans ging und nicht zu dessen Gunsten, indem ER ihn nämlich "zunichte gemacht" hat (Matthäus 16,22) 16,22: Da nahm Petrus ihn beiseite und fing an, ihm zu wehren und sprach: Herr, schone dich selbst! Das widerfahre dir nur nicht!
. Und zum anderen heißt es, dass ER SICH "des Samens Abrahams" annimmt, also letztlich auch nicht aller Menschen, da nicht alle Menschen "Samen Abrahams" = Kinder GOTTES sind vgl. (Markus 5,31) 5,31: Da sprachen seine Jünger zu ihm: Du siehst, wie das Volk dich drängt, und sprichst: Wer hat mich angerührt?
; (Philipper 2,3) 2,3: Tut nichts aus Selbstsucht oder nichtigem Ehrgeiz, sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst.
. Ist also der HERR JESUS nicht für die Engel und letztlich exklusiv für den Samen Abrahams gestorben, so müssten die Allversöhnunslehrer aus der Schrift zeigen, wodurch der Teufel und dessen Engel samt allen, die nicht Samen Abrahams sind, errettet werden, da sich CHRISTUS all jener mit SEINEM Tod nicht angenommen hat.

6. Die zeitlich Gerichteten warten auf das ewige Gericht

Indem auch der Apostel Petrus vor Pseudo-Propheten und Pseudo-Lehrern warnt, lehrt er:

2. Petrus 2,4-7.9:
"Denn wenn Gott die Engel nicht verschonte, die gesündigt hatten, sondern sie in Fesseln der Finsternis in den Abgrund warf, um sie zum Gericht aufzubewahren, und wenn er die alte Welt nicht verschonte, sondern [nur] Noah, den Verkündiger der Gerechtigkeit, als Achten bewahrte, als er die Sintflut über die Welt der Gottlosen brachte, und auch die Städte Sodom und Gomorra einäscherte und so zum Untergang verurteilte, womit er sie künftigen Gottlosen zum warnenden Beispiel setzte, während er den gerechten Lot herausrettete, der durch den zügellosen Lebenswandel der Frevler geplagt worden war ..   so weiß der Herr die Gottesfürchtigen aus der Versuchung zu erretten, die Ungerechten aber zur Bestrafung aufzubewahren für den Tag des Gerichts."

Hier ist eindeutig ausgesagt, dass der Tod jener Menschen, welche durch die globale Sintflut bzw. durch die Einäscherung von Sodom und Gomorra umkamen, als Beispiel dafür dient, dass GOTT eines Tages schonungslos richten wird (2.Mose 2,12) 2,12: Da schaute er sich nach allen Seiten um, und als er sah, daß kein Mensch anwesend war, erschlug er den Ägypter und verscharrte ihn im Sand.
. Desweiteren, dass diese bereits zeitlich Gerichteten - ebenso wie Engel, die gesündigt hatten - für den Tag des Gerichts aufbewahrt werden, um ihre ewige Strafe zu empfangen nicht: um geläutert oder auf geheimnisvollen Umwegen doch noch gerettet zu werden, wobei sie bereits jetzt schon "des ewigen Feuers Strafe leiden" (Matthäus 7,3-5) 7,3: Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders, und den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? 7,4: Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Halt, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen! - und siehe, der Balken ist in deinem Auge? 7,5: Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus dem Auge deines Bruders zu ziehen!
- sozusagen als ein Vorgeschmack auf die ewige Hölle. Die zeitlich gerichteten Menschen leiden also jetzt schon eine Feuerqual (Jakobus 5,13) 5,13: Leidet jemand von euch Unrecht? Er soll beten! Ist jemand guten Mutes? Er soll Psalmen singen!
, während sie aufbewahrt werden für den Gerichtstag GOTTES, um nach ihrer Auferstehung zum Gericht (Römer 12,21) 12,21: Laß dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse durch das Gute!
endgültig bestraft zu werden (1.Korinther 13,7) 13,7: sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.
. Pseudo-Propheten und Pseudo-Lehrer leugnen diese Tatsache natürlich und nehmen dadurch den bisher erfolgten zeitlichen Gerichten GOTTES ihre ernste Vorbildwirkung.

Dass die Allversöhner Pseudo-Lehrer sind, zeigt sich auch an deren Auffassung von dem, was sie "All" nennen. Denn dass der Feuersee bzw. die Hölle weder im Himmel noch auf der Erde ist, weiß jedes Kind. Inwieweit nämlich GOTT das All (besser: "alle Dinge" - gr. ta panta) versöhnt hat, wird ausdrücklich wie folgt erläutert:

Kolosser 1,20:
"und durch ihn alles mit sich selbst zu versöhnen, indem er Frieden machte durch das Blut seines Kreuzes - durch ihn, sowohl was auf Erden als auch was im Himmel ist."

(Sprüche 10,12) 10,12: Haß erregt Streit, aber die Liebe deckt alle Verfehlungen zu.
; (Lukas 11,42) 11,42: Aber wehe euch Pharisäern, daß ihr die Minze und die Raute und alles Gemüse verzehntet und das Recht und die Liebe Gottes umgeht! Dieses sollte man tun und jenes nicht lassen.
Hier steht also weder etwas von den Engeln, die in den tiefsten Abgrund hinabgestürzt worden sind (1.Korinther 13,2) 13,2: Und wenn ich Weissagung hätte und alle Geheimnisse wüßte und alle Erkenntnis, und wenn ich allen Glauben besäße, so daß ich Berge versetzte, aber keine Liebe hätte, so wäre ich nichts.
, noch von denen, die bereits jetzt des ewigen Feuers Strafe leiden (1.Petrus 2,21-23) 2,21: Denn dazu seid ihr berufen, weil auch Christus für uns gelitten und uns ein Vorbild hinterlassen hat, damit ihr seinen Fußstapfen nachfolgt. 2,22: »Er hat keine Sünde getan, es ist auch kein Betrug in seinem Mund gefunden worden«; 2,23: als er geschmäht wurde, schmähte er nicht wieder, als er litt, drohte er nicht, sondern übergab es dem, der gerecht richtet.
.

Entsprechend der Belehrung des Apostels Petrus besteht der Gegensatz zur Bestrafung der Ungerechten in der Errettung der Gerechten Noah mit seinem ganzen Haus, sowie Lot. Die Errettung bewahrt also vor der Bestrafung. Deshalb kann bei allen, die nach dem Tod noch bestraft werden, generell nicht mehr von irgendeiner "Errettung" gesprochen werden. Um über die im Gegensatz zur Errettung stehende Bestrafung hinaus doch noch in das Reich GOTTES eingehen zu können, bedarf es eines völlig anderen Heilsweges als ihn uns das Evangelium von JESUS CHRISTUS aufzeigt, da das Evangelium ausschließlich die Errettung vor dem Gericht lehrt (1.Johannes 3,10-12) 3,10: Daran sind die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels offenbar: Jeder, der nicht Gerechtigkeit übt, ist nicht aus Gott, ebenso wer seinen Bruder nicht liebt. 3,11: Denn das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt, daß wir einander lieben sollen; 3,12: nicht wie Kain, der aus dem Bösen war und seinen Bruder erschlug. Und warum erschlug er ihn? Weil seine Werke böse waren, die seines Bruders aber gerecht.
; (1.Samuel 24,1-23) 24,1: Und David zog von dort hinauf und blieb auf den Berghöhen von En-Gedi. 24,2: Und es geschah, als Saul von der Verfolgung der Philister zurückkehrte, da wurde ihm berichtet: Siehe, David ist in der Wüste von En-Gedi! 24,3: Und Saul nahm 3000 auserlesene Männer aus ganz Israel und zog hin, um David samt seinen Männern zu suchen, auf den Steinbockfelsen. 24,4: Und als er zu den Schafhürden am Weg kam, war dort eine Höhle; und Saul ging hinein, um seine Füße zu bedecken. David aber und seine Männer saßen hinten in der Höhle. 24,5: Da sprachen die Männer Davids zu ihm: Siehe, das ist der Tag, von dem der HERR zu dir gesagt hat: Siehe, ich will deinen Feind in deine Hand geben, daß du mit ihm machst, was dir gefällt! Und David stand auf und schnitt heimlich einen Zipfel von Sauls Obergewand ab. 24,6: Aber es geschah danach, da schlug ihm sein Herz, weil er den Zipfel von Sauls Obergewand abgeschnitten hatte; 24,7: und er sprach zu seinen Männern: Das lasse der HERR ferne von mir sein, daß ich so etwas tue und meine Hand an meinen Herrn, den Gesalbten des HERRN, lege; denn er ist der Gesalbte des HERRN! 24,8: So hielt David seine Männer mit diesen Worten zurück und ließ ihnen nicht zu, sich gegen Saul zu erheben. Saul aber machte sich auf aus der Höhle und ging seines Weges. 24,9: Danach machte sich auch David auf und verließ die Höhle und rief Saul nach und sprach: Mein Herr [und] König! Da sah Saul hinter sich. Und David neigte sein Angesicht zur Erde und verbeugte sich. 24,10: Und David sprach zu Saul: Warum hörst du auf die Worte der Leute, die sagen: Siehe, David sucht dein Unglück? 24,11: Siehe, an diesem Tag siehst du mit eigenen Augen, daß dich der HERR heute in der Höhle in meine Hand gegeben hat; und man sagte mir, ich solle dich töten, aber es war mir leid um dich, denn ich sprach: Ich will meine Hand nicht an meinen Herrn legen; denn er ist der Gesalbte des HERRN! 24,12: Nun sieh, mein Vater, sieh doch den Zipfel deines Obergewandes in meiner Hand! Da ich [nur] den Zipfel deines Obergewandes abschnitt und dich nicht umbrachte, so erkenne und sieh daraus, daß nichts Böses in meiner Hand ist, auch keine Übertretung; ich habe auch nicht an dir gesündigt; du aber stellst mir nach, um mir das Leben zu nehmen! 24,13: Der HERR sei Richter zwischen mir und dir; und der HERR räche mich an dir, aber meine Hand soll nicht über dir sein! 24,14: Wie man nach dem alten Sprichwort sagt: »Von den Gottlosen kommt Gottlosigkeit« - aber meine Hand soll nicht gegen dich sein! 24,15: Wen verfolgst du, König von Israel? Wem jagst du nach? Einem toten Hund! einem Floh! 24,16: Der HERR sei Richter und entscheide zwischen mir und dir, und er sehe danach und führe meine Sache und verschaffe mir Recht von deiner Hand! 24,17: Und es geschah, als David aufgehört hatte, diese Worte zu Saul zu reden, da sprach Saul: Ist das nicht deine Stimme, mein Sohn David? Und Saul erhob seine Stimme und weinte; 24,18: und er sprach zu David: Du bist gerechter als ich; denn du hast mir mit Gutem vergolten, ich aber habe dir mit Bösem vergolten! 24,19: Und du hast heute bewiesen, daß du Gutes an mir getan hast, weil der HERR mich in deine Hand gegeben hat, und du hast mich doch nicht umgebracht. 24,20: Und wie sollte jemand seinen Feind finden und ihn friedlich seines Weges ziehen lassen? Der HERR vergelte dir Gutes für das, was du heute an mir getan hast! 24,21: Und nun siehe, ich weiß, daß du gewiß König werden wirst, und daß das Königreich Israels in deiner Hand bestehen wird. 24,22: So schwöre mir nun bei dem HERRN, daß du meinen Samen nach mir nicht ausrotten und meinen Namen nicht vertilgen wirst aus dem Haus meines Vaters! 24,23: Und David schwor dem Saul. Da zog Saul heim; David aber und seine Männer stiegen auf die Bergfeste hinauf.
; (1.Samuel 30,6) 30,6: Und David war sehr bedrängt, denn das Volk wollte ihn steinigen, weil die Seele des ganzen Volks erbittert war, jeder wegen seiner Söhne und wegen seiner Töchter. David aber stärkte sich in dem HERRN, seinem Gott.
; (Apostelgeschichte 11,14) 11,14: der wird Worte zu dir reden, durch die du gerettet werden wirst, du und dein ganzes Haus.
; (Apostelgeschichte 16,31) 16,31: Sie aber sprachen: Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden, du und dein Haus!
; (Hebräer 2,3) 2,3: wie wollen wir entfliehen, wenn wir eine so große Errettung mißachten? Diese wurde ja zuerst durch den Herrn verkündigt und ist uns dann von denen, die ihn gehört haben, bestätigt worden,
; (Galater 1,6-9) 1,6: Mich wundert, daß ihr euch so schnell abwenden laßt von dem, der euch durch die Gnade des Christus berufen hat, zu einem anderen Evangelium, 1,7: während es doch kein anderes gibt; nur sind etliche da, die euch verwirren und das Evangelium von Christus verdrehen wollen. 1,8: Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würden als das, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht! 1,9: Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wiederum: Wenn jemand euch etwas anderes als Evangelium verkündigt als das, welches ihr empfangen habt, der sei verflucht!
. Insbesondere dies macht den esoterischen - um nicht zu sagen okkulten - Charakter sämtlicher allversöhnerischen Tendenzen in der Theologie aus.

7. Der Tod und die Auferstehung

"... posaunen wird es, und die Toten werden unverweslich auferweckt werden, und wir werden verwandelt werden... Wenn aber dieses Verwesliche Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, welches geschrieben steht: 'Verschlungen ist der Tod in Sieg'. 'Wo ist, o Tod, dein Stachel? Wo ist, o Tod, dein Sieg?'" (1.Korinther 15,52-55) 15,52: plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune; denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden. 15,53: Denn dieses Verwesliche muß Unverweslichkeit anziehen, und dieses Sterbliche muß Unsterblichkeit anziehen. 15,54: Wenn aber dieses Verwesliche Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: »Der Tod ist verschlungen in Sieg! 15,55: Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg?«
.

Die endgültige Überwindung des Todes geschieht also durch die Auferstehung, wobei der CHRISTUS der "Erstling der Entschlafenen" ist, da durch IHN die generelle Auferstehung der Toten überhaupt erst ermöglicht wurde (1.Korinther 15,20) 15,20: Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt; er ist der Erstling der Entschlafenen geworden.
. Nun sagt aber der HERR JESUS, dass zwar alle, die in den Gräbern sind, auferstehen werden, jedoch die einen zum Leben, die anderen aber zum Gericht (Johannes 5,28-29) 5,28: Verwundert euch nicht darüber! Denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden, 5,29: und sie werden hervorgehen: die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens; die aber das Böse getan haben, zur Auferstehung des Gerichts.
. Von denen, die zum Gericht auferstehen, steht geschrieben, dass sie in den Feuersee geworfen werden, "welches der zweite Tod ist" (Offenbarung 20,13-15) 20,13: Und das Meer gab die Toten heraus, die in ihm waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten heraus, die in ihnen waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. 20,14: Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod. 20,15: Und wenn jemand nicht im Buch des Lebens eingeschrieben gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen.
; (Offenbarung 1,8) 1,8: Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht der Herr, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.
.

Ist demnach eine Befreiung aus dem ersten Tod durch die Auferstehung möglich, deren Erstling der CHRISTUS ist, so würde die Befreiung aus dem zweiten Tod Feuersee eine zweite Auferstehung erforderlich machen. Dass die Heilige Schrift über eine solche zweite Auferstehung im Sinne eines Herauskommens aus dem zweiten Tod gänzlich schweigt, zeigt allein schon die Tatsache, dass eine derartige Auferstehung aus dem zweiten Tod noch nicht einmal der CHRISTUS erfahren hat, wobei ER auch künftig niemals in den Feuersee kommen wird, um aus diesem Tod wiederum auferstehen zu müssen (Römer 6,9) 6,9: da wir wissen, daß Christus, aus den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod herrscht nicht mehr über ihn.
, geschweige denn der zweite Tod, der Feuersee. Ist also CHRISTUS niemals aus dem zweiten Tod auferstanden - dieser Tod kommt ohnehin erst nach der "Auferstehung zum Gericht" auf die Menschheit zu, welche wiederum im Gegensatz zur "Auferstehung zum Leben" steht (Johannes 5,28-29) 5,28: Verwundert euch nicht darüber! Denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden, 5,29: und sie werden hervorgehen: die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens; die aber das Böse getan haben, zur Auferstehung des Gerichts.
- so kann auch kein anderer aus diesem zweiten Tod jemals wieder herauskommen.

8. "Ewig" und "Äon" im Zusammenhang

Wer meint, die vielen Widersprüche der Allversöhnungslehre zur Heiligen Schrift einfach durch eine spezielle, d.h. einseitige Interpretation des Adjektives "ewig" im Sinne von zeitlich begrenzt oder des Begriffes "Äon" im Sinne einer zeitlich begrenzten Frist umschiffen zu können, der sollte vor allem sorgfältig bedenken, dass auch das Leben, welches CHRISTUS ist (Offenbarung 20,13-15) 20,13: Und das Meer gab die Toten heraus, die in ihm waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten heraus, die in ihnen waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. 20,14: Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod. 20,15: Und wenn jemand nicht im Buch des Lebens eingeschrieben gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen.
, in direkter Parallele zum zweiten Tod "ewig" genannt wird (Offenbarung 1,8) 1,8: Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht der Herr, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.
; (Römer 6,9) 6,9: da wir wissen, daß Christus, aus den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod herrscht nicht mehr über ihn.
, ebenso der HEILIGE GEIST selbst (Hebräer 9,12) 9,12: auch nicht mit dem Blut von Böcken und Kälbern, sondern mit seinem eigenen Blut ein für allemal in das Heiligtum eingegangen und hat eine ewige Erlösung erlangt.
. Juden übersetzen sogar den alttestamentlichen Namen GOTTES, JAHWE, gewöhnlich mit "der Ewige" (z.B. L. Zunz, J. Dessauer, N. H. Tur-Sinai).

Ist aber der CHRISTUS unser Leben (Kolosser 3,4) 3,4: Wenn der Christus, unser Leben, offenbar werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit.
und stirbt ER nicht mehr (Offenbarung 1,18) 1,18: und der Lebende; und ich war tot, und siehe, ich lebe von Ewigkeit zu Ewigkeit, Amen! Und ich habe die Schlüssel des Totenreiches und des Todes.
, so muss wohl das "ewige Leben" ebenso ein unendlich währendes Leben sein, zumal in der neuen Schöpfung kein Tod mehr sein wird (Offenbarung 21,4) 21,4: Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
. Ist aber das ewige Leben (CHRISTUS) unendlich der Leib der Herrlichkeit ist unsterblich und unverweslich, so muss auch die parallel dazu genannte "ewige Pein" unendlich sein. Folgerichtig steht das Attribut "ewig" in der Bibel ausdrücklich im Gegensatz zu "zeitlich", d.h. befristet:

2. Korinther 4,18:
"da wir nicht auf das Sichtbare sehen, sondern auf das Unsichtbare; denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig."

Was den Begriff "Äon" (gr. aion) angeht, so heißt es vielfach in Bezug auf GOTT:

Offenbarung 4,9:
"Und jedesmal, wenn die lebendigen Wesen Herrlichkeit und Ehre und Dank darbringen dem, der auf dem Thron sitzt, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit,"

vgl. Verse (Offenbarung 4,10) 4,10: so fallen die 24 Ältesten nieder vor dem, der auf dem Thron sitzt, und beten den an, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie werfen ihre Kronen vor dem Thron nieder und sprechen:
; (Offenbarung 1,6) 1,6: und uns zu Königen und Priestern gemacht hat für seinen Gott und Vater - Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
; (Offenbarung 5,13) 5,13: Und jedes Geschöpf, das im Himmel und auf der Erde und unter der Erde ist, und was auf dem Meer ist, und alles, was in ihnen ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm gebührt das Lob und die Ehre und der Ruhm und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit!
; (Offenbarung 7,12) 7,12: und sprachen: Amen! Lob und Herrlichkeit und Weisheit und Dank und Ehre und Macht und Stärke gebührt unserem Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
; (Offenbarung 10,6) 10,6: und schwor bei dem, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, der den Himmel geschaffen hat und was darin ist, und die Erde und was darauf ist, und das Meer und was darin ist: Es wird keine Zeit mehr sein;
; (Offenbarung 11,15) 11,15: Und der siebte Engel stieß in die Posaune; da ertönten laute Stimmen im Himmel, die sprachen: Die Königreiche der Welt sind unserem Herrn und seinem Christus zuteil geworden, und er wird herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit!
usw.

Ebenso heißt es in Bezug auf den HERRN JESUS CHRISTUS:

Offenbarung 1,18:
"und der Lebende; und ich war tot, und siehe, ich lebe von Ewigkeit zu Ewigkeit, Amen! Und ich habe die Schlüssel des Totenreiches und des Todes."

Ebenso heißt es bezüglich des Feuersees:

Offenbarung 14,9-11:
"Und ein dritter Engel folgte ihnen, der sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen auf seine Stirn oder auf seine Hand annimmt, so wird auch er von dem Glutwein Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in dem Kelch seines Zornes, und er wird mit Feuer und Schwefel gepeinigt werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit; und die das Tier und sein Bild anbeten, haben keine Ruhe Tag und Nacht, und wer das Malzeichen seines Namens annimmt."

Offenbarung 20,10:"Und der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo das Tier ist und der falsche Prophet, und sie werden gepeinigt werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit."

 

Die Qualen im Feuersee dauern also genauso lange an, wie GOTT und CHRISTUS leben!

9. Das Wesen der Liebe GOTTES

Indem sämtliche Vertreter der Allversöhnungslehre letztendlich mit der Liebe GOTTES zu argumentieren versuchen, beweisen sie, dass sie das wahre Wesen der Liebe GOTTES in Wirklichkeit überhaupt nicht kennen. Wie schon beim Akt dauerhafter Versöhnung übersehen sie auch hier, dass

a) zur Liebe immer zwei gehören und

b) wahrhafte Liebe niemanden vergewaltigt, sondern eine ungezwungene und bewusste Entscheidung beider Seiten voraussetzt vgl. das Wesen der Ehe in (Epheser 5,1-33) 5,1: Werdet nun Gottes Nachahmer als geliebte Kinder 5,2: und wandelt in der Liebe, gleichwie auch Christus uns geliebt und sich selbst für uns gegeben hat als Darbringung und Schlachtopfer, zu einem lieblichen Geruch für Gott. 5,3: Unzucht aber und alle Unreinheit oder Habsucht soll nicht einmal bei euch erwähnt werden, wie es Heiligen geziemt; 5,4: auch nicht Schändlichkeit und albernes Geschwätz oder Witzeleien, die sich nicht gehören, sondern vielmehr Danksagung. 5,5: Denn das sollt ihr wissen, daß kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger (der ein Götzendiener ist), ein Erbteil hat im Reich des Christus und Gottes. 5,6: Laßt euch von niemand mit leeren Worten verführen! Denn um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams. 5,7: So werdet nun nicht ihre Mitteilhaber! 5,8: Denn ihr wart einst Finsternis; jetzt aber seid ihr Licht in dem Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts! 5,9: Die Frucht des Geistes besteht nämlich in lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. 5,10: Prüft also, was dem Herrn wohlgefällig ist, 5,11: und habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, deckt sie vielmehr auf; 5,12: denn was heimlich von ihnen getan wird, ist schändlich auch nur zu sagen. 5,13: Das alles aber wird offenbar, wenn es vom Licht aufgedeckt wird; denn alles, was offenbar wird, das ist Licht. 5,14: Darum heißt es: Wache auf, der du schläfst, und stehe auf aus den Toten, so wird Christus dich erleuchten! 5,15: Seht nun darauf, wie ihr mit Sorgfalt wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise; 5,16: und kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse. 5,17: Darum seid nicht unverständig, sondern seid verständig, was der Wille des Herrn ist! 5,18: Und berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geistes; 5,19: redet zueinander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern; singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen; 5,20: sagt allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles, in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus; 5,21: ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes! 5,22: Ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter als dem Herrn; 5,23: denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch der Christus das Haupt der Gemeinde ist; und er ist der Retter des Leibes. 5,24: Wie nun die Gemeinde sich dem Christus unterordnet, so auch die Frauen ihren eigenen Männern in allem. 5,25: Ihr Männer, liebt eure Frauen, gleichwie auch der Christus die Gemeinde geliebt hat und sich selbst für sie hingegeben hat, 5,26: damit er sie heilige, nachdem er sie gereinigt hat durch das Wasserbad im Wort, 5,27: damit er sie sich selbst darstelle als eine Gemeinde, die herrlich sei, so daß sie weder Flecken noch Runzeln noch etwas ähnliches habe, sondern daß sie heilig und tadellos sei. 5,28: Ebenso sind die Männer verpflichtet, ihre eigenen Frauen zu lieben wie ihre eigenen Leiber; wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst. 5,29: Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehaßt, sondern er nährt und pflegt es, gleichwie der Herr die Gemeinde. 5,30: Denn wir sind Glieder seines Leibes, von seinem Fleisch und von seinem Gebein. 5,31: »Deshalb wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und die zwei werden {ein} Fleisch sein«. 5,32: Dieses Geheimnis ist groß; ich aber deute es auf Christus und auf die Gemeinde. 5,33: Doch auch ihr - jeder von euch liebe seine Frau so wie sich selbst; die Frau aber erweise dem Mann Ehrfurcht!
. Deshalb greift auch deren Berufung auf das Wort nicht, welches sagt, dass GOTT will, dass alle Menschen gerettet werden (1.Timotheus 2,4) 2,4: welcher will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
. Vielmehr sagt der HERR JESUS bezüglich Jerusalem:

Matthäus 23,37:
"Jerusalem, Jerusalem, die du die Propheten tötest und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken unter die Flügel sammelt, aber ihr habt nicht gewollt!"

vgl. (Offenbarung 21,6) 21,6: Und er sprach zu mir: Es ist geschehen! Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden geben aus dem Quell des Wassers des Lebens umsonst!
; (Offenbarung 22,17) 22,17: Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst!
.

Solche Aussagen des MESSIAS´ machen zweifelsfrei deutlich, dass der Mensch einen freien Willen besitzt, wonach er sich für oder gegen GOTTES Gebote entscheiden kann.

Wer demnach behauptet, dass ein Geschöpf GOTTES dem Willen bzw. der Liebe GOTTES nicht widerstehen könne, der muss aus der Schrift den Nachweis erbringen, dass Satan jemals den Willen GOTTES tut (Johannes 8,44) 8,44: Ihr habt den Teufel zum Vater, und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun! Der war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.
. Wie der Teufel die Menschen zur Sünde verführt hat, ist das erste, was die Bibel über ihn bezeugt, dass er in den Feuersee geworfen wird, ist die letzte Meldung über ihn - wobei aus der Offenbarung JESU CHRISTI klar und deutlich hervorgeht, dass selbst eine 1000jährige Gefangenschaft (2.Petrus 2,4) 2,4: Denn wenn Gott die Engel nicht verschonte, die gesündigt hatten, sondern sie in Fesseln der Finsternis in den Abgrund warf, um sie zum Gericht aufzubewahren,
nichts am Wesen Satans ändert (Offenbarung 20,1-10) 20,1: Und ich sah einen Engel aus dem Himmel herabsteigen, der hatte den Schlüssel des Abgrundes und eine große Kette in seiner Hand. 20,2: Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist, und band ihn für 1000 Jahre 20,3: und warf ihn in den Abgrund und schloß ihn ein und versiegelte über ihm, damit er die Völker nicht mehr verführen kann, bis die 1000 Jahre vollendet sind. Und nach diesen muß er für kurze Zeit losgelassen werden. 20,4: Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und das Gericht wurde ihnen übergeben; und [ich sah] die Seelen derer, die enthauptet worden waren um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen, und die das Tier nicht angebetet hatten noch sein Bild, und das Malzeichen weder auf ihre Stirn noch auf ihre Hand angenommen hatten; und sie wurden lebendig und regierten die 1000 Jahre mit Christus. 20,5: Die übrigen der Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis die 1000 Jahre vollendet waren. Dies ist die erste Auferstehung. 20,6: Glückselig und heilig ist, wer Anteil hat an der ersten Auferstehung! Über diese hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm regieren 1000 Jahre. 20,7: Und wenn die 1000 Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden, 20,8: und er wird ausgehen, um die Heidenvölker zu verführen, die an den vier Enden der Erde leben, den Gog und den Magog, um sie zum Kampf zu versammeln, deren Zahl wie der Sand am Meer ist. 20,9: Und sie zogen herauf auf die Fläche des Landes und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer von Gott aus dem Himmel herab und verzehrte sie. 20,10: Und der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo das Tier ist und der falsche Prophet, und sie werden gepeinigt werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
. Kann aber der Teufel dem Willen GOTTES und SEINER Liebe dauerhaft widerstehen, so können es auch dessen Kinder, da diese sein gottwidriges Wesen besitzen (Johannes 6,70) 6,70: Jesus antwortete ihnen: Habe ich nicht euch Zwölf erwählt? Und doch ist einer von euch ein Teufel!
; (1.Johannes 3,8-15) 3,8: Wer die Sünde tut, der ist aus dem Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, daß er die Werke des Teufels zerstöre. 3,9: Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde; denn Sein Same bleibt in ihm, und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist. 3,10: Daran sind die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels offenbar: Jeder, der nicht Gerechtigkeit übt, ist nicht aus Gott, ebenso wer seinen Bruder nicht liebt. 3,11: Denn das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt, daß wir einander lieben sollen; 3,12: nicht wie Kain, der aus dem Bösen war und seinen Bruder erschlug. Und warum erschlug er ihn? Weil seine Werke böse waren, die seines Bruders aber gerecht. 3,13: Verwundert euch nicht, meine Brüder, wenn euch die Welt haßt! 3,14: Wir wissen, daß wir aus dem Tod zum Leben gelangt sind, denn wir lieben die Brüder. Wer den Bruder nicht liebt, bleibt im Tod. 3,15: Jeder, der seinen Bruder haßt, ist ein Mörder; und ihr wißt, daß kein Mörder ewiges Leben bleibend in sich hat.
.

Die Allversöhnungslehre hingegen läuft darauf hinaus, dass GOTT zunächst versuche, die Herzen der Menschen in diesem Leben zu gewinnen, indem ER ihnen Güte und Gnade erweist und insbesondere durch die Verkündiger der Allversöhnungslehre von SEINER angeblich grenzenlosen Liebe erzählen lässt. Erweist sich der Mensch nun aber zeitlebens hartnäckig und lässt sich nicht durch die Güte und Gnade GOTTES samt der Verkündigung SEINER angeblich grenzenlosen Liebe davon überzeugen, dass es ihm gebühre, GOTT zu lieben, so werde GOTT ihn schließlich mittels "äonischer" Qualen (d.h. lediglich einige Jahrtausende im Feuersee) mit absoluter Sicherheit von SEINER Liebe überzeugen können - nach dem Motto: "Und bist du nicht willig, so brauch´ ich Gewalt!"

Müssten aber alle unbußfertigen Geschöpfe GOTTES solange im Feuersee bleiben, bis sie GOTTES Liebe - oder was man dann noch davon zu erkennen vermag - angenommen haben, dann würde GOTT die Menschen effektiv in die Beziehung mit SICH zwingen, d.h. vergewaltigen. Und genau dies will GOTT eben nicht. Schon aus diesem Grund können wir jetzt nichts von der Hölle sehen. Jedoch Menschen, welche bereits jetzt GOTT fluchen und lästern, obwohl er ihnen Güte und Gnade erweist (Johannes 15,25) 15,25: doch [dies geschieht,] damit das Wort erfüllt wird, das in ihrem Gesetz geschrieben steht: »Sie hassen mich ohne Ursache«.
, werden GOTT erst recht hassen, wenn sie zum Gericht auferstehen, um in den Feuersee geworfen zu werden, in welchem sie in Äonen von Äonen gequält werden. Die Allversöhner irren demnach sehr, wenn sie meinen, dass der Feuersee jemals einen darin befindlichen Menschen von der Liebe GOTTES überzeugen könne.

Hier wenden die Verteidiger der Allversöhnung ein, dass doch GOTT Liebe sei, und es gerade deshalb niemals zulassen werde, dass Menschen derart gequält werden. Der GOTT der Liebe sei schließlich kein sadistischer Folterknecht. Wer so argumentiert, der sollte doch einmal klar die Frage beantworten, wie lange die "äonische Pein" dauert (gemäß der allversöhnerischen Interpretation von (1.Petrus 3,1-22) 3,1: Gleicherweise sollen auch die Frauen sich ihren eigenen Männern unterordnen, damit, wenn auch etliche sich weigern, dem Wort zu glauben, sie durch den Wandel der Frauen ohne Wort gewonnen werden, 3,2: wenn sie euren in Furcht keuschen Wandel ansehen. 3,3: Euer Schmuck soll nicht der äußerliche sein, Haarflechten und Anlegen von Goldgeschmeide oder Kleidung, 3,4: sondern der verborgene Mensch des Herzens in dem unvergänglichen Schmuck eines sanften und stillen Geistes, der vor Gott sehr kostbar ist. 3,5: Denn so haben sich einst auch die heiligen Frauen geschmückt, die ihre Hoffnung auf Gott setzten und sich ihren Männern unterordneten, 3,6: wie Sarah dem Abraham gehorchte und ihn »Herr« nannte. Deren Töchter seid ihr geworden, wenn ihr Gutes tut und euch keinerlei Furcht einjagen laßt. 3,7: Ihr Männer sollt gleichermaßen einsichtig mit eurer Frau als dem schwächeren Gefäß zusammenleben und ihr Ehre erweisen, weil ihr ja gemeinsam Erben der Gnade des Lebens seid, damit eure Gebete nicht verhindert werden. 3,8: Endlich aber seid alle gleichgesinnt, mitfühlend, voll brüderlicher Liebe, barmherzig, gütig! 3,9: Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Schmähung mit Schmähung, sondern im Gegenteil segnet, weil ihr wißt, daß ihr dazu berufen seid, Segen zu erben. 3,10: Denn »wem das Leben lieb ist und wer gute Tage sehen will, der bewahre seine Zunge vor Bösem und seine Lippen, daß sie nicht Trug reden; 3,11: er wende sich ab vom Bösen und tue Gutes; er suche den Frieden und jage ihm nach! 3,12: Denn die Augen des Herrn sehen auf die Gerechten, und seine Ohren hören auf ihr Flehen; das Angesicht des Herrn aber ist gegen die gerichtet, die Böses tun.« 3,13: Und wer will euch Schaden zufügen, wenn ihr Nachahmer des Guten seid? 3,14: Doch wenn ihr auch leiden solltet um der Gerechtigkeit willen, glückselig seid ihr! Ihr Drohen aber fürchtet nicht und laßt euch nicht beunruhigen; 3,15: sondern heiligt vielmehr Gott, den Herrn, in euren Herzen! Seid aber allezeit bereit zur Verantwortung gegenüber jedermann, der Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist, [und zwar] mit Sanftmut und Ehrerbietung; 3,16: und bewahrt ein gutes Gewissen, damit die, welche euren guten Wandel in Christus verlästern, zuschanden werden in dem, worin sie euch als Übeltäter verleumden mögen. 3,17: Denn es ist besser, daß ihr für Gutestun leidet, wenn das der Wille Gottes sein sollte, als für Bösestun. 3,18: Denn auch Christus hat {einmal} für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führte; und er wurde getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht durch den Geist, 3,19: in welchem er auch hinging und den Geistern im Gefängnis verkündigte, 3,20: die vor Zeiten sich weigerten zu glauben, als Gottes Langmut einstmals zuwartete in den Tagen Noahs, während die Arche zugerichtet wurde, in der wenige, nämlich acht Seelen, hindurchgerettet wurden durch das Wasser, 3,21: welches jetzt auch uns in einem bildlichen Sinn rettet in der Taufe, die nicht ein Abtun der Unreinheit des Fleisches ist, sondern das Zeugnis eines guten Gewissens vor Gott durch die Auferstehung Jesu Christi. 3,22: Dieser ist seit seiner Himmelfahrt zur Rechten Gottes; und Engel und Gewalten und Mächte sind ihm unterworfen.
doch wenigstens einige Jahrtausende) sowie ferner, wie es ein GOTT, welcher Liebe ist, veranstalten könne, dass SEINE Geschöpfe (angeblich) Jahrtausende lang in einem Feuersee gefoltert werden, um sie SEINER Liebe gefügig zu machen. Entweder überlässt ein GOTT, welcher Liebe ist, SEINE Geschöpfe Feuerqualen oder nicht. Entweder foltert ER sie, damit sie IHN lieben, oder nicht. Dies sind grundsätzliche Fragen, an deren Beantwortung die allversöhnerische Definition von "ewig" (i.S.v. zeitlich begrenzt) nichts ändern kann.

10. Der GOTT der Liebe hasst auch Menschen

Im übrigen kommt Liebe nur durch Liebe (Johannes 3,16) 3,16: Denn so hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.
; (Titus 3,4) 3,4: Als aber die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Retters, erschien,
. Hass erzeugt keine Liebe, sondern Hass. Das Gericht GOTTES im Feuersee ist nicht Ausdruck der Liebe GOTTES, sondern SEINES Hasses. Denn GOTT hasst alle, die Frevel tun, den Mann des Blutes und des Truges verabscheut ER (Psalm 5,6) 5,6: Die Prahler bestehen nicht vor deinen Augen; du haßt alle Übeltäter.
. Den Gesetzlosen und den, der Gewalttat liebt, hasst SEINE Seele (Psalm 11,5) 11,5: Der HERR prüft den Gerechten; aber den Gottlosen und den, der Frevel liebt, haßt seine Seele.
. Schließlich heißt es auch im Neuen Testament:

Römer 9,13:
"wie auch geschrieben steht: »Jakob habe ich geliebt, Esau aber habe ich gehaßt«."

wobei Jakob ein Vorbild für die Auserwählten ist und Esau als warnendes Beispiel für einen ungöttlichen genannt wird, der keinen Raum mehr für die Buße fand (Hebräer 12,17) 12,17: Denn ihr wißt, daß er nachher verworfen wurde, als er den Segen erben wollte, denn obgleich er ihn unter Tränen suchte, fand er keinen Raum zur Buße.
. Der GOTT, DER einerseits vollkommene Liebe ist, hasst also durchaus gewisse Menschen (5.Mose 7,10) 7,10: er vergilt aber auch jedem, der ihn haßt, ins Angesicht und bringt ihn um; er zögert nicht, dem zu vergelten, der ihn haßt, sondern vergilt ihm ins Angesicht.
. Demnach ist es eine Lüge, dass GOTT angeblich alle Menschen, die über diese Erde gehen, liebe!

Im Feuersee ist keinerlei Liebe GOTTES mehr vorhanden und auch keinerlei Raum für eine Umkehr. Niemand kann und wird sich in der Hölle bekehren!

Mit dem, was die Heilige Schrift sonnenklar über den HERRN JESUS lehrt, passt das hergebrachte, oberflächliche und verfälschende Bild vom "lieben Gott" oder vom blondgelockten Kindlein in der Wiege nicht zusammen; denn der HERR JESUS wird eines Tages zu denen sagen, dieewigp style= den Willen GOTTES verachteten, indem sie die Liebe GOTTES nicht selbst ausüben wollten:

Matthäus 25,41:
"Dann wird er auch denen zur Linken sagen: Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist!".

(Jakobus 2,13) 2,13: Denn das Gericht wird unbarmherzig ergehen über den, der keine Barmherzigkeit geübt hat; die Barmherzigkeit aber triumphiert über das Gericht.
Nebenbei sei hier angemerkt, dass Allversöhner oftmals die "Zucht" und das "Gericht" GOTTES unerlaubt gleichsetzen. Während nämlich die Zucht durchaus Ausdruck der väterlichen Liebe GOTTES ist, womit der HERR SEINE Kinder zurechtbringt, wenn sie vom Willen GOTTES abgewichen sind (Hebräer 12,4-11) 12,4: Ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden im Kampf gegen die Sünde 12,5: und habt das Trostwort vergessen, das zu euch als zu Söhnen spricht: »Mein Sohn, achte nicht gering die Züchtigung des Herrn und verzage nicht, wenn du von ihm zurechtgewiesen wirst! 12,6: Denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, und er schlägt jeden Sohn, den er annimmt.« 12,7: Wenn ihr Züchtigung erduldet, so behandelt euch Gott ja als Söhne; denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt? 12,8: Wenn ihr aber ohne Züchtigung seid, an der sie alle Anteil bekommen haben, so seid ihr ja unecht und keine Söhne! 12,9: Zudem hatten wir ja unsere leiblichen Väter als Erzieher und scheuten uns vor ihnen; sollten wir uns da nicht vielmehr dem Vater der Geister unterwerfen und leben? 12,10: Denn jene haben uns für wenige Tage gezüchtigt, so wie es ihnen richtig erschien; er aber zu unserem Besten, damit wir seiner Heiligkeit teilhaftig werden. 12,11: Alle Züchtigung aber scheint uns für den Augenblick nicht zur Freude, sondern zur Traurigkeit zu dienen; danach aber gibt sie eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die durch sie geübt sind.
, bedeutet das Gericht stets den Schlusspunkt in der Beziehung zu GOTT für solche, die sich gegen jeden Versuch einer Zurechtbringung hartnäckig streubten (z.B. Bastarde, (Matthäus 15,1-39) 15,1: Da kamen die Schriftgelehrten und Pharisäer von Jerusalem zu Jesus und sprachen: 15,2: Warum übertreten deine Jünger die Überlieferung der Alten? Denn sie waschen ihre Hände nicht, wenn sie Brot essen. 15,3: Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Und warum übertretet ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen? 15,4: Denn Gott hat geboten und gesagt: »Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren!« und: »Wer Vater oder Mutter flucht, der soll des Todes sterben!« 15,5: Ihr aber sagt: Wer zum Vater oder zur Mutter spricht: Ich habe zur Weihegabe bestimmt, was dir von mir zugute kommen sollte!, der braucht auch seinen Vater oder seine Mutter nicht mehr zu ehren. 15,6: Und so habt ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen aufgehoben. 15,7: Ihr Heuchler! Treffend hat Jesaja von euch geweissagt, wenn er spricht: 15,8: »Dieses Volk naht sich zu mir mit seinem Mund und ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir. 15,9: Vergeblich aber verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, die Menschengebote sind.« 15,10: Und er rief die Volksmenge zu sich und sprach zu ihnen: Hört und versteht! 15,11: Nicht das, was zum Mund hineinkommt, verunreinigt den Menschen, sondern was aus dem Mund herauskommt, das verunreinigt den Menschen. 15,12: Da traten seine Jünger herzu und sprachen zu ihm: Weißt du, daß die Pharisäer Anstoß nahmen, als sie das Wort hörten? 15,13: Er aber antwortete und sprach: Jede Pflanze, die nicht mein himmlischer Vater gepflanzt hat, wird ausgerissen werden. 15,14: Laßt sie; sie sind blinde Blindenleiter! Wenn aber ein Blinder den anderen leitet, werden beide in die Grube fallen. 15,15: Petrus aber antwortete und sprach zu ihm: Erkläre uns dieses Gleichnis! 15,16: Jesus aber sprach: Seid denn auch ihr noch unverständig? 15,17: Begreift ihr noch nicht, daß alles, was zum Mund hineinkommt, in den Bauch kommt und in den Abort geworfen wird? 15,18: Was aber aus dem Mund herauskommt, das kommt aus dem Herzen, und das verunreinigt den Menschen. 15,19: Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen. 15,20: Das ist´s, was den Menschen verunreinigt! Aber mit ungewaschenen Händen essen, das verunreinigt den Menschen nicht. 15,21: Und Jesus ging von dort weg und zog sich in die Gegend von Tyrus und Zidon zurück. 15,22: Und siehe, eine kananäische Frau kam aus jener Gegend, rief ihn an und sprach: Erbarme dich über mich, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter ist schlimm besessen! 15,23: Er aber antwortete ihr nicht ein Wort. Da traten seine Jünger herzu, baten ihn und sprachen: Fertige sie ab, denn sie schreit uns nach! 15,24: Er aber antwortete und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. 15,25: Da kam sie, fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir! 15,26: Er aber antwortete und sprach: Es ist nicht recht, daß man das Brot der Kinder nimmt und es den Hunden vorwirft. 15,27: Sie aber sprach: Ja, Herr; und doch essen die Hunde von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen! 15,28: Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: O Frau, dein Glaube ist groß; dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter war geheilt von jener Stunde an. 15,29: Und Jesus zog von dort weiter und kam an den See von Galiläa; und er stieg auf den Berg und setzte sich dort. 15,30: Und es kamen große Volksmengen zu ihm, die hatten Lahme, Blinde, Stumme, Krüppel und viele andere bei sich. Und sie legten sie zu Jesu Füßen, und er heilte sie, 15,31: so daß sich die Menge verwunderte, als sie sah, daß Stumme redeten, Krüppel gesund wurden, Lahme gingen und Blinde sehend wurden; und sie priesen den Gott Israels. 15,32: Da rief Jesus seine Jünger zu sich und sprach: Ich bin voll Mitleid mit der Menge; denn sie verharren nun schon drei Tage bei mir und haben nichts zu essen, und ich will sie nicht ohne Speise entlassen, damit sie nicht auf dem Weg verschmachten. 15,33: Und seine Jünger sprachen zu ihm: Woher sollen wir in der Einöde so viele Brote nehmen, um eine so große Menge zu sättigen? 15,34: Und Jesus sprach zu ihnen: Wieviele Brote habt ihr? Sie sprachen: Sieben, und ein paar Fische. 15,35: Da gebot er dem Volk, sich auf die Erde zu lagern, 15,36: und nahm die sieben Brote und die Fische, dankte, brach sie und gab sie seinen Jüngern; die Jünger aber gaben sie dem Volk. 15,37: Und sie aßen alle und wurden satt und hoben auf, was an Brocken übrigblieb, sieben Körbe voll. 15,38: Es waren aber etwa 4000 Männer, die gegessen hatten, ohne Frauen und Kinder. 15,39: Und nachdem er die Volksmenge entlassen hatte, stieg er in das Schiff und kam in die Gegend von Magdala.
. Der Feuersee ist das definitive und endgültige Gericht für den Teufel, für dessen Engel und seine Kinder (Matthäus 23,1-39) 23,1: Da redete Jesus zu der Volksmenge und zu seinen Jüngern 23,2: und sprach: Die Schriftgelehrten und Pharisäer haben sich auf Moses Stuhl gesetzt. 23,3: Alles nun, was sie euch sagen, daß ihr halten sollt, das haltet und tut; aber nach ihren Werken tut nicht, denn sie sagen es wohl, tun es aber nicht. 23,4: Sie binden nämlich schwere und kaum erträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf die Schultern; sie aber wollen sie nicht mit einem Finger anrühren. 23,5: Alle ihre Werke tun sie aber, um von den Leuten gesehen zu werden. Sie machen nämlich ihre Gebetsriemen breit und die Säume an ihren Gewändern groß, 23,6: und sie lieben den obersten Platz bei den Mahlzeiten und die ersten Sitze in den Synagogen 23,7: und die Begrüßungen auf den Märkten, und wenn sie von den Leuten »Rabbi, Rabbi« genannt werden. 23,8: Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen, denn {einer} ist euer Meister, der Christus; ihr aber seid alle Brüder. 23,9: Nennt auch niemand auf Erden euren Vater; denn {einer} ist euer Vater, der im Himmel ist. 23,10: Auch sollt ihr euch nicht Meister nennen lassen; denn {einer} ist euer Meister, der Christus. 23,11: Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein. 23,12: Wer sich aber selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden. 23,13: Aber wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr das Reich der Himmel vor den Menschen zuschließt! Ihr selbst geht nicht hinein, und die hinein wollen, die laßt ihr nicht hinein. 23,14: Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr die Häuser der Witwen freßt und zum Schein lange betet. Darum werdet ihr ein schwereres Gericht empfangen! 23,15: Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr Meer und Land durchzieht, um einen einzigen Proselyten zu machen, und wenn er es geworden ist, macht ihr einen Sohn der Hölle aus ihm, zweimal mehr, als ihr es seid! 23,16: Wehe euch, ihr blinden Führer, die ihr sagt: Wer beim Tempel schwört, das gilt nichts; wer aber beim Gold des Tempels schwört, der ist gebunden. 23,17: Ihr Narren und Blinden, was ist denn größer, das Gold oder der Tempel, der das Gold heiligt? 23,18: Und: Wer beim Brandopferaltar schwört, das gilt nichts; wer aber beim Opfer schwört, das darauf liegt, der ist gebunden. 23,19: Ihr Narren und Blinden! Was ist denn größer, das Opfer oder der Brandopferaltar, der das Opfer heiligt? 23,20: Darum, wer beim Altar schwört, der schwört bei ihm und bei allem, was darauf ist. 23,21: Und wer beim Tempel schwört, der schwört bei ihm und bei dem, der darin wohnt. 23,22: Und wer beim Himmel schwört, der schwört bei dem Thron Gottes und bei dem, der darauf sitzt. 23,23: Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr die Minze und den Anis und den Kümmel verzehntet und das Wichtigere im Gesetz vernachlässigt, nämlich das Recht und das Erbarmen und den Glauben! Dieses sollte man tun und jenes nicht lassen. 23,24: Ihr blinden Führer, die ihr die Mücke aussiebt, das Kamel aber verschluckt! 23,25: Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr das Äußere des Bechers und der Schüssel reinigt, inwendig aber sind sie voller Raub und Unmäßigkeit! 23,26: Du blinder Pharisäer, reinige zuerst das Inwendige des Bechers und der Schüssel, damit auch ihr Äußeres rein werde! 23,27: Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr getünchten Gräbern gleicht, die äußerlich zwar schön scheinen, inwendig aber voller Totengebeine und aller Unreinheit sind! 23,28: So erscheint auch ihr äußerlich vor den Menschen als gerecht, inwendig aber seid ihr voller Heuchelei und Gesetzlosigkeit. 23,29: Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr die Gräber der Propheten baut und die Denkmäler der Gerechten schmückt 23,30: und sagt: Hätten wir in den Tagen unserer Väter gelebt, wir hätten uns nicht mit ihnen des Blutes der Propheten schuldig gemacht. 23,31: So gebt ihr ja euch selbst das Zeugnis, daß ihr Söhne der Prophetenmörder seid. 23,32: Ja, macht ihr nur das Maß eurer Väter voll! 23,33: Ihr Schlangen! Ihr Otterngezücht! Wie wollt ihr dem Gericht der Hölle entgehen? 23,34: Siehe, darum sende ich zu euch Propheten und Weise und Schriftgelehrte; und etliche von ihnen werdet ihr töten und kreuzigen, und etliche werdet ihr in euren Synagogen geißeln und sie verfolgen von einer Stadt zur anderen, 23,35: damit über euch alles gerechte Blut kommt, das auf Erden vergossen worden ist, vom Blut Abels, des Gerechten, bis zum Blut des Zacharias, des Sohnes Barachias, den ihr zwischen dem Tempel und dem Altar getötet habt. 23,36: Wahrlich, ich sage euch: Dies alles wird über dieses Geschlecht kommen! 23,37: Jerusalem, Jerusalem, die du die Propheten tötest und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken unter die Flügel sammelt, aber ihr habt nicht gewollt! 23,38: Siehe, euer Haus wird euch verwüstet gelassen werden; 23,39: denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht mehr sehen, bis ihr sprechen werdet: »Gepriesen sei der, welcher kommt im Namen des Herrn!«
; (1.Johannes 3,8-15) 3,8: Wer die Sünde tut, der ist aus dem Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, daß er die Werke des Teufels zerstöre. 3,9: Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde; denn Sein Same bleibt in ihm, und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist. 3,10: Daran sind die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels offenbar: Jeder, der nicht Gerechtigkeit übt, ist nicht aus Gott, ebenso wer seinen Bruder nicht liebt. 3,11: Denn das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt, daß wir einander lieben sollen; 3,12: nicht wie Kain, der aus dem Bösen war und seinen Bruder erschlug. Und warum erschlug er ihn? Weil seine Werke böse waren, die seines Bruders aber gerecht. 3,13: Verwundert euch nicht, meine Brüder, wenn euch die Welt haßt! 3,14: Wir wissen, daß wir aus dem Tod zum Leben gelangt sind, denn wir lieben die Brüder. Wer den Bruder nicht liebt, bleibt im Tod. 3,15: Jeder, der seinen Bruder haßt, ist ein Mörder; und ihr wißt, daß kein Mörder ewiges Leben bleibend in sich hat.
; (Johannes 6,70) 6,70: Jesus antwortete ihnen: Habe ich nicht euch Zwölf erwählt? Und doch ist einer von euch ein Teufel!
.

In Wahrheit verhält es sich aber so, dass gerade die Existenz des Bösen in dieser Welt ebenso wie der unendliche Feuersee bestätigen, dass GOTT Liebe ist. Da nämlich GOTT Liebe ist, muss zwangsläufig alles, was gegen IHN ist und sich SEINEM Willen widersetzt, dem Wesen nach böse sein. Weil es jedoch mit dem Wesen der Liebe GOTTES unvereinbar ist, jemanden mit Gewalt in eine intime Beziehung mit sich zu zwingen - wir würden so etwas Vergewaltigung nennen - muss GOTT dem Menschen die Möglichkeit offen lassen, sich für oder gegen IHN entscheiden zu können. Denn nur wenn diese Alternative überhaupt existiert, ist ein Geschöpf GOTTES nicht gezwungen, GOTT zu lieben. Soll sich aber der Mensch ein für allemal für GOTT entscheiden, denn GOTT will den Menschen ja unsterblich machen und für immer in SEINE Herrlichkeit bringen (1.Johannes 3,8-15) 3,8: Wer die Sünde tut, der ist aus dem Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, daß er die Werke des Teufels zerstöre. 3,9: Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde; denn Sein Same bleibt in ihm, und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist. 3,10: Daran sind die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels offenbar: Jeder, der nicht Gerechtigkeit übt, ist nicht aus Gott, ebenso wer seinen Bruder nicht liebt. 3,11: Denn das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt, daß wir einander lieben sollen; 3,12: nicht wie Kain, der aus dem Bösen war und seinen Bruder erschlug. Und warum erschlug er ihn? Weil seine Werke böse waren, die seines Bruders aber gerecht. 3,13: Verwundert euch nicht, meine Brüder, wenn euch die Welt haßt! 3,14: Wir wissen, daß wir aus dem Tod zum Leben gelangt sind, denn wir lieben die Brüder. Wer den Bruder nicht liebt, bleibt im Tod. 3,15: Jeder, der seinen Bruder haßt, ist ein Mörder; und ihr wißt, daß kein Mörder ewiges Leben bleibend in sich hat.
, dann muss sich der Mensch auch ein für allemal gegen GOTT entscheiden können. Aus diesem Grund gibt es auch eine Hölle, weil es Menschen gibt, die sich ein für allemal gegen GOTT entschieden haben. Weil eben GOTT auch in letzter Konsequenz niemanden in die Beziehung mit SICH zwingt - wie dies törichterweise die Allversöhnungslehre sagt - eben weil GOTT Liebe ist, muss ER logischerweise für alle Menschen, welche SEINE Liebe (am deutlichsten geoffenbart im Opfer CHRISTI am Kreuz) endgültig abgelehnt haben, einen Ort schaffen, an welchem sie einerseits wunschgemäß absolut nichts mehr mit GOTT und DESSEN Liebe zu tun haben werden und andererseits die neue, vollkommene Schöpfung GOTTES nicht mehr aufs neue durch ihre Anwesenheit verderben können. Dieser Ort, an welchem schließlich überhaupt keine Liebe mehr sein wird, ist die Hölle, da alles Gute ausschließlich aus GOTTES Gnade kommt. Das wirklich Üble an der Hölle ist also, dass GOTT, da ER wahrhaftig Liebe ist, SEINE Liebe vollständig und für immer von den dort befindlichen Wesen zurückgezogen haben wird, da diese SEINE Liebe endgültig geschmäht und abgewiesen haben. Im Gegenzug wendet sich GOTT völlig und ausschließlich den Seinen zu, da diese SEINE Liebe von ganzem Herzen begehrt und angenommen haben.

Dass aber die Vertreter der Allversöhnungslehre die Liebe GOTTES nicht wirklich kennen, zeigt sich nicht zuletzt auch daran, dass sie SEINE Gebote nicht halten, weshalb sie bereits dadurch wie folgt aufgrund des Wortes GOTTES verurteilt sind:

1. Johannesbrief 2,4:
"Wer sagt: »Ich habe ihn erkannt«, und hält doch seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in einem solchen ist die Wahrheit nicht;"

(Johannes 15,25) 15,25: doch [dies geschieht,] damit das Wort erfüllt wird, das in ihrem Gesetz geschrieben steht: »Sie hassen mich ohne Ursache«.
; (1.Petrus 3,1-22) 3,1: Gleicherweise sollen auch die Frauen sich ihren eigenen Männern unterordnen, damit, wenn auch etliche sich weigern, dem Wort zu glauben, sie durch den Wandel der Frauen ohne Wort gewonnen werden, 3,2: wenn sie euren in Furcht keuschen Wandel ansehen. 3,3: Euer Schmuck soll nicht der äußerliche sein, Haarflechten und Anlegen von Goldgeschmeide oder Kleidung, 3,4: sondern der verborgene Mensch des Herzens in dem unvergänglichen Schmuck eines sanften und stillen Geistes, der vor Gott sehr kostbar ist. 3,5: Denn so haben sich einst auch die heiligen Frauen geschmückt, die ihre Hoffnung auf Gott setzten und sich ihren Männern unterordneten, 3,6: wie Sarah dem Abraham gehorchte und ihn »Herr« nannte. Deren Töchter seid ihr geworden, wenn ihr Gutes tut und euch keinerlei Furcht einjagen laßt. 3,7: Ihr Männer sollt gleichermaßen einsichtig mit eurer Frau als dem schwächeren Gefäß zusammenleben und ihr Ehre erweisen, weil ihr ja gemeinsam Erben der Gnade des Lebens seid, damit eure Gebete nicht verhindert werden. 3,8: Endlich aber seid alle gleichgesinnt, mitfühlend, voll brüderlicher Liebe, barmherzig, gütig! 3,9: Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Schmähung mit Schmähung, sondern im Gegenteil segnet, weil ihr wißt, daß ihr dazu berufen seid, Segen zu erben. 3,10: Denn »wem das Leben lieb ist und wer gute Tage sehen will, der bewahre seine Zunge vor Bösem und seine Lippen, daß sie nicht Trug reden; 3,11: er wende sich ab vom Bösen und tue Gutes; er suche den Frieden und jage ihm nach! 3,12: Denn die Augen des Herrn sehen auf die Gerechten, und seine Ohren hören auf ihr Flehen; das Angesicht des Herrn aber ist gegen die gerichtet, die Böses tun.« 3,13: Und wer will euch Schaden zufügen, wenn ihr Nachahmer des Guten seid? 3,14: Doch wenn ihr auch leiden solltet um der Gerechtigkeit willen, glückselig seid ihr! Ihr Drohen aber fürchtet nicht und laßt euch nicht beunruhigen; 3,15: sondern heiligt vielmehr Gott, den Herrn, in euren Herzen! Seid aber allezeit bereit zur Verantwortung gegenüber jedermann, der Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist, [und zwar] mit Sanftmut und Ehrerbietung; 3,16: und bewahrt ein gutes Gewissen, damit die, welche euren guten Wandel in Christus verlästern, zuschanden werden in dem, worin sie euch als Übeltäter verleumden mögen. 3,17: Denn es ist besser, daß ihr für Gutestun leidet, wenn das der Wille Gottes sein sollte, als für Bösestun. 3,18: Denn auch Christus hat {einmal} für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führte; und er wurde getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht durch den Geist, 3,19: in welchem er auch hinging und den Geistern im Gefängnis verkündigte, 3,20: die vor Zeiten sich weigerten zu glauben, als Gottes Langmut einstmals zuwartete in den Tagen Noahs, während die Arche zugerichtet wurde, in der wenige, nämlich acht Seelen, hindurchgerettet wurden durch das Wasser, 3,21: welches jetzt auch uns in einem bildlichen Sinn rettet in der Taufe, die nicht ein Abtun der Unreinheit des Fleisches ist, sondern das Zeugnis eines guten Gewissens vor Gott durch die Auferstehung Jesu Christi. 3,22: Dieser ist seit seiner Himmelfahrt zur Rechten Gottes; und Engel und Gewalten und Mächte sind ihm unterworfen.
; [1. Johannesbrief 5,3]:
"Denn das ist die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer."

11. Fazit: Beurteilung der Allversöhungslehre

Die Allversöhnungslehre (besser: All-Verhöhnungslehre) geht - wie in aller gebotenen Kürze aufgezeigt - vielfach und grundsätzlich über das hinaus, was die Schrift tatsächlich sagt. Damit verkehrt sie die Liebe GOTTES schließlich ins Gegenteil, indem sie GOTT unterstellt, ER vergewaltige einen Großteil SEINER Geschöpfe um sie IHM gefügig zu machen, dadurch, dass ER sie mit äonisch langen Qualen zur "Liebe" zwinge - eine ganz und gar mittelalterliche Prozedur...

Ein Gott, der seine Geschöpfe mittels Feuerqualen zwingt, ihn zu lieben, ist wahrhaftig kein GOTT der Liebe.

Geistlich beurteilt ist es stets Satan selbst, der dem Menschen einflößt:

"Keineswegs werdet ihr sterben!",

wobei er damit das Gericht - damals den ersten Tod - leugnet (Johannes 3,16) 3,16: Denn so hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.
. Ebenso leugnet der Teufel auch heute das kommende Gericht GOTTES, nämlich den zweiten Tod im Feuersee, aus welchem es jedoch keine Auferstehung mehr geben wird. Dazu bedient sich Satan u.a. der Allversöhnungslehre.

Indem aber die Allversöhnungslehre alle unüberwindbaren Gegensätze wie Licht/ Finsternis, Wahrheit/ Lüge, Leben/ Tod, Himmel/ Hölle usw., die sich durch die gesamte Schrift ziehen, am Ende für aufgehoben erklärt (und deshalb schon heute vielfach leugnet), lehrt sie, dass in letzter Konsequenz alles eins sei, womit sich die Allversöhnungslehre schlussendlich mit dem Heidentum (z.B. Hinduismus) deckt. So ist es sicherlich kein Zufall, dass auch im Heidentum stets die unendlichen Qualen im Feuersee geleugnet werden (z.B. im Hinduismus durch die Reinkarnationslehre, im Atheismus direkt).

Wer der Allversöhnungslehre glaubt, der wird schließlich seine heutige einmalige Chance zur Errettung seiner unsterblichen Seele verspielen, indem er meint, sich notfalls auch nach dem zeitlichen Tod bekehren zu können. Mit der trügerischen Hoffnung auf eine Bekehrungsmöglichkeit nach dem Tod fördert die Allversöhnungslehre auch die Doppelherzigkeit und ist allein schon deshalb auf das schärfste abzulehnen und zu bekämpfen.

Bedenke bitte folgendes, geehrter Leser: Ist die Qual im Feuersee tatsächlich unendlich, so bist du jämmerlich betrogen, wenn du irgendeiner Form der Allversöhnungslehre folgst, da sie sich dann als eine satanische Irrlehre erweist. Wäre hingegen die Allversöhnungslehre tatächlich Bestandteil des Evangeliums, so würdest du letztendlich immer in die Herrlichkeit GOTTES gelangen - egal, was du jetzt glaubst oder nicht glaubst. Lehnst du also die Allversöhnungslehre als Irrlehre ab, so wirst du in jenem (rein hypothetischen) Fall sowieso in das Reich GOTTES eingehen, sofern du dem HERRN JESUS CHRISTUS gehorchst und SEINEN Weisungen folgst. Nimmst du diese Lehre jedoch an, so bist du unwiderbringlich verloren, wenn sich diese Lehre als falsch erweist. Denn Irrlehrer sind immer antichristliche Verführer (Titus 3,4) 3,4: Als aber die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Retters, erschien,
, ob du dich Christ und wiedergeboren nennst oder nicht. Und wer im Endeffekt gar den Teufel rechtfertigen will, der steht mit Sicherheit nicht auf der Seite GOTTES!

Wer ist also in jedem Fall besser dran, der die Allversöhnungslehre ablehnt oder der sie glaubt? Nur wer diese Lehre konsequent ablehnt, steht in der Frage, ob die Allversöhnungslehre Bestandteil der Lehre CHRISTI ist, auf der sicheren Seite. Und nur der Weg, auf welchem man nicht fehlgehen kann, ist der "heilige Weg", auf welchem die Erlösten wandeln (Psalm 5,6) 5,6: Die Prahler bestehen nicht vor deinen Augen; du haßt alle Übeltäter.
.

Wäre aber der Weg zum Leben nicht äußerst breit, wenn schließlich alle in die Herrlichkeit GOTTES eingingen? Und hätten nicht die besoffenen, gottlosen Faschingsnarren recht, wenn sie singen: "Wir kommen alle, alle in den Himmel!", während unzählige Bibelleser und -kenner, sowie unzählige Verkündiger SEINES Wortes als Lügner erfunden würden, wenn sie vor den Sünden warnen, die in unendliche Höllenqualen führen werden? Wer jedoch den Narren die höchste Erkenntnis zuschreibt, gesellt sich lediglich zu ihnen.

1. Korinther 6,9:
"Wißt ihr denn nicht, daß Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht: Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Weichlinge, noch Knabenschänder,"

Galater 6,7-9:
"Irrt euch nicht: Gott läßt sich nicht spotten! Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten. Denn wer auf sein Fleisch sät, der wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird vom Geist ewiges Leben ernten. Laßt uns aber im Gutestun nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht ermatten."

Die Zeit der Saat ist die Lebenszeit auf dieser Erde. Die Saat selbst sind die Werke eines Menschen: entweder Werke des Fleisches oder des Geistes (Gutestun; (Psalm 11,5) 11,5: Der HERR prüft den Gerechten; aber den Gottlosen und den, der Frevel liebt, haßt seine Seele.
. Die Lebensernte beginnt nach dem zeitlichen Tod:

Römer 6,23:
"Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn."

(Hebräer 12,17) 12,17: Denn ihr wißt, daß er nachher verworfen wurde, als er den Segen erben wollte, denn obgleich er ihn unter Tränen suchte, fand er keinen Raum zur Buße.
Bekehre dich doch von deinen Sünden, lass dich auf den Befehl CHRISTI hin taufen und werde SEINEN Geboten mit ungeteiltem Herzen gehorsam (5.Mose 7,10) 7,10: er vergilt aber auch jedem, der ihn haßt, ins Angesicht und bringt ihn um; er zögert nicht, dem zu vergelten, der ihn haßt, sondern vergilt ihm ins Angesicht.
. Dies ist der schmale Weg, der allein zum Leben führt - es gibt keinen anderen! Wer den Weg des Glaubensgehorsams geht (Jakobus 2,13) 2,13: Denn das Gericht wird unbarmherzig ergehen über den, der keine Barmherzigkeit geübt hat; die Barmherzigkeit aber triumphiert über das Gericht.
; (1.Johannes 2,6) 2,6: Wer sagt, daß er in ihm bleibt, der ist verpflichtet, auch selbst so zu wandeln, wie jener gewandelt ist.
, hat es nicht nötig sein Gewissen mit einer falschen und demnach verderblichen Heilslehre zu beruhigen (Galater 1,6-9) 1,6: Mich wundert, daß ihr euch so schnell abwenden laßt von dem, der euch durch die Gnade des Christus berufen hat, zu einem anderen Evangelium, 1,7: während es doch kein anderes gibt; nur sind etliche da, die euch verwirren und das Evangelium von Christus verdrehen wollen. 1,8: Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würden als das, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht! 1,9: Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wiederum: Wenn jemand euch etwas anderes als Evangelium verkündigt als das, welches ihr empfangen habt, der sei verflucht!
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