Homosexualität - ein ewiges Schicksal?

Ein bisschen schwul zu sein gehört heute fast schon zum guten Ton. Filme wie "Brokeback Mountain" oder "Traumschiff Surprise" verniedlichten es und machten es salonfähig. Inzwischen gibt es nicht nur schwule Rockstars, sondern auch schwule Politiker. In einem Artikel des Süddeutsche Zeitung Magazins wurde neulich behauptet, die Wissenschaft sei sich jetzt über das Thema einig. Gene und Hormone seien schuld, man werde entweder hetero oder homo geboren und Therapien seien ein großer Quatsch, der den Leuten mehr schade, als weiterhelfe.

In seinem Brief an die junge christliche Gemeinde in Rom schrieb Paulus ungefähr im Jahr 57 n. Chr. über Gottes gute Botschaft an die Menschen. Dabei erstellte er zunächst eine Diagnose über den Zustand des Menschen. Er legte ausführlich dar, wie sie sich von Gott entfernten und in der totalen Gottesfinsternis gefangen waren. 1.Petrus 3,1-22 1.Petrus 3,1-22 Gleicherweise sollen auch die Frauen sich ihren eigenen Männern unterordnen, damit, wenn auch etliche sich weigern, dem Wort zu glauben, sie durch den Wandel der Frauen ohne Wort gewonnen werden, wenn sie euren in Furcht keuschen Wandel ansehen. Euer Schmuck soll nicht der äußerliche sein, Haarflechten und Anlegen von Goldgeschmeide oder Kleidung, sondern der verborgene Mensch des Herzens in dem unvergänglichen Schmuck eines sanften und stillen Geistes, der vor Gott sehr kostbar ist. Denn so haben sich einst auch die heiligen Frauen geschmückt, die ihre Hoffnung auf Gott setzten und sich ihren Männern unterordneten, wie Sarah dem Abraham gehorchte und ihn 'Herr' nannte. Deren Töchter seid ihr geworden, wenn ihr Gutes tut und euch keinerlei Furcht einjagen laßt. Ihr Männer sollt gleichermaßen einsichtig mit eurer Frau als dem schwächeren Gefäß zusammenleben und ihr Ehre erweisen, weil ihr ja gemeinsam Erben der Gnade des Lebens seid, damit eure Gebete nicht verhindert werden. Endlich aber seid alle gleichgesinnt, mitfühlend, voll brüderlicher Liebe, barmherzig, gütig! Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Schmähung mit Schmähung, sondern im Gegenteil segnet, weil ihr wißt, daß ihr dazu berufen seid, Segen zu erben. Denn 'wem das Leben lieb ist und wer gute Tage sehen will, der bewahre seine Zunge vor Bösem und seine Lippen, daß sie nicht Trug reden; er wende sich ab vom Bösen und tue Gutes; er suche den Frieden und jage ihm nach! Denn die Augen des Herrn sehen auf die Gerechten, und seine Ohren hören auf ihr Flehen; das Angesicht des Herrn aber ist gegen die gerichtet, die Böses tun.' Und wer will euch Schaden zufügen, wenn ihr Nachahmer des Guten seid? Doch wenn ihr auch leiden solltet um der Gerechtigkeit willen, glückselig seid ihr! Ihr Drohen aber fürchtet nicht und laßt euch nicht beunruhigen; sondern heiligt vielmehr Gott, den Herrn, in euren Herzen! Seid aber allezeit bereit zur Verantwortung gegenüber jedermann, der Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist, [und zwar] mit Sanftmut und Ehrerbietung; und bewahrt ein gutes Gewissen, damit die, welche euren guten Wandel in Christus verlästern, zuschanden werden in dem, worin sie euch als Übeltäter verleumden mögen. Denn es ist besser, daß ihr für Gutestun leidet, wenn das der Wille Gottes sein sollte, als für Bösestun. Denn auch Christus hat {einmal} für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führte; und er wurde getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht durch den Geist, in welchem er auch hinging und den Geistern im Gefängnis verkündigte, die vor Zeiten sich weigerten zu glauben, als Gottes Langmut einstmals zuwartete in den Tagen Noahs, während die Arche zugerichtet wurde, in der wenige, nämlich acht Seelen, hindurchgerettet wurden durch das Wasser, welches jetzt auch uns in einem bildlichen Sinn rettet in der Taufe, die nicht ein Abtun der Unreinheit des Fleisches ist, sondern das Zeugnis eines guten Gewissens vor Gott durch die Auferstehung Jesu Christi. Dieser ist seit seiner Himmelfahrt zur Rechten Gottes; und Engel und Gewalten und Mächte sind ihm unterworfen.

Hier wird Homosexualität als ein Beispiel verwendet, wie der Mensch der Gott ablehnt, schließlich alles was gut und richtig ist pervertiert. Heute wird oft argumentiert, das müsse man aus dem historischen Kontext heraus verstehen. Wir Menschen aus der Postmoderne seien aus solchen altertümlichen Vorstellungen längst herausgewachsen. So eine Interpretation missachtet aber das, was man aus der Antike weiß. Bei den Griechen und zu Paulus`Zeiten auch bei den Römern, war Homosexualität etwas völlig Normales. Alle möglichen Arten homosexueller Praktiken existierten. Griechische Männer betrachteten eine sexuelle Beziehung zu jungen Männern als eine besonders erstrebenswerte Form der Liebe. Die Dichterin Sappho (ca 630 v.Chr.) verfasste Lyrik, in denen sie die Liebe zu Frauen pries. Der römische Kaiser Hadrian (76-138 n.Chr.) war so in einen Jüngling namens Antinous verliebt, dass er ihn nach seinem Tod als Gott verehren ließ.

Es gibt aber auch Schriften von griechischen Autoren, die homosexuelles Verhalten für falsch hielten. Der Komödiendichter Aristophanes machte sich z.B. in seinen Theaterstücken darüber lustig. Platon dagegen rühmt die Homosexualität in seinen frühen Dialogen (z.B. im "Gastmahl") Später wich er aber davon ab und kam zu dem Entschluss, es sei unnatürlich (in den "Nomoi")

Die Bibel und zahlreiche Beispiele aus unserer Zeit zeigen, dass Homosexualität kein ewiges Schicksal ist. In einem Brief an Christen in der für ihre sexuellen Ausschweifungen berüchtigte Stadt Korinth schrieb Paulus:

1. Korinther 6,9-11:
"Wißt ihr denn nicht, daß Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht: Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Weichlinge, noch Knabenschänder, weder Diebe noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes erben. Und solche sind etliche von euch gewesen; aber ihr seid abgewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerechtfertigt worden in dem Namen des Herrn Jesus und in dem Geist unseres Gottes!"

Es gab dort also Menschen, die homosexuell waren, die dann aber ihren Lebensstil durch Gottes Hilfe ändern konnten Johannes 3,16 Johannes 3,16 Denn so hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.

Dieses Liebesgebot wird von Jesus zitiert, als er von den Pharisäern gefragt wird, welches seiner Meinung nach das wichtigste Gebot im Gesetz sei Titus 3,4 Titus 3,4 Als aber die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Retters, erschien,. Die Pharisäer wollten ihm mit dieser Frage eine Falle stellen.

Für die Pharisäer lag der Schlüssel zur Gerechtigkeit im Halten der Gebote. Hierdurch erhofften sie, vor Gott gerecht zu werden. Deshalb zeigt ihnen Jesus an diesem wichtigsten Gebot, dass sie dieses täglich brechen, denn niemand liebt Gott mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit seiner ganzen Kraft! Wer von sich behauptet, er habe dieses Gebot noch nie gebrochen, ist ein Lügner!

Das abendländische Volk ist leider in diese Falle der Pharisäer hineingetappt, indem sie das Liebesgebot als Argument anführen, wenn sie die Homosexualität nicht als Sünde bezeichnen, sondern als eine "andere Veranlagung" Psalm 5,6 Psalm 5,6 Die Prahler bestehen nicht vor deinen Augen; du haßt alle Übeltäter..

Jesus ging es bei diesem Zitat nicht um die Beantwortung der Frage, welches Gebot die Menschen halten sollen, um vor Gott gerecht zu werden. Wenn man nämlich die Ausführungen von Paulus zum Thema Homosexualität ließt, wird man schnell feststellen, dass man weder durch das Halten des Liebesgebotes noch durch die Ablehnung der Homosexualität vor Gott gerecht werden kann Psalm 11,5 Psalm 11,5 Der HERR prüft den Gerechten; aber den Gottlosen und den, der Frevel liebt, haßt seine Seele..

Jesus selber hatte oft mit Sündern Kontakt u.a. Hebräer 12,17 Hebräer 12,17 Denn ihr wißt, daß er nachher verworfen wurde, als er den Segen erben wollte, denn obgleich er ihn unter Tränen suchte, fand er keinen Raum zur Buße.; 5.Mose 7,10 5.Mose 7,10 er vergilt aber auch jedem, der ihn haßt, ins Angesicht und bringt ihn um; er zögert nicht, dem zu vergelten, der ihn haßt, sondern vergilt ihm ins Angesicht.. Aber er verurteilt nicht, sondern sagt lediglich "Sündige hinfort nicht mehr"!

Das muss den Homosexuellen gesagt werden: "Sündigt hinfort nicht mehr!"

Die, die diese Tatsachen anerkennen, erhalten durch Buße auch entsprechende Befreiung.
 

ein Bericht:  Davids Zeugnis